Common Data Service von Microsoft und Common Data Model

Die Vereinheitlichung von Daten über Geschäftsprozesse hinweg ist eine der Hauptdisziplinen in ECM-Projekten. Um diesen Vorgang zu vereinfachen, Applikationen und Datenquelle auf einer Metaebene zu verbinden, wurde das Common Data Model (CDM) konzipiert. Damit entsteht ein wiederverwendbarer Datensatz der in einer gemeinsamen Datensprache standardisiert nutzbar ist.

In diesem Artikel kann man sehen wie der Common Data Service in Microsoft Flow genutzt wird. Es werden über Auslösebedingung (Trigger) CRUD-Aktionen (Create, Read, Update, Delete) von Datensätzen und Aktionen (Actions) definiert und ausgeführt.

Im Fokus ist also die Definition und das Design des „Datenschemas“ z.B. für die typischen ERP-Prozesse und die kaufmännischen Szenarien wie Rechnungen, Bestellungen.

Diese Daten werden dann mit den verschiedenen Applikationen wie z.B. Power BI, Flow und Automate im Microsoft-Universum verknüpft. Das ERP-System bekommt hiermit eine noch zentralerer Rolle und Applikationen können einfacher und übergreifender verwendet werden.

Welche Szenarien sehen Sie im ECM-Umfeld? Welche „Schemata“ kann man gut im kfm. Kontext für das Model verwenden?

Neue Führungskräfte für neue Organisationsformen

In den letzten Artikeln habe ich ein paar Gedanken über neue und agile Organisationen beschrieben. Wenn sich die Organisationen ändern, dann müssen sich aber auch die Menschen (Mitarbeiter und Führungskräfte) entsprechend anpassen.

Was versteht man aktuell unter dem New Leadership Canvas?

Mit den neuen Organisationsformen ändern sich auch die Rahmenbedingungen und das Verständnis von Führungskräften. Die Führungskraft muss aktuell das operative Tagesgeschäft erledigen, aber auch Innovationen und neue Impulse in die Organisation bringen. Außerdem erwartet man ein gewisse Agilität in der Führungsebene. Es müssen natürlich auch die „traditionellen“ und die „modernen“ Mitarbeiter entsprechend geführt werden.

Bei den vielen Änderungen und Aufgaben muss die Begrifflichkeit der Führungskraft in Zukunft etwas angepasst werden. Wichtig wird ein neuer Leadership-Stil mit einem sehr ausgeprägten Netzwerk werden (hier verschwimmen immer mehr die Abteilungs- und Organisationsgrenzen).

Durch die „neue Agilität“ müssen auch entsprechende Innovationen in die Unternehmungen getragen werden.

Hier gibt es viele Methoden um das zu gewährleisten:

  • Lean-Start-Up
  • Build, Measure, Learn
  • Minimal Viable Product
  • Design Thinking

Welche wichtigen Eigenschaften sehen Sie für Mitarbeiter und Führungskräfte in einem sich rasch verändernden Führungsmodell?

OneNote-Struktur für den beruflichen Alltag

Inspiriert von diesem Artikel bei Büro-Kaizen, habe ich meine OneNote-Struktur etwas optimiert und verbessert. Meine bestehenden Notizbücher sind schon etwas in die Jahre gekommen, darum war ein kleiner „Refresh“ mal wieder sehr praktisch.

Der Fokus in diesem Artikel liegt auf der beruflichen Nutzung in meiner Tätigkeit als Teamleiter einer Consulting-Abteilung. Bei Interesse kann ich auch gerne meine private Nutzung darstellen.

Vorlage

In dem oben genannten Artikel werden die Notizbücher grob nach diesen zwei Kategorien unterteilt:

  • Dauerhafter Einsatz des Notizbuch
  • Weitere temporäre Notizbücher für zeitlich begrenzte Projekte

Damit ergibt sich aus dem „Kaizen“ folgende Struktur (mit meinen Kommentaren versehen):

Struktur Kommentar
1 Projekte Unterteilung pro Kundenprojekt oder internes Projekt
2 Termine Im meiner Struktur nicht notwendig, da in 5. integriert
3 Personal Pro Mitarbeiter ein eigener Abschnitt (auch für eigene Themen)
4 Vertrieb Nicht notwendig, da in 2. oder 5. integriert
5 Meetings Übergreifende Regeltermine (Vor- und Nachbereitungen), Projekttermine lege ich drekt unter 1. ab
6 Wissen Eigenes persönliches Wissen (sehr wenig notwendig, wenn ich Informationen bereits im Entwurfsstatus öffentlich verteile), Aufbereitung für zentrale Wissensdatenbank
7 Team Nicht notwendig, da dies bereits über „SharePoint-Notizbücher“ geregelt ist, Collaboration im Team mit dem Ziel die E-Mail-Flut  zu minimieren

Meine Struktur

Für meine tägliche Arbeit habe ich die Struktur etwas abgewandelt und wie folgt aufgebaut.

