Ringen bei den Olympischen Sommerspielen 202(0)1

Ringen ist seit 1896 ununterbrochen im olympischen Programm in der Griechisch-Römisch  Stilart (Freistil kam 1904 dazu). Damit ist das Ringen die älteste Sportart mit Wettbewerbscharakter – 708 v. Chr. wurde die Sportart in das Olympische Programm aufgenommen. Die verschiedenen Griffarten existieren aber schon seit 3000 v. Chr. in China. 

2013 war die Diskussion, ob Ringen als älteste Sportart im Olympischen Programm bestehen bleibt. Zum Glück konnte sich das Ringen beim IOC noch durchsetzen und ist damit weiter olympisch.

In China sind die Wettkämpfe am 01. – 07.08.2021 geplant. Das Programm dazu gibt es hier.

Bislang sind sieben Deutsche Ringer für die Spiele qualifiziert, darunter der dreimalige Weltmeister Frank Stäbler (67 kg), der Olympia-Dritte Denis Kudla (87 kg), Ex-Weltmeisterin Aline Rotter-Focken (76 kg) und als einziger Freistilringer Gennadij Cudinovic (125 kg).

Frank Stäbler als Deutsche Hoffnung und natürlich Denis Kudla (als alter Aichacher Ringer) sind natürlich meine Favoriten.

Wer ist euer Favorit und warum? 

 

Kontaktsport in Pandemie-Zeiten

Die meisten Leser meines Blogs wissen, dass ich mich aktuell am meisten mit dem Laufen beschäftige. Im Herbst und Winter betreibe ich als Alternativsport aber immer Ringen – außer in 2020. Neben den Fitnessstudios hat der Kontaktsport im Innenbereich aber den schwersten Stand in der „Pandemie-Diskussion“.

Was meine ich damit?

  1. Training und sozialer Kontakt von Kindern und Jugendlichen im Kontaktsport – nicht möglich
  2. Meisterschaften aus dem Frühjahr? Alle verschoben (auf unbestimmte Zeit) – ein sportliches Messen ist nicht möglich
  3. Im März war nur kontaktfreier Sport im Außenbereich möglich – zum Kontaktsport im Außenbereich (geschweige denn zum Innenbereich) kam es dann aber auch gar nicht mehr

Aus meiner Sicht ist noch nicht absehbar, wann wir wieder geregelt Sport betreiben dürfen. Ich sehe den Sport und generell Bewegung für die Verbesserung des Immunsystems aber extrem wichtig (das wird aktuell doch recht häufig nicht beachtet und gar nicht mehr öffentlich diskutiert).

Für eine präventive Vorbeugung von Infektionen (nicht nur von Covid-19, ein Virus macht noch keine Infektion) hilft aus meiner Sicht Sport und Bewegung an der frischen Luft incl. gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Vermeidung von Nikotin und Alkohol. 

Wie groß ist das Risiko wenn wir jetzt seit ca. 1 Jahr keinem geregelten Sport mehr nachkommen können? Was macht das mit unserem Immunsystem? Wie wirkt sich das auf unsere psychische Gesundheit aus? Was macht die fehlende sportliche Aktivität mit unseren Kindern?

Ich bin gespannt auf einen regen Austausch ggf. hat jemand auch ein paar Studien, wie sich der fehlende Sport auf die Menschheit auswirkt (ich habe hier ein paar Details von T-Online und meine eigene Meinung dargestellt).

 

Ringen als Mannschaftssport – Was nimmt man für den Beruf mit?

Das Ringen ist eine der ältesten Sportarten der Welt. Im Normalfall ringt man Mann gegen Mann (oder Frau gegen Frau). Das gemeinsames Training und Ziel verbindet. Aber auch die Mannschaftsleistung ist bei den Wettkämpfen wichtig. Bei den Mannschaftskämpfen muss sich jeder Ringer auf Sportkollegen verlassen.

Im Vergleich zu anderen Sportarten wird beim Ringen die Motorik verbessert d.h. die Bewegungsabläufe werden geschult. Bei der Muskulatur werden nicht nur einzelne Teilen, sondern der ganze Körper gekräftigt. Das Ringen erhöht auch die Belastungsfähigkeit und die Kondition.

Durch verschiedene Kraft- und Gleichgewichtsübungen, sowie das Techniktraining lernen Sportler Ihren Körper kennen und beherrschen. Durch das feste Regelwerk mit klaren Grenzen wird der Fairnessgedanke gefördert. Beim Ringen werden Werte wie Teamgeist, Respekt, Ehrgeiz, Willenskraft und Disziplin vermittelt.

Das Ringen ist eine sehr anstrengende Sportart. Beim Ringkampf werden alle Muskelgruppen trainiert, das sorg für eine stabile Muskulatur und effektive Verbrennungsprozesse. In Trainingskämpfen lernt man auch viel über die Einschätzung der eigenen Grenzen und die Grenzen des Gegners.

Im gemeinsamen Training kommen Sportler aus allen Bereichen zusammen d.h. die Sozialisierung und der Teamgeist stehen im Fokus. Man unterstützt sich bei Erfolgen und Misserfolgen (auf der Matte und neben der Matte).  Der Erfolg kommt natürlich nicht von alleine. Bei der Wiederholung von Übungen und dem Ausdauertraining kommt die Präzision hinzu – hier ist Willenskraft gefordert.

Seinen eigenen Körper und Geist zu kennen, sowie zu trainieren stärkt das Selbstbewusstsein und gibt Selbstsicherheit. Das stärkt die eigene Persönlichkeit. Natürlich kommt bei all der Anstrengung auch der Spaß nicht zu kurz!

Fazit

Damit ist man durch das Ringen (natürlich auch durch andere Sportarten) Fit im Arbeitsalltag. Der Teamsport fördert den beruflichen Zusammenhalt untereinander.

Welche Themen sind im Mannschaftssport (auch gerne Speziell beim Ringen) für die berufliche Perspektive wichtig? Welche Themen kann man in den Alltag mitnehmen?

 

Frank Stäbler: Auftritt beim SWR

Hier gibt es ein ca. 10 minütiges Video über das Jahr 2019 für den Ringer Frank Stäbler: Link zum Video.

Rafting Slowenien

Alle Jahre wieder:
Rafting in Slowenien mit den Aichacher Ringern!

Ich fasse mich mal ganz kurz – gutes Wetter und viel Spaß wie jedes Jahr 🙂
Ein paar von meinen Bilder gibt es hier.

 

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Kampftage Oberliga 2006

Ich habe gerade noch zusätzlich die Saison 2006 aus der Bayerischen Oberliga eingepflegt. Die Kämpfe und (leeren) Tabellen könnt Ihr hier anschauen.

Was mir jetzt noch fehlt, sind die Daten der Saion 2006 für die Bezirksliga Oberbayern / Schwaben. Hat die zufällig schon jemand bzw. weiß jemand, wo man die finden kann? 

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