Recruiting und Bewerbermanagement im 21. Jahrhundert

Wie sieht ein gutes Recruting und Bewerbermanagement im 21. Jahrhundert aus? 

Aus meiner Sicht hat sich das Recruting in den letzten Jahren sehr verändert. Folgende Beispiele möchte ich dazu darstellen:

  1. Das Recruting findet Online und nicht mehr in Print-Medien statt
  2. Es existiert ein Arbeitnehmermarkt d.h. der Bewerber sucht sich das Unternehmen aus und nicht mehr umgekehrt
  3. In Zeiten des Fachkräftemangels ist immer ein regelmäßiger Kontakt zu den Bewerbern und ein umfangreicher Bewerberpool wichtig
  4. Der Arbeitnehmer muss viele Informationen vorab bereit stellen und in den gängigen Sozialen Medien präsent sein
  5. In vielen Fällen ist ein rein digitaler Bewerbungsprozess möglich

Es muss im ersten Schritt der richtige Bewerber gefunden werden. Hier ist das Personalmarketing der wichtigste Punkt. In der Personalauswahl muss der passende Bewerber über die entsprechenden Auswahlverfahren ausgewählt werden. Um die Personalbindung zu Beginn zu optimieren, ist ein guter Onboarding-Prozess notwendig.

Welche Punkte haben sich aus Ihrer Sicht beim Recruting und Bewerbermanagement in den letzten Jahren verändert?

Speed Reading – Mehr Informationen in weniger Zeit verarbeiten

Das Thema Speed Reading ist in Deutschland auch Schnelllesen bekannt. Eine deutliche Unterscheidung gibt es bei privater und beruflicher Literatur:

  • Im privaten Kontakt bzw. bei Romanen will man nicht schneller lesen
  • Im geschäftlichen Kontext ist es wichtig, da die Informationsdichte immer höher wird

Durch die Informationsüberflutung ist immer mehr Bedarf zum schnellen Lesen vorhanden. es gibt immer mehr Informationen auf immer mehr Kanälen. Viel kann man da nicht dagegen tun, außer:

  • Informationen kategorisieren
  • Sinnvoll ablegen
  • Aufgaben organisieren
  • Vernünftig archivieren
  • Beherzt löschen

Das Speed Reading fällt bei mir unter „kategorisieren“ – also wie kann ich Informationen schneller Aufnehmen und für mich in einem wichtigen Kontext ablegen.

Durch die Informations- oder Wissensexplosion müssen Immer mehr Informationen abhängig vom Arbeitsplatz sondiert, bewertet und entsprechend eingesetzt werden. Die Digitalisierung treibt diesen Zustand durch schnellere Entwicklung der Technologien, globale Vernetzung des Wissens und der Zunahme der Publikationen immer stärker an.

Beim Thema Speed oder Power Reading ist es aus meiner Sicht wichtig, die Lesegeschwindigkeit bei gleichem oder besseren Textverständnis zu verbessern. Zu Beginn muss man sich seine eigene, persönliche Lesegeschwindigkeit visualisierbar und messbar darstellen.

Um die Lesegeschwindigkeit zu verbessern, kann man im ersten Schritt mit Augenkontrolle und Lesehilfen starten. Dadurch bekommt das Auge etwas mehr Orientierung. Mit Zielfragen zum Text kann konkret das Textverständnis verbessert werden (zur bewussten Wahrnehmung der Texte). Dann kann man den Textaufbau analysieren und entsprechend geschickt einsetzen. Durch die Visualisierung des Textes können die Ergebnisse auch einfacher behalten werden. 

Welche Themen sind Ihnen beim Speed Reading wichtig? Wie konnten Sie Ihre Lesegeschwindigkeit verbessern und optimieren? Ich konnte meine Lesegeschwindigkeit von ca. 200 Wörtern pro Minute auf ca. 350 Wörter pro Minute verbessern. 🙂

 

Ist Teamkompetenz eine der wichtigsten Kompetenzen?

