Betriebsausflug und 40. Jahr-Feier auf Mallorca

Zum 40. jährigen Firmenjubiläum gab es einen etwas exklusiveren Betriebsauflug vom 23. – 26.06.2022 auf die Insel Mallorca. Hier ließen wir es uns bei besten Wetter ein paar Tage gut gehen!

Nach dem Hinflug am 23.06.2020 und der Anreise aus diversen Lokationen ging es in das GPRO Valparaiso.  Hier gab es einen Sundowner und Get Together auf der Dachterrasse.

Am 24.06.2022 war „Kulturprogramm“ angesagt. Für die einen ging es zum Strand nach Illetas für die anderen zum Sightseeing nach Palma. Danach ging es in einer kurzen Wanderung auf unsere Olivenplantage und dort wurden wir mit Tapas und Vino verköstigt.

Am 25.06.2022 ging es dann mit dem Katamaran auf See (der Spaß kam natürlich die ganzen Tage nicht zu kurz).

Am Abend gab es dann ein BBQ am Pool mit anschließenden Party. Und wer noch nicht genug vom Feiern hatte, der ist in die Stadt weitergezogen …

Am 26.06.2022 ging es dann wieder per Flug zurück an die diversen Flughäfen. Wir hatten ein paar unvergessliche Tage und konnten unseren Firmenerfolg entsprechend feiern!

Motivation von Mitarbeitern in dezentralen Teams

Bei der Motivation von Mitarbeitern kommt häufig die Frage nach der intrinsischen und der extrinsischen Motivation auf. Also wie motiviert man sich selbst? Was müsste von der Firma, was vom Vorgesetzten und was aus dem Team kommen? Welche Punkte sehen Sie bei der Motivation in dezentralen Teams als wichtig an?

In dezentralen Teams und dezentralen Organisationen ist aus meiner Sicht eine sehr hohe intrinsische Eigenmotivation und Eigenverantwortung des Mitarbeiters notwendig. Eine dezentrale Arbeitsweise setzt bei mir auch voraus, das nicht nur die Anwesenheit in Stunden, sondern auch die Erledigung der besprochenen Aufgaben im Vordergrund steht. Als Vorgesetzter in dezentralen Teams kann man auch nur immer wieder sein Unterstützung anbieten und den Mitarbeitern als Angebot zu verstehen geben.

Auch muss man wesentlich mehr auf die Bedürfnisse der jeweiligen Mitarbeiter eingehen und für jeden Mitarbeiter eine bevorzugte Methode schaffen und gemeinsam definieren. Außerdem sind noch unterschiedliche Herangehensweise bei den diversen Berufs-Levels notwendig d.h. ein Trainee muss anders behandelt werden als ein Junior und ein Senior hat auch wieder andere Anforderungen.

Der Vorgesetzte muss auf alle Fälle für einen regelmäßigen, persönlichen Austausch in Jour-Fixe / 1on1-Termine sorgen um mit dem Mitarbeiter über aktuelle Themen sprechen zu können. Die notwendige Frequenz muss man gemeinsam festlegen. 

Auch muss man entsprechende Teamerlebnisse neu definieren und gemeinsam planen. Hier sollte man für das gesamte Team einen guten Mittelweg finden. Bei dezentralen Teams finde ich es wichtig, das man auch einmal vor Ort Aktivitäten gemeinsamen am jeweiligen Standort durchführ d.h. jeder reist auch einmal an den anderen Standort.

Da das „Stimmungsbarometer Kaffeeküche“ ausfällt, muss man sich mehr Zeit / Kontakt für die einzelnen Personen nehmen. Es darf aber nicht nach „Kontrolle“ aussehen, sondern soll das Ziel haben um gemeinsam in Verbindung zu bleiben.

Bei vielen Führungskräften ist die Angst vor Kontrollverlust zu beobachten. Das erhöht die Notwendigkeit der stärkeren Eigenverantwortung bei Mitarbeitern.

 

 

Neue Mitarbeiter in dezentralen Teams

Wie kommen neue Mitarbeiter in dezentralen Teams am besten an? Wer vor der Pandemie schon dezentral organisiert war, tut sich aktuell einfacher um neue Mitarbeiter in den Firmenverbund zu integrieren. Ich habe hier einmal acht Punkte beschrieben, die immer wieder in dezentralen Teams vorkommen. Welche weiteren Punkte gibt es aus Ihrer Sicht?