Persönliche Notizbücher

  • 0 Organisation
  • 1 Projekte
  • 2 Personal
  • 3 Meetings
  • 4 Wissen

Geteilte Notizbücher

  • Notizbuch für Teamwebsite
    • SharePoint Seite für Produkte, Portfolio und Wissensdatenbank
  • Notizbuch für Meetings
    • übergreifende Termine z.B. Kick-Offs, Bereichsmeetings
  • Notizbuch für Lenkungskreis
    • vertrauliche Informationen z.B. Führungskreis-Termine
  • Notizbuch für xxx
    • ein paar Projekte die etwas größeren Umfang haben

Die Notizbücher werden abhängig vom Inhalt dann in Abschnittsgruppen, Abschnitten und Seiten gegliedert (je nach Anforderung).

Fazit

Eine Überlegung / Verbesserung hätte ich beim Teilen der „Personal-Notizen“ noch: hier betrifft es ja immer den Mitarbeiter und die Führungskraft d.h. man könnte auch pro Mitarbeiter ein Notizbuch machen und das entsprechend teilen um eine doppelte Datenhaltung zu umgehen.

Welche Verbesserungspotentiale sehen Sie bei der Ablagestruktur? Habe ich größere Elemente übersehen?

 

Text-To-Speech-Service von Amazon für ECM-Systeme?

Immer öfter liest man in E-Learnings, Videos oder Blog-Artikeln über einen Text-To-Speech-Service (TTS). Hierbei wird der erkannte Text aus einem Artikel in Sprache umgewandelt oder aus einem Video in eine andere Sprache übersetzt.

Mir war aber nicht bewusst, dass Amazon mit Polly hier eine sehr realistische Sprachausgabe auf Basis Amazon Web Services (AWS) im Angebot hat. Dieses Angebot kann sogar zum Teil kostenlos verwendet werden. Amazon auf einen TTS-Service mit Deep Learning kombiniert und kann damit eine natürlich klingende Sprache ausgeben.

Hier mal ein kurzes Einführungsvideo von Amazon zu dem Thema:

Hat jemand bereits Erfahrungen mit dem Cloud-Services Polly von Amazon? Welche Anwendungsfälle sehen Sie in Kombination mit ECM-Systemen?

Kleine Aufmerksamkeit der HENRICHSEN für seine Mitarbeiter

In der KW 24 / 2020 war eine kleine Aufmerksamkeit meines Arbeitgebers der HENRICHSEN in der Post. Herzlichen Danke dafür!

Für die Unterstützung von regionalen Unternehmen, wurden Produkte der Kaffeerösterei Chamer Land verwendet. Die ideale Verwendung sind natürlich die Kaffeebohnen für mich 🙂

Agile Manifesto für Unternehmen

Das Agile Manifesto kommt ursprünglich aus der Softwareentwicklung. Das Agile Manifest ist die Basis für neuen und flexiblen Organisationsstrukturen.

Die vier Grundsätze des Manifests sehen folgendes vor:

  • Individuen und Interaktion haben Vorrang vor Prozessen und Werkzeugen
  • Funktionsfähige Produkte haben Vorrang vor ausgedehnter Dokumentation
  • Zusammenarbeit mit dem Kunden hat Vorrang vor Vertragsverhandlung
  • Eingehen auf Änderungen hat Vorrang vor strikter Planverfolgung

Wichtig ist hier eine neue Denkweise mit dem Kunden im Fokus, Zusammenarbeit und Fairness. Durch das Ausprobieren von kleinen Änderungen und kurzen Iterationen kann dem Kunden auch schnell ein Ergebnis präsentiert werden.

Welche Vorteile sehen Sie in einer Agilen Organisation? Haben Sie schon die Transformation in eine Agile Organisation begleitet?

Mathematische Begründung der Digitalisierung

In den Videos zu den Exponentialfunktionen von Daniel Jung findet Ihr die gute Erklärungen wieso die Digitalisierung in den letzten Jahren sich so rasant entwickelt.