In der Karrierebibel habe ich einen guten Artikel gelesen über Teamkompetenz gelesen. Bei Wikipedia findet man hingegen nur zum Team etwas: https://de.wikipedia.org/wiki/Team

Die verschiedenen Team-Rollen nach Belbin gibt es hier

  • Kooperationsbereitschaft – Einzelkämpfer sind nicht mehr gefragt, Herrschaftswissen „stirbt“ aus, andere an seinen Wissen teilhaben lassen
  • Interdisziplinarität – eine bereichsübergreifende (oder firmenübergreifende) Arbeitsweise ist bei der Lösung von Herausforderungen / Aufgaben enorm wichtig
  • Kommunikationsfähigkeit – Klare Kommunikation ist wichtig, verbessert die Arbeitsatmosphäre, dazu gehört auch einmal zuzuhören
  • Reflexionsfähigkeit – KVP, Arbeitsweisen / Entscheidungen immer wieder überprüfen, wo und wie können wir uns verbessern und wo besteht Handlungsbedarf?
  • Strukturfähigkeit – Strukturierte Arbeit ist das A und O im Team, dazu gehört es eigenständig seine Aufgaben zu priorisieren und abzuarbeiten
  • Eigeninitiative – Initiative bei der Teamarbeit ist immer wichtig, es geht nicht darum um abzuwarten, sondern aktiv nach Vorne zu gehen

Warum ist das jetzt so wichtig und warum sehe ich die Teamkompetenz als wichtigste Kompetenz? Eine hohe Innovationsfähigkeit ist bei der internationalen Konkurrenz wichtig. Die Arbeitswelt verändert sich recht schnell und Kunden haben immer neue Wünsche. Von agilen Teams erwartet man sich schnell Probleme per Teamarbeit zu lösen. Das sind aus meiner Sicht die Hauptgründe.

Ein Team muss sich natürlich erst erst einmal finden. Teambuilding-Maßnahmen helfen dabei das Betriebsklima zu verbessern.

Wie sehen Sie die Teamkompetenz als Faktor? Welche Methoden kennen Sie um Teams besser Zusammenzubringen?

Microsoft MyAnalytics – Produktivität durch Analyse und Statistik?

Mit MyAnalytics hat Microsoft ein neues Tool für die Auswertung der kombinierten Microsoft 365 Applikationen veröffentlicht. Mit MyAnalytics kann man seine Produktivität steigern, indem man seine Arbeitsmuster in vier Kernbereichen auswertet: Fokus, Wohlbefinden, Netzwerk und Zusammenarbeit. Das funktioniert in einer reinen Microsoft 365 Umgebung aus meiner Sicht sehr gut.

Im meine Umgebung wird Microsoft 365 komplett verwendet und kann damit folgende Daten liefern:

  • Telefonie über Teams
  • E-Mails über Outlook / Exchange
  • Kalender über Outlook / Exchange

Aus den oben genannten Tools werden die Ergebnisse aggregiert und in diese Bereiche eingeteilt:

  • Fokus
  • Wohlbefinden
  • Netzwerk 
  • Zusammenarbeit

Hier kann man an seinen eigene Werten interessante Statistiken über die letzten 4 Wochen erheben. Sehr gut ist wenn man eine  Referenz zu anderen Konten d.h. Kollegen für einen Vergleich schaffen kann.

Hier mal ein paar Beispiele aus meiner Umgebung:

  1. Fokus: Hier wird dargestellt, ob man genügend unterbrechungsfreie Zeit für seine Arbeiten hat. Abhängig von den Referenzwerte sind auch Tipps vorhanden die man in seine Routinen einbauen kann.
  2. Wohlbefinden: Anhand der täglichen Aufschlüsselung werden hier die ruhigen Tage ohne Unterbrechungen dargestellt.
  3. Netzwerk: In dieser Kategorie sieht man die Mitglieder mit denen man im Kontakt ist und wieviel Zeit man mit der jeweiligen Person verbringen. Hier gibt es interessante Rückschlüsse um die Zusammenarbeit mit Kollegen zu optimieren.
  4. Zusammenarbeit: Hier wird alles um Teamarbeit dargestellt. Wieviel Zeit verbringt man in Besprechungen, Telefonaten oder Beantwortung von E-Mails?

Es ist schon interessant was Microsoft in seiner Plattform an Daten sammeln und kombinieren kann. Da es sich um personenbezogene Daten handelt und der Datenschutz sehr hoch gewertet wird, werden die Daten alle 4 Wochen gelöscht (das heißt es ist keine langfristige Analyse möglich).

