Welche Cloud-Modelle gibt es?

Im Arbeitsalltag hört man in regelmäßigen Abständen (wahrscheinlich mindestens täglich) etwas zu Cloud-Modellen und Cloud-Computing.

Folgende Begriffe höre ich häufig in Terminen und Diskussionen im beruflichen Alltag:

  • Public Cloud (häufig kostengünstige und flexible Services bei der man sich die Kapazitäten mit anderen Kunden teilt)
  • Private Cloud (exklusiver Zugriff auf die Services und dadurch höhere Individualisierung möglich)
  • Hybrid Cloud (Kombination aus Public und Private Cloud kombiniert die Flexibilität und Sicherheit aus beiden Welten)

Welche Cloud-Szenarien gibt es noch? Welche Einsatzgebiete sehen Sie im privaten und beruflichen Kontext für Cloud-Szenarien?

Subscription-Modelle in der Softwarewelt

Durch den wachsenden Trend von Abo-Modellen (Subscription-Modellen) in der Softwarewelt ändert sich auch die Beziehung zwischen Kunden und Verkäufer.

Die Abo-Modelle setzen sich in den letzten Jahren nicht nur in der Software-Branche durch, sondern in allen wichtigen Lebensbereiche. Ein Abo-Modell birgt aber nicht nur Vorteile für den Endkunden.

In Terminen höre ich häufig folgende positive Argumente:

  • Niedrige Einstiegskosten (dies ist häufig in der Softwarebranche ein wichtiges Argument um ein IT-Projekt zu starten)
  • Darstellung als betriebliche Aufwendungen anstatt langfristige Anlagekosten (hier ergeben sich auch finanzielle Vorteile für Unternehmen)
  • Meist kurze Kündigungsfristen bedingen einen exzellenten Support und Service des Herstellers
  • Das Lizenzmodell wird mittlerweile als „State of the art“ vorausgesetzt, aber der Softwareanbieter kann damit auch attraktive Modell erstellen
  • Und wichtig ist natürlich auch der damit verbundene wachsende Kundenstamm und regelmäßige Einnahmen

Zu allen Vorteilen gibt es natürlich aber auch ein paar Nachteile:

  • Die Gesamtbetriebskosten steigen mit der Dauer des Abonnements
  • Als Softwarehersteller müssen die bestehenden Geschäftsmodelle angepasst und überdacht werden

Meist wird die „neue“ Softwarelizenzierung auch mit Cloud-Modellen und weiteren Mehrwerten kombiniert.

Welche Vor- und Nachteile sehen Sie bei Subscription-Modellen? In welcher Software / Bereichen nutzen Sie bereits Abos?

Welche Software-Lizenzmodelle gibt es?

Im IT- und Softwarebereich hat man regelmäßig (wahrscheinlich täglich) Berührung mit verschiedenen Lizenzmodellen der jeweils eingesetzten und verwendeten Software.

Doch welche Arten von Lizenzmodellen gibt es und welche Vor- und Nachteile existieren:

  1. Kauf von Software (sämtliche Nutzungsrechte gehen an den Endkunden über z.B. Microsoft-Office-Paket)
  2. Vergabe eines Nutzungsrechts (das Nutzungsrecht und die Rechte werden in der EULA beschrieben )
  3. Software as a Service (die Software ist Teil eines größeren Pakets und die Lizenzvergabe ist häufig auf Nutzungszeiträume oder Volumen-Lizenzen beschränkt z.B. Microsoft Office 365)
  4. Open-Source-Lizenzen (die Rechte der quelloffenen Software werden in einer Lizenzvereinbarung beschrieben und die Applikation ist häufig frei verfügbar)

Der Wandel in der Lizenzierung lässt sich im privaten Bereich sehr einfach an den Audio- und Video-Streaming-Portalen einsehen. Wann haben Sie das letzte Mal eine Serie auf einem physischen Medium gekauft und wann das letzte Mal „gestreamt“?

Welche weiteren Lizenzmodelle kennen Sie? Wie sehen Sie den Wandel von „Kauf-Software“ hin zu „Subscription-Modellen“?

Welche Funktionen bietet Microsoft Teams?

