Virtuelle Teams: Chancen und Herausforderungen

Gerade für die Projektarbeit ist die Form der Zusammenarbeit in virtuellen Teams sehr gut geeignet. Der regionale Fachkräftemangel, neue Arbeitsweisen und eine gewünschte Nähe zum Kunden eignen sich sehr gut für virtuelle Teams.

In virtuellen Teams gibt es eine hohe räumliche Trennung zum Teil über Länder und Zeitzonen hinweg d.h. die Kommunikation läuft größtenteils über digitale Medien ab.

Durch die Globalisierung, vielen Firmenzusammenschlüssen, Matrixorganisationen und der verteilten Zusammenarbeit mit externen und internen Dienstleistern wird diese Form der Teamarbeit immer wichtiger.

Aus den virtuellen Teams ergeben sich viele Chancen:

  • Das Wissen aus der gesamten Welt kann im Projektteam angesprochen werden
  • Arbeitskosten können gesenkt werden
  • Eine globale Repräsentation ist möglich
  • Die Arbeitsform ist gut kombinierbar mit Home Office und ermöglicht eine flexible Zeit- und Arbeitsplanung
  • Das Führen von virtuellen Teams gilt als Königsdisziplin und stellt ein spannendes Aufgabenfeld dar

Es gibt aber auch ein paar Herausforderungen im Gegensatz zu den Präsenzteams:

  • Die Kommunikation (auch informell) ist etwas mehr eingeschränkt
  • Es erfolgt häufig eine zeitversetzte Kommunikation (ggf. auch in einer Fremdsprache)
  • Die räumliche Distanz der Teammitglieder darf nicht unterschätzt werden
  • Eine hohe Selbstmotivation ist notwendig
  • Die Medienkompetenz muss sehr gut ausgeprägt sein
  • Es kann auch ein möglicher Transparenzverlust vorhanden sein
  • Konflikte im Team sind zum Teil schwieriger zu lösen

Aus meiner Sicht muss erst einmal das Vertrauen der Teammitglieder untereinander aufgebaut werden, um eine effektive und effiziente Zusammenarbeit zu etablieren. Natürlich müssen gemeinsam die „Team-Regeln“ erarbeitet werden und eine gute technische Infrastruktur bereitstehen.

Wo arbeiten Sie bereits in virtuellen Teams? Welche Erfahrungen haben Sie mit der Infrastruktur und der Mitarbeiterführung gesammelt?

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