Interessant ist für mich in der Nutzung, das meine „gefühlte Stimmung“ sich fast 1:1 mit Daten untermauern lässt. Die Vorschläge von Microsoft sind oft allgemeiner Natur, aber wenn man sich noch nicht viel mit Zeitmanagement beschäftigt hat, sind da auch gute Tipps dabei.

Wer nutzt von euch MyAnalytics? Bringen euch die Ergebnisse in der Optimierung eurer Arbeit und im Team weiter?

Berufliche Netzwerke aufbauen und pflegen

Was ist Netzwerken im beruflichen Kontext? Das Netzwerken ist aus dem englischen Networking übersetzt worden. Es handelt sich um den systematischer und bewusster Aufbau und Pflege von Kontakten (meist im beruflichen Umfeld). 

Die Geselligkeit und die Offenheit sind wichtige Kriterien für das Netzwerken. Aber auch die Freundlichkeit, Sympathie, Offenheit für neues und Zuverlässigkeit spielt eine wichtige Rolle.

Folgende Vorteile gibt es, wenn man gut vernetzt ist:

  • Man ist oftmals besser informiert
  • Ein gutes Netzwerk ist ein wichtiges Kriterium für den beruflichen Erfolg
  • Gut vernetzte Mitarbeiter sind für den Umsatz der Firmen wichtig
  • Schnellerer Aufbau von neuen Themen und Wissen (wenn man die richtigen Ansprechpartner kennt)

Die goldene Regel beim Netzwerken ist: Zuerst geben, dann nehmen! – man baut sein Netzwerk erst auf, in dem man etwas an andere Personen gibt. Auch ist Interesse am Gesprächspartner wichtig d.h. Fragen stellen, Aufmerksam sein und wirkliches Interesse haben. Man bringt sich also immer selbst in sein Netzwerk ein.

Netzwerken ist eine langfristige Strategie d.h. es benötigt Zeit und Geduld für den Ausbau und es handelt sich nicht um kurzfristige Tätigkeiten. 

Die Beziehungen können natürlich auch per Tool-Unterstützung aufbauen und gepflegt werden. Für das berufliche Netzwerk benutze ich mittlerweile primär LinkedIn. Hier hatte ich auch einmal beschrieben, wie man von XING Schritt-für-Schritt zu LinkedIn wechseln kann: XING-Kontakte in LinkedIn verwenden.

Welche Aktivitäten nehmen Sie für die regelmäßige Weiterentwicklung des eigenen Netzwerks vor und um mit allen relevanten Kontakten im Kontakt zu bleiben?

Effektive 1:1 Meetings im beruflichen Umfeld

Welche Vorteile haben 1:1-Meetings im Gegensatz zu Gruppen-Meetings? 

Gruppen-Meetings sind sinnvoll um Informationen zu verteilen, Entscheidungen zu finden oder ein Brainstorming durchzuführen. In einem 1:1-Meeting steht die Offenheit und Ehrlichkeit im Vordergrund. Im 1:1-Meeting soll Feedback und die persönliche Weiterentwicklung in einer persönlichen Atmosphäre im Fokus stehen.

Die Agenda und die Besprechungsinhalte sollten immer für beide Teilnehmer zugänglich ist (um sich entsprechend vorbereiten zu können). Außerdem sind die 1on1-Meetings häufig die effizienteren Meetings, da man mit einer höheren Konzentration als im Gruppen-Meeting teilnimmt (der Blickkontakt „zwingt“ zur Aufmerksamkeit). Außerdem sind die Termine besser für introvertierte Mitarbeiter geeignet.

Die zeitliche und örtliche Flexibilität ist durch den kleineren Teilnehmerkreis höher. Der Ort kann auch spontan angepasst werden z.B. Verlegen in die Kaffeeküche. Außerdem gibt es im direkten Gespräch häufig auch es eine bessere Feedback-Kultur, als wie in einer größeren Gruppen. Durch die wenigeren Ablenkungen im persönlichen Gespräch z.B. Zwischenfragen etc. ist auch ein höherer Fokus auf die Inhalte möglich. Aus meiner Sicht sind 1:1-Meetings die ideale Meeting-Form um Beziehungen zu vertiefen.

Verwendet Ihr Software-Lösungen für das Nachhalten der Ergebnisse eurer 1on1-Meetings? Welche Vorteile sehen Sie in 1:1-Meetings?

