Road to Munich 2026: Der erste Schritt auf dem Weg zum großen Herbstfinale
Der Sommer steht vor der Tür, aber mein sportlicher Blick richtet sich bereits fest auf den Herbst. Es ist offiziell: Das nächste große Laufprojekt steht an! Am 11. Oktober 2026 werde ich beim München Marathon an den Start gehen. Das wird nicht nur mein insgesamt vierter Marathon als Wettkampf, sondern durch die integrierten Bayerischen Meisterschaften auch ein Event mit einer ganz besonderen, hochklassigen Atmosphäre.
Nachdem ich die letzten Jahre primär im Frühjahr auf den flachen Straßen in Regensburg unterwegs war, wage ich dieses Jahr ganz bewusst das Experiment „Herbstmarathon“. Warum? Ganz einfach: In den vergangenen Jahren war es im Mai oft schon überraschend warm. Ein Start im Oktober verspricht nicht nur kühlere Temperaturen am Renntag, sondern zwingt mich auch zu einem soliden Hitzetraining über die Sommermonate hinweg – ein physiologischer Vorteil, den ich dieses Mal für mich nutzen will.
Der Fahrplan: 111 Tage, 16 Wochen, ein klares Ziel
Der offizielle Startschuss für die Vorbereitung fällt am 22. Juni 2026. Ab dann läuft der Countdown: Exakt 111 Tage verbleiben bis zum Startschuss in der Landeshauptstadt. Das bedeutet grob 16 Wochen fokussiertes Training, das ich klassisch in Drei- bis Vier-Wochenblöcke unterteilen werde, um Beinen und Kopf die nötigen Regenerationsphasen zu gönnen.
Mein Heimatverein, die Diamonds Aichach, liefert wie gewohnt das sportliche Fundament. Geplant sind im Schnitt vier Laufeinheiten pro Woche. Um verletzungsfrei durch den Sommer zu kommen und die nötige Stabilität auf den Asphalt zu bringen, habe ich bereits in den letzten Wochen vorgearbeitet: Dreimal pro Woche stehen einfache, aber effektive Calisthenics-Übungen auf dem Programm, um die Rumpf- und Tiefenmuskulatur zu stärken.
Die nackten Zahlen: Jagd auf die neue Bestzeit
Ein Blick auf meine bisherige Marathon-Historie zeigt eine konstante Kurve nach oben – und genau diesen Trend möchte ich in München fortsetzen:
| Jahr | Event | Endzeit |
| 2021 | Berlin Marathon | 4:07:20 Std. |
| 2024 | Regensburg Marathon | 3:35:15 Std. |
| 2025 | Regensburg Marathon | 3:27:57 Std. |
| 2026 | München Marathon | Ziel: < 3:20:00 Std. |
Das große, ambitionierte Ziel für dieses Jahr steht fest: Ich möchte die 3:20 Stunden knacken. Sollte am Ende eine 3:23 oder 3:25 Std. auf der Uhr stehen, bin ich natürlich auch zufrieden – Hauptsache, die persönliche Bestzeit fällt!
Tech-Experiment: Der digitale Coach auf n8n-Basis
Weil ich ein reines Lauftraining ohne eine Prise Technik und Automatisierung langweilig finde, läuft parallel ein spannendes Experiment im Hintergrund. Ich habe mir über n8n und Google Gemini einen eigenen digitalen Laufcoach gebaut.
Das System funktioniert so: Der digitale Coach gleicht meinen offiziellen Trainingsplan der Diamonds Aichach automatisiert mit den tatsächlich absolvierten Ist-Läufen (ausgewertet über meine Laufuhr) ab. Ich bin extrem gespannt, wie sich die KI-gestützten Analysen und Anpassungsempfehlungen im Laufe der 16 Wochen schlagen und ob Gemini am Ende zu den gleichen Schlüssen kommt wie ein menschlicher Trainer aus Fleisch und Blut. Ein regelmäßiges Update dazu wird es hier auf dem Blog definitiv geben!
Fazit
Die Würfel sind gefallen, das Ziel ist definiert und die Motivation nach den erfolgreichen Läufen der letzten Monate riesig. Die Kombination aus bewährtem Vereinstraining, gezieltem Kraftaufbau und dem technologischen Experiment mit dem n8n-Laufcoach macht die „Road to Munich 2026“ schon jetzt zu einem extrem spannenden Projekt. Drückt mir die Daumen für einen verletzungsfreien Sommer!




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