Ich hatte hier zum Remote-Onboarding einen sehr interessanten Artikel gefunden, den ich jetzt als Basis für unseren Einarbeitungsprozess verwenden möchte. Ein Vorteil ist natürlich das man  überall einstellen und auf keinen Standort angewiesen ist. Dadurch ist die Auswahl von potentiellen Talenten wesentlich höher als bei standortgebundenen Unternehmen.

Eine komplette Online-Einarbeitung ist aber auch in der IT-Branche nicht überall üblich. Es sollte aus meiner Sicht (wenn möglich) gemeinsame vor Ort-Termine bei relevanten oder sinnvollen Themen im Einarbeitungsplan geben, um seine Kollegen nicht nur virtuell kennenzulernen. Unterstützt werden kann das natürlich Online durch Software-Lösungen z.B. Teams, Online-Termine etc.

Technik rechtzeitig bereitstellen

Im Idealfall sollte man sich die notwendige Technik gleich in einer Einarbeitungswoche vor Ort abholen. Ich würde die Technik eher nicht versenden, sondern immer gemeinsam mit der IT-Abteilung oder Kollegen gemeinsam in Betrieb nehmen. Hier kann man auch schon wesentlich einfacher die ersten gemeinsamen Aktivitäten planen. 

Willkommenspaket zusammenstellen

Ein kleines Willkommenspaket (ob vor Ort oder Online) ist auch immer eine gute Idee. Hier können schon einmal die relevanten Informationen vorab bereit gestellt werden.

Einarbeitungsplan erstellen

Ein grober Einarbeitungsplan für die ersten Monate sollte immer Bestandteil einer Neueinstellung sein. Der Einarbeitungsplan soll auf die neue Aufgabe vorbereiten, einen Überblick vermitteln und in den ersten Arbeitstagen unterstützen. 

Meistens ist ein solcher Plan nur eine grobe Leitlinie um Personen / Abteilungen kennenzulernen, sich einzufinden oder auch Schulungsschwerpunkte zu organisieren. 

Einen Mentor bestimmen

Jeder neue Mitarbeiter sollte einen Mentor bekommen, bei dem er Fragen zur Einarbeitung stellen kann. Hier kann man sich über jegliche Fragen, Projekte oder Zuständigkeiten austauschen.

Virtuelle Kennenlerntreffen organisieren

In vielen Fällen kann man bestehende Termine für die Vorstellung von neuen Mitarbeitern um einen Agenda-Punkt erweitern (und auch Fragen stellen). Häufig lernt man die neuen Kollegen dann auch in „virtuellen Kaffeepausen“ kennen. 

Ergänzend ist es natürlich auch immer schön, wenn man sich anstatt virtuell in Terminen vor Ort treffen kann.

Ansprechbar sein

Neue Mitarbeiter sollten nicht nur den disziplinarischen Vorgesetzten, sondern auch alle notwendigen Kollegen einfach und unkompliziert ansprechen können. In den ersten Monaten sollte man die Terminfrequenz etwas höher legen, damit auch entsprechend Zeiten in den Kalendern dafür vorhanden ist.

Aufgaben festlegen

Da im IT-Umfeld häufig Projekte umgesetzt werden, ergeben sich die Aufgaben meist aus den gemeinsam geplanten Projekten. Es sollte aber im Einarbeitungsplan ein Schwerpunkt auf bestimmte Aufgaben und Ziele im ersten Halbjahr / Jahr gesetzt werden.

Feedback einholen

Das ist aus meiner Sicht einer der wichtigsten Punkte. In regelmäßigen Jour-Fixe-Terminen sollte der neue Mitarbeiter die Möglichkeit haben Feedback zu geben, aber auch einzuholen.

 

 

Pflanzaktion für unseren Firmenwald

 

Etwas versteckt zwischen Kirchroth und Saulburg liegt unser Firmenwald der Baumhelden. Am 09.04.2022 haben wir ca. 600 neue Bäumer und Sträucher gepflanzt. Wachset und gedeihet!

Rollen im IT-Consulting

Es gibt immer wieder unterschiedliche Sichten auf die Rollen im IT-Consulting (und damit auch in IT-Projekten). Aus meiner Sicht haben sich die Rollen in den letzten Jahren durch die Pandemie und neue Kundensichten gravierend verändert.