 

Consulting-Retrospektive Q2 / 2021 am 02.07.2021

Am 29.06.2021 kam das Vorbereitungspaket für unsere Consulting-Retrospektive Q2 / 2021 am 02.07.2021 per Post an. Auf ein sehr gutes Quartal 2 muss man natürlich auch anstoßen! 🙂 #oneHENRICHSEN

Networking für den beruflichen Erfolg?

Was ist Networking (zu deutsch: Netzwerken)? Beim Netzwerken geht es um das systematische und bewusste Aufbauen und Pflegen von Kontakten. Man hat ein bestimmtes Ziel vor Augen das in einem Plan dargestellt wird. Wichtig ist hier Klasse anstatt Masse (die richtigen Kontakte zum Netzwerk sind relevant). Im Vordergrund steht der Austausch von Wissen d.h. ohne Gegenleistung erst einmal Wissen geben bevor man Wissen einholen möchte. Das ideale Netzwerk ist mit Menschen aufbaut, die ähnliche Ziele wie man selbst verfolgt.

Welche wichtigen Kriterien gibt es für das Networking? Offenheit und Vertrauen sind die wichtigsten Kriterien für gutes Networking. Damit hat man eine gute Grundlage für den Aufbau des eigenen Netzwerks.

Welche Vorteile ergeben sich als aktiver Networker? Als Networker ist man besser informiert als andere Personen im Unternehmen. Für den beruflichen Aufstieg ist das ein wichtiges Kriterium. Ein gutes Netzwerk ist auch zu bestimmten Themen und Branchen wichtig, um schnell an Informationen zu kommen. Gut vernetzte Mitarbeiter sind damit auch für die Firma ein enormer Vorteil.

Wie baut man aktiv ein Netzwerk auf?

  • Aktiv sein (erst geben, dann nehmen)
  • Zeit und Geduld haben
  • Beziehungen aufbauen
  • In Kontakt bleiben und Beziehungen pflegen
  • Spaß haben

Wie pflegen Sie Ihr Netzwerk bzw. bauen dies aktiv auf? Auf welchen Networking-Plattformen sind Sie aktiv tätig?

Wie bewältigt man immer schneller werdende Veränderungen?

Wie bewältigt man immer schneller werdende Veränderungen im privaten und geschäftlichen Umfeld? Wird es wieder ruhiger oder beginnt die Geschwindigkeitssteigerung durch den technologischen Wandel jetzt erst?

Das generelle Vorgehen beim Change Management hatte ich hier schon einmal beschrieben. In meinem Verständnis wird der technologische Wandel und damit die Geschwindigkeit von Änderungen in jedem Bereich immer mehr zunehmen! Die Digitale Transformation bedeutet immer schneller werdender technologischer Wandel (und damit auch mehr Handlungsgeschwindigkeit). Und auf diese Geschwindigkeit haben wir keinen Einfluss …

Warum sind aber Veränderungsprozesse häufig mit Verlustgedanken belegt? Wird sind doch durch laufende Anpassung und Veränderungen nur so von der Steinzeit in die Moderne gekommen! Es gibt natürlich immer Höhen und Tiefen und bessere und schlechtere Zeiten. Aus meiner Sicht ist eine hohe Resilienzfähigkeit jedes Individuums und der Organisationen notwendig.

Das Mantra das „Die Schnellen fressen die Langsamen“ hört man immer häufiger und beschreibt unser aktuelles Weltbild aus meiner Sicht ziemlich gut. Agile Unternehmen sind die Unternehmensform der Zukunft. Neue Arbeitskonzepte werden sich etablieren und die bekannten Arbeitsstellen werden verschwinden. Und damit sind auch andere Führungsqualitäten notwendig.

Das Wirtschaftssystem muss sich ändern – also vom Produktionsfaktor Arbeit hin zu einer Wissensgesellschaft. Es wird sich damit auch langfristiges Handeln in Zukunft wesentlich mehr auszahlen (Ökologisch). Es wird neue Player am Markt geben und etablierte Unternehmen werden nicht bestehen. Und ganz wichtig: Die Gesellschaft muss mit mehr Informationen und Datenmengen besser umzugehen lernen. 

