Virtuelle Teams: Führung, Kommunikation und Konfliktlösung

Führung in virtuellen Teams

Bei der Führung von virtuellen Teams hat das persönliche Kennenlernen der Teammitglieder und damit das Aufbauen von Vertrauen einen hohen Status. Wichtig ist auch das Micromanagement und ausuferndes Reporting vermieden wird. Auch die gemeinsame Erwartungshaltung an das Team und klare Kommunikationsregeln müssen vorab geklärt werden.

Folgende Aspekte gilt es in der Führung von virtuellen Teams zusätzlich zu beachten:

  • der Teamleiter muss verlässlich für das Team erreichbar sein
  • die Coaching-Funktion des Teamleiters ist wichtiger als bei Präsenzteams
  • Regelmäßige Teambesprechungen müssen durchgeführt werden
  • Informeller Austausch muss unterstützt werden
  • Teammitglieder benötigen einen ähnlichen technischen Standard
  • Tool-Auswahl für die tägliche Arbeit muss zusammen definiert werden
  • Regelmäßige Einzelkommunikation mit allen Mitarbeitern durchführen

Kommunikation in virtuellen Teams

Bei virtuellen Teams ist eine gute Kommunikation das A und O. Dies betrifft die direkte und auch die indirekte / informelle Kommunikation.

Folgende Punkte sind im Bezug auf die Kommunikation zu beachten:

  • die Noverbale Kommunikation geht über virtuelle Medien häufig verloren
  • Mediengewohnheiten der einzelnen Mitarbeiter müssen beachtet werden
  • E-Mail-Ping-Pong gilt es zu vermeiden
  • Informationen gleichmäßig im Team verteilen
  • guter Mittelwert in der Kommunikation muss gemeinsam gefunden werden
  • ggf. Sprachbarrieren beachten
  • Agenda für alle Termine incl. Protokollierung erstellen

Bei der informelle Kommunikation in virtuellen Teams muss Zeit für Small Talk an der „virtuellen Kaffeemaschine“ gegeben sein. Der informelle Austausch kann auch in Teammeetings gefördert und unterstützt werden.

Konfliktlösung in virtuellen Teams

In Teams gilt es speziell Rollenkonflikte, kulturelle Konflikte, Prozessthemen und Missverständnisse schnell und nachvollziehbar zu klären.

Folgende Punkte können bei der Konfliktlösung unterstützen:

  • die Teammitglieder sollten sich persönlich kennen
  • es sollten klare Kommunikationsregeln und Erwartungshaltungen geklärt sein (Teamkultur!)
  • die Teamleiter sollen das Team motivieren und Konflikte lösen
  • bei Konflikten ist das persönliche Gespräch vorzuziehen (Erwartungen transparent darstellen)
  • ein offener und ehrlichenrUmgang mit Konflikten soll im Fokus stehen
  • ggf. Teamleiter oder Mediator einschalten
  • ein synchrones Kommunikationsmitteln oder Lösung im Präsenztermin ist immer vorzuziehen

Weitere Punkte …

Welche wichtige Punkte gibt es aus Ihrer Sicht noch bei Konflikten, Kommunikation und Führung von virtuellen Teams?

Welche weiteren Herausforderungen und Vorteile sehen Sie bei virtuellen Teams?

Kreator – 666 – World Divided

VW Corrado Zulassungszahlen und Statistiken

Jedes Jahr werden im VW Corrado Forum die Zulassungszahlen aus dem KBA für den VW Corrado gesammelt und dargestellt.

Im Jahr 2018 gab es noch 5.216 zugelassene VW Corrados in Deutschland. In 2019 hat sich der Bestand auf 5.111 PKWs (d.h. -2,05 %) verringert.

Die Ergebnisse werden dann kumuliert in einer zentralen „Corrado-Bestands-Statisktik“ zusammengefasst. Dort kann man die Zahlen abhängig von der Motorisierung und dem Jahr (bis 2001) einsehen. Klaus hat die Zahlenketten dann auf der Seite auch mit schönen Graphiken visualisiert 🙂

Virtuelle Teams: Chancen und Herausforderungen

Gerade für die Projektarbeit ist die Form der Zusammenarbeit in virtuellen Teams sehr gut geeignet. Der regionale Fachkräftemangel, neue Arbeitsweisen und eine gewünschte Nähe zum Kunden eignen sich sehr gut für virtuelle Teams.

In virtuellen Teams gibt es eine hohe räumliche Trennung zum Teil über Länder und Zeitzonen hinweg d.h. die Kommunikation läuft größtenteils über digitale Medien ab.

Durch die Globalisierung, vielen Firmenzusammenschlüssen, Matrixorganisationen und der verteilten Zusammenarbeit mit externen und internen Dienstleistern wird diese Form der Teamarbeit immer wichtiger.

