Arbeit 4.0 im Detail

Arbeit 4.0 – wer hat das Schlagwort noch nicht gehört? Was versteht man unter diesem Begriff?

In den letzten Jahren haben wir alle gemerkt, wie unsere Arbeitskultur und Arbeitsverhältnisse im Wandel sind. Aus der Industrie 4.0 kommen neue Arbeitsformen und optimiert sich das digitales Arbeiten mit dem Fokus auf die zukünftigen Modelle.

Inhalte 4.0

Welche Inhalte assoziert man häufig mit Arbeit 4.0:

  • die Arbeit wird generell flexibler
  • die Work-Life-Balance steht im Mittelpunkt
  • das Home-Office gewinnt an Bedeutung d.h. Orts- und Zeitunabhängigkeit
  • der Fokus liegt auf der „richtigen“ Arbeit z.B. Kreativität, wertschöpfende Tätigkeiten d.h. es wird mehr auf das Ergebnis als auf die Arbeitszeit geschaut
  • Lebenslanges Lernen ist ein fester Bestandteil der Arbeit
  • die Arbeitswelt wird offener und vielschichtiger z.B. Interdisziplinäre Teams mit hoher Sozialkompetenz

Bei vielen der Inhalte sieht man das sich die Arbeit an das Leben anpasst.

Hier müssen sich die Unternehmen auch neu positionieren. Was ist den HR-Abteilungen und Führungskräften wichtig? Will man Fachkräfte gewinnen? Wie viel Geld investiert man in die Weiterentwicklung der Mitarbeiter? Welches Firmen- und Menschenverständnis herrscht in der Organisation?

Für die neuen Arbeitsmodelle werden auch verschiedene neue Kompetenzen benötigt.

Digitale Skills

Es gibt einige Kompetenzen, die für viele Personen neu erarbeitet werden müssen:

  • Digitale Bildung mit diversen neuen Technologien, Mensch-Maschine-Interaktion, Datensicherheit und Datenschutz (auch das Hinterfragen der Technologien und Reflektion der Themen ist wichtig)
  • Digitales Lernen – findet hauptsächlich Online statt, welche Wissensquellen gibt es Online (und wie entlarve ich Fake-News), wie können Lernmodelle wie Blended Learning kombiniert werden
  • Digitale Interaktion – Kommunikation mit anderen Personen z.B. in Webinare oder Videokonferenzen

Klassische Skills

Neben den neueren Skills gibt es auch klassische Kompetenzen, die man nicht vernachlässigen darf:

  • Fremdsprachenkenntisse (sind klar und werden in Zukunft noch mehr gefragt)
  • Flexibilität und Schnelligkeit – kann man das Tempo der Veränderungen mitgehen? Wie offen ist man dem Neuem gegenüber?
  • Robustheit / Resilienz (Widerstandsfähigkeit gegen Stress)
  • Lösung von komplexen Problemen mit kritischen Fragestellungen
  • Neue Organisationsformen z.B. Agilität
  • Empathie, Intuition und Kreativität werden KI’s nicht so einfach übernehmen können

Zusammenfassung

In Zukunft wird der Fokus auf das Teamgefüge (P2P – „People to People“ – Mensch zu Mensch) in das Zentrum rücken. Der einzelne Mitarbeiter und das Horten von Expertenwissen wird zurück gehen. Es wird durch jeden Mitarbeiter Kreativität und die Übernahme von Verantwortung erwartet.

Das sich die Technologien und Inhalte noch schneller ändern werden, ist das lebenslange Lernen im Mittelpunkt. Hier müssen sich die Mitarbeiter und auch die Unternehmen auf neue Lernformen einfinden und die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen z.B. was ist das richtige Medium wie ein Blog, eine On-Site-Schulung oder ein Webinar?

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