Was versteht man unter „Digitalisierung“?

Öfter kommen bei mir Rückfragen an, was man eigentlich unter „Digitalisierung“ versteht. Das dies alle Bereiche sowohl Privat als auch Geschäftlich betrifft, haben aber glaube ich mittlerweile alle verstanden.

Der Begriff der Digitalisierung kommt ursprünglich vom Umwandeln von analogen in digitale Informationen.

Aktuell meint man aber eher die Digitalisierung der Arbeitswelt und der angrenzenden Bereiche. Häufig ist auch von der Digitalen Transformation die Rede und neuen Geschäftsmodellen.

Im Großen und Ganzen sehe ich bei der digitalen Transformation einen fortlaufenden Veränderungsprozess der durch digitale Technologien unterstützt wird und die gesamte Gesellschaft betrifft.

Welche Änderungen seht Ihr im Fokus auf die „Digitalisierung“ in eurem Umfeld und Bereichen?

Familienseminar „Lernen“ vom 30.11.2019

Am 30.11.2019 hab es ein Familienseminar (Webinar) „Lernen“ von der Akademie für Lernpädagogik. Das Famililenseminar wurde von Nadine Kleifges und das Kinderseminar von Jürgen Möller durchgeführt.

Der Leitsatz des Vortrags war einen persönlichen Schlüssel für das Lernen für jedes Kind zu finden.

Lernvertrag

Bei diesem Punkt soll eine gemeinsame Ebene für die Schule und das Lernen gefunden werden. Es sollen gemeinsam feste Vereinbarungen und Absprachen aufgesetzt werden.

Das Kind und die Elter sollen sich je 3 Punkte im Themenbereich lernen überlegen und diese dann gemeinsam festhalten.

Feste Gesprächsregeln

Zum Thema lernen sollten keine Diskussionen auf der Beziehungsebene durchgeführt werden.

Es wurde über die Technik „Codewort“ und das „Paraphrasieren“ (zusammenfassen der Worte des Anderen in eigenen Worten) referiert.

Konzentrationsanker

Um die Fokussierung auf bestimmte Aufgaben (hier das Lernen) einfacher durchzuführen, kann man sich eine Methode überlegen die man überall durchführen kann z.B. 10 Sekunden Finger reiben heißt das jetzt eine konzentrierte Arbeit erfolgt.

Durch die Verwendung des Ankers stellt sich das Gehirn dann auf die folgende Konzentration ein.

Körperliste / Mnemo-Technik

Hier wird der eigene Körper als Liste benutzt und man belegt Körperstellen mit Bildern. Dadurch ist ein einfaches Merken z.B. die Größe der Bundelsänder möglich.

Begriffe merken / Strukturieren

Das Gehirn liebt Strukturen und diese Helfen beim Abspeichern von Informationen.

Um z.B. die unregelmäßigen Verben in Englisch leichter zu lernen hilft es eine gemeinsame Struktur zu finden und diese in Kategorien zu lernen.

Visualisieren

Diese Technik kann bei der Rechtschreibung genutzt werden. Man kann sich das Wort vorstellen z.B. Fahrrad und sich damit dann die Schreibweise merken.

Mindmaps

Manche Lernende können mit Hilfe von graphischen Darstellungen leichter Lernen. Hier kann eine Mindmap bei der Verknüpfung von Informationen helfen und damit schneller ein Wissensnetz herstellen.

Mindmaps können verwendet werden um sich schnell einen Überblick über ein Thema zu verschaffen oder eine Stoffsammlung aufzubauen.

Zusammenfassung

Der Einbau der Mastertechniken in die Lerngewohnheiten ist mit etwas Zusatzaufwand verbunden. Man sollte sich die Zeit auf alle Fälle nehmen und das Schulleben wird sich damit positiv verändern.

Vortrag „Lernen macht glücklich“

Am 27.11.2019 fand der Vortrag „Lernen macht glücklich“  der Akademie für Lernpädagogik organisiert durch den Elternbeirat des Gymnasium Indersdorf statt. Als Referentin wurde Kira Liebmann eingeladen.

Der Fokus war auf Eltern gesetzt, die viele kleine Tipps bekamen um Ihren Kindern den richtigen Rahmen / Mut für erfolgreiches Lernen zu geben.