Aus meiner Sicht existieren diese klassischen Rollen im IT-Consulting (bei mir mit einer Fokussierung auf ECM-Projekte):

  • Projektleitung
  • Consulting / Implementierung
  • IT-Architekt
  • Unterstützung in ProjectOffice, Support, Sales, Inside Sales und Marketing …

Wo sehe ich die größten Änderungen in den klassischen Rollen:

  • Projektleitung – wird durch dezentrale Strukturen, Beteiligung von mehr Geschäftspartnern, neue Generation in den Fachabteilungen immer wichtiger
  • Consulting (Beratung) – der Beratungsansatz wird durch Standardisierung und immer weniger individualisierten Lösungen höher bewertet
  • Consulting (Implementierung) – wird durch Cloud-Lösungen und dem Wunsch nach Standardisierung weniger werden
  • Sales – Muss sich mehr auf die Kundenlösung fokussieren und wird ein Lösungsberater (diese Rolle kann vom Vertriebsmitarbeiter oder von einem Consultant besetzt werden)
  • Marketing – Muss sich mehr auf die neue Zielgruppe in den Fachabteilungen und auf das Online-Marketing fokussieren
  • Inside-Sales und ProjectOffice – die Grenzen werden immer mehr verschwimmen und man muss sich als unterstützender Service für die „verkaufenden Einheiten“ verstehen
  • Support – Muss sich zu einer flexiblen Einheit mit Fokus auf den Betrieb von IT-Lösungen fokussieren (Service), die reine Fehlerbehebung wird durch die Standardisierung geringer werden

Die größten Treiber für die Veränderung im IT-Consulting sind aus meiner Sicht die Lösungsorientierung und die Standardisierung der eingesetzten IT-Systeme. Durch die immer größer werdende Dezentralisierung und Internationalisierung ergeben sich neue Chancen für die Zusammenarbeit von IT-Fachkräften über verteilte Standorte.

Da die Rollen immer mehr verschwimmen, aber doch abhängig von einander sind wird die Geschwindigkeit der Zusammenarbeit für den Austausch und die Collaboration noch schneller werden. Jeder Mitarbeiter muss sich auf ein breiter werdendes Berufsbild einstellen, in dem man in bestimmten Elementen in der Tiefe der Spezialist ist.

Wie sehen Sie die Veränderung der klassischen IT-Rollen (vor allem im IT- und ECM-Projektgeschäft)? Welche Herausforderungen bringt uns die Dezentralisierung, die Standardisierung und die Lösungsorientierung?

 

 

Veränderte Mobilität im IT-Consulting

Wer kennt aus dem Jahr 2003 noch das Second Life? Hier wurde versucht eine Virtuelle Welt (Metaversum) mit Avataren zu generieren und ein Abbild der realen Welt zu schaffen. Ähnlich wie Facebook aktuell mit seinem neuen Metaverse plant. Ich bin der Meinung das sich mit der VR-Technologie und Viren wie Corona sich nachhaltig unser Reiseverhalten (im privaten, wie auch im beruflichen Kontext) ändern wird.

In den letzten Jahren hat sich die Kundenerwartung im Bezug auf Präsenzphasen in IT-Projekten bereits deutlich gewandelt. Mit Beginn der Pandemie haben wir bereits unser Projektvorgehensmodell auf ein „100 % Digital“ Modell umgestellt. Gemeinsam wählt man hier entsprechend der Phase die beste Arbeitsweise zusammen mit dem Kunden aus.

Die Pandemie hat die Reiseaktivitäten von Fach- und Führungskräften in Deutschland nachhaltig verändert. Zum Aufbau langfristiger Geschäftsbeziehungen benötigen wir aber häufig persönliche Treffen in regelmäßigen Abständen. In den meisten Projekten sind solche Treffen eher zu Beginn und am Ende von Projekten notwendig. Es muss also in Zukunft eine Balance zwischen Reisen die wirklich notwendig sind und virtuell angesetzten Terminen möglich sein.

Online-Termine ermöglichen es natürlich einfach Reisezeiten einzusparen und haben den Vorteil der leichteren Terminvereinbarung und sind damit effizienter. Persönliche Treffen zeugen häufig von höherer Kreativität als reine Onlinemeetings (Konfliktlösung ist auch in Präsenzphasen deutlich einfacher möglich). 

Bei statista gibt es von 2004 – 2020 eine interessante Statistik über die Anzahl der Geschäftsreisen in Deutschland. In 2019 waren es noch 195,4 Mio. Reisen pro Jahr. In 2020 ist die Anzahl auf 32,7 Mio. eingebrochen. Das hat natürlich enorme Auswirkungen auf die Tourismus-Branche, den Tagungs- und Kongressmarkt und auf die Messewirtschaft.