In dem Video „Interessantes & Wissenswertes“ wird dies an einem einfachen Beispiel dargestellt:

Es ist erkennbar, warum sich seit 2006 bzw. 2016 in diesem Bereich alles so schnell ändert und warum die Geschwindigkeit in Zukunft noch höher wird.

Wie sind eure Erfahrungen bei der Änderung in der Digitalisierung und den zugehörigen Geschäftsprozessen?

Business Model Canvas in der Geschäftsmodellentwicklung

Das Business Model Canvas ist eine Methode zur Geschäftsmodellentwicklung, das auch in der Digitalisierung verwendet werden kann.

Das gesamte Modell basiert auf 9 Dimensionen. Drei dieser Dimensionen sollen exemplarisch dargestellt werden:

  • Value Proposition – Welches Werteversprechen an den Kunden haben wir?
  • Key Activities – Was muss getan werden um das Werteversprechen zu erfüllen?
  • Revenue Streams – Wie sehen die Erlösmodelle aus?

Mit dem BMC kann man sich gut bei bestehenden Geschäftsmodellen einarbeiten, die Werteversprechen der Zukunft gemeinsam definieren und Maßnahmen zur Anpassung treffen.

Bei welchen Modellen haben Sie das Business Model Canvas schon verwendet? Welche Dimensionen sehen Sie im Modell als wichtigste Elemente?

 

Verantwortung von Motivation in Wissensorganisationen

Über die Verantwortlichkeit der Motivation bei Mitarbeitern gibt es verschiedene Ansichten. Aus meiner Sicht hat sich das in den letzten Jahren mit dem Fokus auf Wissensorganisationen gravierend geändert.

Es gibt natürlich die Verantwortung des Mitarbeiters und auch die Verantwortung der Führungskraft.

Verantwortung des Mitarbeiters:

  • Persönlichen Sinn der Arbeit identifizieren
  • Ziele setzen und Verantwortung für die Durchführung übernehmen
  • Professionelle Leistung erbringen
  • Lebenslanges lernen und sich an Veränderungen anpassen

Verantwortung der Führungskraft:

  • Als oberste Priorität, die Hygienefaktoren sichern
  • Sinn des gemeinsamen Organisationszwecks darstellen
  • Ziele vereinbaren
  • Eigenverantwortung zulassen und fördern
  • Professionelle Leistung ermöglichen
  • Herausforderungen bieten
  • Mitarbeiter in ihrer Entwicklung fördern

Wie sehen Sie die Aufgabenverteilung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter mit Fokus auf Wissensorganisationen?

Motivation nach Maslow und Herzberg

Wer kennt sie nicht? Die Bedürfnispyramide von Abraham Maslow und die Zwei-Faktoren-Theorie von Frederick Herzberg.

Bedürfnispyramide

Die Bedürfnispyramide wird bei der Motivation von Menschen / Mitarbeitern verwendet. Doch von wem muss die Motivation bei der Arbeit ausgehen? Aus meiner Sicht muss die Motivation für die Leistungserbringung von der Person selbst kommen und kann natürlich durch Lob und Feedback entsprechend unterstützt werden.

Das Motivationsmodell von Maslow baut sich wie folgt auf (von Unten nach Oben):

  • Selbstverwirklichung z.B. Autonomes und kreatives Arbeiten
  • Individualbedürfnisse z.B. Leistung und Anerkennung
  • Soziale Bedürfnisse z.B. Zugehörigkeit, Anschluss und Liebe
  • Sicherheitsbedürfnisse z.B. Schutz und Behaglichkeit
  • Physiologische Bedürfnisse z.B. Hunger, Durst und Schlaf

Aber ist die Darstellung in der aktuellen Zeit als Pyramide soweit noch die richtige Visualisierungsform? Gibt es nicht eher Mischformen der verschiedenen Elemente?

Zwei-Faktoren-Theorie

Bei der Zwei-Faktoren-Theorie wird nach diesen beiden Elementen unterschieden:

  • Motivatoren – werden als nicht selbstverständlich wahrgenommen z.B. sinnvolle Arbeit, Herausforderung, Verantwortung
  • Hygienefaktoren – werden als selbstverständlich wahrgenommen z.B. Gehalt, Arbeitsbedingungen

Wenn die Hygienefaktoren fehlen, dann steigt die Unzufriedenheit d.h. es ist dafür zu sorgen, das die Hygienefaktoren in Ordnung sind und man dann erst mit den Motivatoren weiter macht.

Welche Hygienefaktoren und Motivatoren sehen sie als wichtig an?