Inhalt

Der ca. 90 minütige Vortrag hat sich in drei Gebiete aufgeteilt:

  • Lerntechniken
  • Motivation
  • Konzentration

Lerntechniken

Als Grundlage wurde das rationale und das emotionale Denken dargestellt. Abhängig vom Lerntyp (z.B. visuell, auditiv etc.) gab es ein paar entsprechende Lerntechniken:

  • Spickzettel
  • Wochenplan
  • Eselsbrücken
  • Karteikasten (oder phase6 am SmartPhone)

Interessant fand ich hier noch den Begriff „Bulimie-Lernen“ – also wenn was Wissen schnell rein kommt und dann aber auch schnell wieder raus geht.

Das reine auswendig Lernen von Lernstoff ist die ineffektivste Lernmethode und sollte nur in bestimmten Fällen verwendet werden.

Motivation

Hier wurden die verschiedenen Antriebe der Motivation dargestellt:

  • Willenskraft (hier gibt immer jemand externes den Impuls, kostet viel Energie)
  • Motivation (kann intrinsisch oder extrinsisch vorhanden sein, aber gibt Energie)

Eine Motivation durch Bestrafen und Erpressen sollte nicht vorgenommen werden. Aber auch eine Motivation durch Belohnung sollte man vermeiden, da dazu die Belohnung immer attraktiv sein muss.

Am besten motiviert man durch positive Gespräche (Priming-Effekt) und das gewünschte entsprechend vorzuleben.

Um aber auch eine entsprechende Lösungskompetenz aufzubauen müssen auch ab und zu „Frusterlebnisse“ vorhanden sein.

Konzentration

Jedes Kind und jeder Mensch hat eine gewissen Aufermksamkeitsspanne. Bei Kindern wird diese grobe mit LEBENSJAHREN x 2 berechnet d.h. ein 11 jähriges Kind kann ca. 22 Minuten Aufmerksam sein und soll dann eine kurze Pause machen.

Im Kindesalter können wichtige und unwichtige Themen zum Teil noch nicht unterschieden werden, d.h. es sollten Referenzerlebnisse geschaffen werden um die Fokussierung zu verbessern.

Zusammenfassung des Vortrags

Es sollen zu Beginn nicht zu viele Punkte umgesetzt werden, da diese sonst nicht in das Verhalten übernommen werden und dann nur einen kurzfristigen Effekt haben. 

Danach können Schritt für Schritt weitere Punkte umgesetzt werden. 

Der Vortrag von Kira Liebmann war mit spannenden Fakten und humorvollen Anekdoten gefüllt und hat das Thema sehr gut dargestellt. 

Neuerungen 2019 in der GoBD

Am 18.07.2019 wurde es auf unserer HENRICHSEN4easy-Kundenveranstaltung in Nürnberg in der Key-Note von Stefan Groß (Peters, Schönberger & Partner mbB) bereits genannt und dargestellt. Über die Neufassung der GoBD kann man auch man auch bei Zöller und Partner schon einiges lesen.

Das Original-Schreiben des Bundesministerium für Finanzen (BMF) findet man hier bzw. hier das Schreiben als Dokument. Es sind einige wichtige Praxis-Punkte aus den letzten Jahren optimiert und auch verbessert worden.

Für mich sind diese beiden Punkte am wichtigsten

  • Ersetzende Konvertierung ist zulässig
  • Erfassung mit mobilen Endgeräten ist zulässig

Aus meiner Sicht geht es damit mit der GoBD in die richtige Richtung. Speziell das ersetzende Konvertieren vereinfacht Archiv- und Datenmigrationen z.B. Single-Page-TIFF nach PDF/A doch recht gut (hier muss nun der Quellbeleg nicht mehr aufbewahrt werden). Auch die Erfassung auf mobilen Endgeräten z.B. Reisekostenabrechnungen als Foto ist damit möglich.

Wichtig ist natürlich immer das der gesammte Prozess bzw. das Verfahren komplett dokumentiert ist.

Wie seht Ihr die Änderungen in der GoBD? Was sind für euch die wichtigen Neuerungen?

EASY WORLD 2018 der Tag in 98 Sekunden