Vortrag „Lernen macht glücklich“

Am 27.11.2019 fand der Vortrag „Lernen macht glücklich“  der Akademie für Lernpädagogik organisiert durch den Elternbeirat des Gymnasium Indersdorf statt. Als Referentin wurde Kira Liebmann eingeladen.

Der Fokus war auf Eltern gesetzt, die viele kleine Tipps bekamen um Ihren Kindern den richtigen Rahmen / Mut für erfolgreiches Lernen zu geben.

Inhalt

Der ca. 90 minütige Vortrag hat sich in drei Gebiete aufgeteilt:

  • Lerntechniken
  • Motivation
  • Konzentration

Lerntechniken

Als Grundlage wurde das rationale und das emotionale Denken dargestellt. Abhängig vom Lerntyp (z.B. visuell, auditiv etc.) gab es ein paar entsprechende Lerntechniken:

  • Spickzettel
  • Wochenplan
  • Eselsbrücken
  • Karteikasten (oder phase6 am SmartPhone)

Interessant fand ich hier noch den Begriff „Bulimie-Lernen“ – also wenn was Wissen schnell rein kommt und dann aber auch schnell wieder raus geht.

Das reine auswendig Lernen von Lernstoff ist die ineffektivste Lernmethode und sollte nur in bestimmten Fällen verwendet werden.

Motivation

Hier wurden die verschiedenen Antriebe der Motivation dargestellt:

  • Willenskraft (hier gibt immer jemand externes den Impuls, kostet viel Energie)
  • Motivation (kann intrinsisch oder extrinsisch vorhanden sein, aber gibt Energie)

Eine Motivation durch Bestrafen und Erpressen sollte nicht vorgenommen werden. Aber auch eine Motivation durch Belohnung sollte man vermeiden, da dazu die Belohnung immer attraktiv sein muss.

Am besten motiviert man durch positive Gespräche (Priming-Effekt) und das gewünschte entsprechend vorzuleben.

Um aber auch eine entsprechende Lösungskompetenz aufzubauen müssen auch ab und zu „Frusterlebnisse“ vorhanden sein.

Konzentration

Jedes Kind und jeder Mensch hat eine gewissen Aufermksamkeitsspanne. Bei Kindern wird diese grobe mit LEBENSJAHREN x 2 berechnet d.h. ein 11 jähriges Kind kann ca. 22 Minuten Aufmerksam sein und soll dann eine kurze Pause machen.

Im Kindesalter können wichtige und unwichtige Themen zum Teil noch nicht unterschieden werden, d.h. es sollten Referenzerlebnisse geschaffen werden um die Fokussierung zu verbessern.

Zusammenfassung des Vortrags

Es sollen zu Beginn nicht zu viele Punkte umgesetzt werden, da diese sonst nicht in das Verhalten übernommen werden und dann nur einen kurzfristigen Effekt haben. 

Danach können Schritt für Schritt weitere Punkte umgesetzt werden. 

Der Vortrag von Kira Liebmann war mit spannenden Fakten und humorvollen Anekdoten gefüllt und hat das Thema sehr gut dargestellt. 

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