Welche konkreten Tipps gibt es um mit den immer schneller werdenden Veränderungen besser zurecht zu kommen:

  1. Komfortzone Verlassen und Ängste überwinden
  2. Resilienz stärken und damit Stress leichter meistern (Psychologische Widerstandsfähigkeit)
  3. Eine lösungsorientierte Zukunftsplanung mit hoher Selbstverantwortung und Selbststeuerung forcieren
  4. Durch einen realistischen Optimismus die Akzeptanz des Äußeren voran treiben
  5. Fähigkeit zu Netzwerken (in allen Bereichen) verbessern
  6. Emotionale Phasen der Veränderung verstehen
  7. Scheitern als Chance nutzen

Welche weiteren Tipps gibt es um mit immer schneller werdenden Veränderungen im privaten und geschäftlichen Umfeld  getrieben durch die Technologie besser zurecht zu kommen? Ich bin gespannt auf weitere Vorschläge und Hinweise.

 

Präsenztermine nach der Pandemie in 2021 im Consulting?

Wie sieht es mit Präsenzterminen in 2021 im Consulting oder kundennahen Tätigkeiten in den IT-Vertriebs- und -Beratungsorganisation aus? Nach meiner persönlichen Einschätzung leider nicht sehr viel besser als 2020! Im Digitalisierungsumfeld ist man den dezentralen Einsatz, das hybride Arbeiten und das digitale Projektvorgehensmodell ja bereits gewohnt (es lässt sich auch gut mit ECM verbinden).

Was hat sich aber persönlich bei mir geändert? Die letzten Jahre war ich eher 100 Nächte pro Jahr im geschäftlich unterwegs und davon auch meistens in Hotels untergebracht.

Wie sieht das jetzt im Jahr 2020 / 2021 im Vergleich zu den Jahren davor aus? Mittlerweile ist man froh, wenn man sich überhaupt im Büro mit Kollegen oder geschäftlich mit Kunden und Geschäftspartnern treffen darf. Alle Events und Veranstaltungen wurden von Präsenz auf Online umgestellt. Gefühlt gibt es fast keinen direkten und persönlichen Kontakt im Business-Umfeld mehr. Stellen wir uns alle so die Zukunft vor? Aktuell ist man aber auch schon sehr froh über einen stabilen Arbeitgeber, der von der Krise und der Digitalisierung profitiert – aber wie sieht es mit der Gastronomie und der Kunst aus?

In 2021 und 2022 wird sich der Trend bei der aktuellen Politik aus meiner Sicht fortsetzen d.h. Reisetätigkeiten werden immer weniger und der persönliche Kontakt wird sich auf Online-Medien beschränken – oder sehe ich das etwas zu pessimistisch?

Was versuchen wir weiterhin im Beratungsumfeld aktiv voranzutreiben?

  1. Einmal pro Quartal ein Präsenz-Consulting-Meeting mit unseren Mitarbeitern, Kollegen und Geschäftspartnern (realistisch bekommen wir es aber nur einmal pro Jahr vernünftig organisiert)
  2. Teams-Meetings müssen besser organisiert werden z.B. Teams Live Sessions, Breakout Rooms
  3. Informationsaustausch zwischen dezentralen Einheiten optimieren
  4. Collaboration und gemeinsames Arbeiten unabhängig von der Firmenorganisation kann verbessert werden

Mein Fazit

Es wird also immer noch schwierig in 2021 neuen Mitarbeitern eine persönliche Einarbeitung zu bieten (hier zählt die Abwägung der Gesundheit mit der persönlicher Bewegungsfreiheit vorzunehmen – das sollte aus meiner Sicht jeder selbst entscheiden können und nicht durch Vorgaben von Behörden vorgegeben bekommen).

Unser firmenübergreifendes 2-Tages-Meeting als „Sozial-Event“ wurde im Mai 2021 auf Wunsch der Mitarbeiter und der aktuellen Pandemie-Zahlen abgesagt. Realistisch wird es im Q2 / 2021 keine Nachholtermine geben. Wird es im Q3 oder Q4 / 2021 ggf. etwas?

Positiv ist damit natürlich die Bestätigung in unserem Vorgehensmodell „100 % Digital“.

Auch wenn wir anstatt 100 % Digital gerne bei 80 % Digital wären und neue Kunden in Projekt-Kick-Offs und Schulungsphasen gerne wieder persönlich sehen würden. 🙂