In unseren IT-Projekten sehe ich die Reisetätigkeiten grob um 50 % reduziert d.h. die letzten Jahre hätte ich mit ca. 3 Tagen unterwegs kalkuliert. Aktuell wird es denke ich eher bei 1 – 1,5 Tage pro Woche ankommen. Und das natürlich unabhängig vom Arbeitsort d.h. im Büro, beim Kunden, im mobilen Office oder zu Hause …

Der Wechsel wird auch durch jüngere Mitarbeiter und generell einer jüngeren Generation getrieben. Hier spielen ökologische Faktoren eine Rolle und auch das New Work mit Fokus auf Globalisierung und Digitalisierung. Auch im privaten Umfeld hat sich die letzten beiden Jahren einiges geändert. Hier kann man die Veränderung des privaten Reiseverhaltens etwas genauer einsehen. Es werden sich also auch immer weiter neue Meeting-Konzepte und Arbeitsformen ergeben und etablieren.

Wenn ich meine Perspektive auf die nächsten 5 Jahre erweitere, werden wir deutlich weniger Autos besitzen und auch weniger mit dem PKW fahren. Das würde auch bedeuten weg vom Geschäftswagen und hin zum Mobilitiätsbudget. Es werden sich mehr Car-Sharing-Anbieter ausbreiten und die Lücke mit autonomen fahrenden Autos schließen. Die aktuell etablierten Videokonferenzen werden sich in eine Online-Welt wandeln.

Wie ist eure Sicht bzw. eure Einschätzung über die veränderte Mobilität in IT-Projekten bzw. generell bei Geschäfts- und Privatreisen?

Scanner-Ersatzteile zum günstigen Preis bei HENRICHSEN

Ab und zu hat man ja noch alte Hardware die man gerne weiternutzen möchte. Mein kleiner, privater Dokumentenscanner Canon DR-2580C erfüllt seine Arbeit für mein privates Digitalisierungsvorhaben bis auf die Doppeleinzüge sehr gut. 

Die Ersatzteile (Roller-Kits) kosten Online weit mehr als 100 Euro. Durch einen guten internen Tipp bin ich auf unser Systemhausgeschäft gekommen. Den Mitarbeiterkauf von Hardware-Teilen hatte ich einfach für mich übersehen. 🙂

Fazit der Geschichte: Die Teile waren bei uns im Haus gelagert, ich konnte sie direkt mitnehmen und für mich als Mitarbeiter mit einem Bruchteil der Kosten verfügbar.

Das ist auch so ein kleiner, aber feiner Mitarbeiterbenefit von meinem Arbeitgeber für mich …

Tipps für ein ergonomischeres Arbeiten im HomeOffice

Nach zwei Jahren mit dem Fokus auf das private HomeOffice haben sich viele neue Tipps für ein ergonomisches Arbeiten im heimischen Büro ergeben. Welche Themen setzt Ihr im HomeOffice um? Was hilft euch bei der besseren Organisation?

Was macht Ihr?

  1. Arbeitsmittel müssen gut eingerichtet sein z.B. Bildschirm, Notebook, Bürostuhl und Tisch (ggf. Höhenverstellbar)
  2. Hard- und Softwarevorgaben müssen mit dem Arbeitgeber abgestimmt sein
  3. Maximale Transparenz der Tätigkeiten durch das Teilen der Kalender, teilen der Arbeitsdateien, ein gutes Aufgabenmanagement und detaillierte Planung sind ein Minimum
  4. Den Tag strukturieren und Tagesziele mit dem Team / Teamleiter abstimmen
  5. Zugriff auf den Arbeitsplatz schützen
  6. WLAN zu Hause absichern
  7. Backups sind immer wichtig
  8. Plan B für Notfälle (wenn mal das Internet komplett ausfällt)
  9. Die Kamera wird in Onlinekonferenzen verpflichtend genutzt (ein gutes Headset ist natürlich auch notwendig)

Wie organisiert man sich besser?

  • Kaffeepausen mit Kollegen weiter pflegen (soziale Bindung)
  • Informationsfluss aufrecht halten
  • Bewegung und frische Luft einbauen
  • Mittagspausen fest einplanen
  • Auf angemessene Kleidung achten
  • Sich nicht von privaten Themen ablenken lassen
  • Fester Arbeitsplatz für mehr Koninuität

Zusammenfassung

Aus meiner Sicht muss jeder Arbeitnehmer seinen eigenen Weg finden um sich im HomeOffice / Mobilen Arbeiten richtig zu organisieren.

Welche Themen sind euch wichtig? Welche Punkte erwartet Ihr von eurem Arbeitgeber und welche Punkte seht Ihr bei euch selbst?