Aus den virtuellen Teams ergeben sich viele Chancen:

  • Das Wissen aus der gesamten Welt kann im Projektteam angesprochen werden
  • Arbeitskosten können gesenkt werden
  • Eine globale Repräsentation ist möglich
  • Die Arbeitsform ist gut kombinierbar mit Home Office und ermöglicht eine flexible Zeit- und Arbeitsplanung
  • Das Führen von virtuellen Teams gilt als Königsdisziplin und stellt ein spannendes Aufgabenfeld dar

Es gibt aber auch ein paar Herausforderungen im Gegensatz zu den Präsenzteams:

  • Die Kommunikation (auch informell) ist etwas mehr eingeschränkt
  • Es erfolgt häufig eine zeitversetzte Kommunikation (ggf. auch in einer Fremdsprache)
  • Die räumliche Distanz der Teammitglieder darf nicht unterschätzt werden
  • Eine hohe Selbstmotivation ist notwendig
  • Die Medienkompetenz muss sehr gut ausgeprägt sein
  • Es kann auch ein möglicher Transparenzverlust vorhanden sein
  • Konflikte im Team sind zum Teil schwieriger zu lösen

Aus meiner Sicht muss erst einmal das Vertrauen der Teammitglieder untereinander aufgebaut werden, um eine effektive und effiziente Zusammenarbeit zu etablieren. Natürlich müssen gemeinsam die „Team-Regeln“ erarbeitet werden und eine gute technische Infrastruktur bereitstehen.

Wo arbeiten Sie bereits in virtuellen Teams? Welche Erfahrungen haben Sie mit der Infrastruktur und der Mitarbeiterführung gesammelt?

Microsoft Power Automation und Visio

Vor Kurzem wurde die Integration von Power Automation und Visio von Microsoft vorgestellt. Notwendig ist dafür der Visio Plan 2 und die Version 1910 oder höher.

Durch das Addin ist es möglich eine Zusammenarbeit zwischen Power Automation und Visio durchzuführen. Damit können für den Anwender einfach BPMN-Diagramme erzeugt und nach Power-Automation exportiert werden. Dadurch ist eine einfache Automatisierung in der Microsoft-Welt möglich.

Folgender Arbeitsablauf wäre damit einfach möglich:

  • Entwerfen des Workflows für Power-Automation
  • Vorbereiten des Exports
  • Exportieren Ihres BPMN-Diagramms in Power-Automation

Aus der ECM-Welt kennt man Visio recht häufig im Kontext des Prozessdesigns.

Welche anderen Varianten sehen Sie für eine graphische Prozessmodellierung und die Verknüpfung der Microsoft-Produkte?

openHAB 2.5.3 veröffentlicht

Am 19.03.2020 wurde ein neues Update für openHAB veröffentlicht.

Die Version 2.5.3 ist komplett kompatibel zur Version 2.5.x.

Es gab mit der neuen Version 3 neue Add-ons und einige Erweiterungen und Bugfixes der bestehenden Softwarekomponenten.

In den Release Notes werden die Änderungen kurz und im GitHub dann im Detail beschrieben.

Habt Ihr die Version 2.5.3 bei euch schon installiert?

Ich bin aktuell noch auf 2.5.1 und bei der Taktzahl an Updates warte ich ggf. noch ein paar „Fixes“ ab. 🙂

Welche Servicemodelle gibt es in der Cloud?

Im vorherigen Artikel bin ich kurz auf die verschiedenen Cloud-Modelle eingegangen. Häufig höre ich auch noch von verschiedene Servicemodelle in der Cloud.

Am häufigsten werden folgende Servicemodelle angesprochen:

  • Software as a Service (SaaS)
  • Platform as a Service (PaaS)
  • Infrastructure as a Service (IaaS)

SaaS

Software as a Service basiert auf dem Grundgedanken, dass die eingesetzte Software und IT-Infrastruktur komplett vom IT-Dienstleiter betrieben wird und der Endkunde die Leistung nur nutzt.

PaaS

Bei Platform as a Service stellt der Dienstleister nur den Softwarestack zur Verfügung. Hier kann ohne Anschaffung von Hard- und Software das System genutzt und an die eigenen Anforderungen angepasst werden.

IaaS

Bei Infrastructure as a Service stellt der Dienstleister nur die Rechnerkapazitäten und Infrastruktur zur Verfügung. Häufig werden Kapazitäten zur Verfügung gestellt um Belastungsspitzen etc. besser zu planen und eine hohe Skalierbarkeit gewährleisten zu können.

Weitere Servicemodelle?

Welche weiteren Servicemodelle kennen Sie im Cloud-Kontext? Welche Vor- und Nachteile sehen Sie bei den diversen Möglichkeiten für Endkunden?