Microsoft Teams ist die zentrale Applikation für die Teamarbeit in Office 365. Aber wie kann uns ein Tool bei der Projektarbeit und Zusammenarbeit unterstützen?

In der täglichen Arbeit wird häufig E-Mail als Kommunikationsmedium verwendet. Microsoft Teams bietet hier aber bessere und weiterführende Kommunikationsmöglichkeiten:

  • Gemeinsamer Dateiaustausch und gemeinsames Arbeiten an der neuesten Dateiversion
  • Wissensaustausch in einem Wiki für eine schnelle Informationsvermittlung
  • Individueller Chat (ähnlich wie Skype for Business) und Präsenzstatus von Personen
  • Virtuelle Besprechungen durchführen mit Telefonie (VoIP) und Videotelefonie, aber auch Konferenzen (auch außerhalb der eigenen Organisation)
  • Perfekte Verknüpfung mit Office z.B. Kalender
  • Gruppenchats und Kommunikationskanäle für Projekte, Abteilungen und übergreifende Organisationen

Welche Funktionen nutzen Sie in Collaboration-Tools wie Microsoft Teams? Welche Vorteile ergeben sich für unsere Kunden durch die geänderten Kommunikationsmöglichkeiten?

 

Pipinsried beim Sonnenaufgang …

Azure Sphere von Microsoft

Seit dem 24.02.2020 ist nach längerer Wartezeit Azure Sphere von Microsoft verfügbar (ursprünglich war eine Veröffentlichung in 2018 geplant). Hier gibt es ein paar Details zu dem Blog-Post von Microsoft.

Mit Sphere integriert Microsoft Sicherheitslösungen aus Hardware, Betriebssystem und Cloud-Komponenten für das Internet der Dinge (IoT) in eine ganzheitliche Lösung. Das Paket besteht aus zertifizierten Mikrocontrollern, einem eigenen Betriebssystem auf Linux-Basis und dem Cloud-Dienst „Security Service“.

Aus meiner Sicht ist das ein guter Ansatz um neue Geschäftsmodelle in Unternehmen zu etablieren und den Komplexitätsgrad in den Lösungen zu reduzieren. Durch den Security Service sollen proaktiv Bedrohungen und Angriffe erkannt und verhindert werden.

Welche IoT-Szenarien sehr Ihr für Microsofts neuen Service?

Was versteht man unter „FIDO2“?

FIDO2 ist ein Standard, der eine starke Authentifizierungslösung im Web umgesetzt hat. Für was benötigt ein Anwender aber eine solche Lösung?

Im Kern geht es um starke und passwortlose Mehrfaktor-Authentifizierung in jeglicher Art von Software. Es werden also immer verschiedene Faktoren, wie biometrische Merkmale, Hardware-Keys, Smart-Cards oder TPM-Module zur Anmeldung an Services verwendet.

Durch FIDO2 soll also ein Login ohne die Eingabe von Passwörtern realisiert werden. Durch die Technologie ergeben sich verschlüsselte, anonyme und auch passwortfreie Login-Möglichkeiten.

Nutzen Sie bereits im FIDO2 im privaten oder beruflichen Umfeld? Welche Vor- und Nachteile sehen Sie beim Einsatz von FIDO2?

Was versteht man unter „OAuth“?

Die letzten Jahre liest man immer öfter von OAuth (Open Authorization) oder OAuth 2.0 wenn es um standardisierte und sichere API-Autorisierung für Desktop-Software und Mobile-Apps geht. Die Grundlagen dafür gibt es aber bereits seit 2012. 🙂

Bei OAuth handelt es sich um ein offenes Protokoll für die Autorisierung und Authentifizierung von Services und Applikationen.

Es soll hierbei sichergestellt werden, dass Drittanbieter auf externe Services ohne Benutzernamen und Passwort zugreifen können. Es müssen also die Passwörter nicht in Drittanwendungen gespeichert werden, sondern diese werden einfach durchgereicht.

Alle großen Applikationsanbieter wie Google, Facebook oder Twitter setzen in Ihren Systemen auf die offenen Protokolle.

Welche ECM-Applikationen kennen Sie mit OAuth? Welche Szenarien würden sie mit OAuth abbilden?