Schweden, Jokkmokk: Unsere Abenteuer – Was wir im hohen Norden unternommen haben

Wir waren Anfang Januar im hohen Norden Schwedens, genauer gesagt in Jokkmokk, einer Region, die uns mit ihrer unberührten Natur und ihren extremen Bedingungen gleichermaßen fasziniert und gefordert hat. Was als geplante Gruppenreise über ein Reisebüro begann, entpuppte sich als ein unvergessliches Abenteuer, das wir euch nicht vorenthalten möchten. Eines vorweg: Der Urlaub war wunderschön, aber ungewöhnlich kalt – mit Temperaturen, die uns über -30 Grad, teilweise sogar -35 Grad beschert haben. Aber hey, wir sind ja nicht aus Zucker!

Mein täglicher Lauf für den #RWJanuarStreak wurde zu einer ganz besonderen Herausforderung in dieser eisigen Landschaft. Überall, wohin das Auge reichte, erstreckten sich unberührte Schneelandschaften – ein wahrer Traum für jeden, der die Ruhe und Weite der Natur schätzt.

Die Anreise ins Winterwunderland (02.01.2026)

Unsere Reise startete mit einem Flug von München über Hannover nach Arvidsjaur, der sich aufgrund eines Defekts im Flugzeug etwas verzögerte. Doch die Vorfreude auf das Abenteuer ließ uns die kleine Verspätung schnell vergessen. Schon bald überquerten wir den Polarkreis – ein echtes Highlight mit einer kleinen Taufe und einem Zertifikat, das uns jetzt offiziell als Polarkreis-Bezwinger ausweist! Nach dem Transfer zum Hotel Jokkmokk, das uns mit Halbpension versorgte, erwartete uns gleich am ersten Abend ein magisches Spektakel: Polarlichter tanzten am Himmel! Ein perfekter Start in unseren Schweden-Trip.

Jokkmokks Charme und Sami-Kultur (03.01.2026)

Der nächste Tag begann mit einem Orientierungsspaziergang durch Jokkmokk. Ein kurzer Besuch im Ajtte Museum gab uns erste Einblicke in die faszinierende Kultur der Sami. Der Ausflug zu einer lokalen, familiengeführten Rentierfarm war ein echtes Erlebnis, bei dem wir die Lebensgrundlage dieses indigenen Volkes hautnah kennenlernen konnten. Und weil man sich bei diesen Temperaturen zwischendurch aufwärmen muss, ging es immer mal wieder in die Sauna. Den Abend krönte eine Nachtwanderung auf den Storknabben, von wo wir hofften, noch einmal Polarlichter zu sehen.

Schneeschuhe, Fackeln und Sami-Weisheit (04.01.2026)

Das Winterwunderland rund um den Polarkreis zeigte sich heute von seiner schönsten Seite. Eine Schneeschuhwanderung um den See mit den „Riesenlatschen“ war ein Riesenspaß und eine gute Möglichkeit, sich warm zu halten. Ein Vortrag über die Sami vertiefte unser Verständnis für dieses Volk, das in Einklang mit den Rentieren und der Natur lebt. Am Abend lockte eine Fackelwanderung um den See. Einige Aktivitäten mussten wir aufgrund der extremen Temperaturen etwas kürzen, doch Sicherheit ging hier ganz klar vor.

Wildnis pur (05.01.2026)

Heute stand eine etwa vierstündige Wildniswanderung auf dem Programm, die uns tief in das Naturreservat und über den zugefrorenen See führte. Ein unvergessliches Erlebnis in einer völlig unberührten Landschaft.

Stromschnellen und Husky-Power (06.01.2026)

Ein absolutes Highlight war der Ausflug nach Storforsen, den größten Stromschnellen Nordeuropas. Die tosenden Wassermassen inmitten der winterlichen Landschaft boten ein faszinierendes Naturschauspiel.

Danach stand das Abenteuer schlechthin auf dem Plan: eine Huskysafari! Die athletischen Vierbeiner drehten vor lauter Freude total durch, als sie vor den Schlitten gespannt wurden. Die Fahrt durch die verschneite Landschaft war atemberaubend! In der Kota am offenen Feuer konnten wir uns anschließend bei einer Tasse heißem Tee aufwärmen.

Abschied vom hohen Norden (07.01.2026)

Nach einer erlebnisreichen Woche hieß es heute Abschied nehmen. Der zweistündige Transfer zum Flughafen führte uns zurück nach Arvidsjaur, von wo wir über Hannover wieder nach München flogen.

Fazit

Unser Aufenthalt in Jokkmokk war einfach wunderbar! Die Reise war sehr gut organisiert, und unsere deutsche Reiseleitung stand uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Zweimal hatten wir unglaubliches Glück mit den Polarlichtern – ein Anblick, den man nie vergisst. Die Temperaturen waren zwar extrem kalt, aber das gehört eben zu einem echten Winterabenteuer im hohen Norden dazu und ist schlichtweg nicht zu beeinflussen. Wer die Ruhe, die unberührte Natur und eine Portion Abenteuer sucht, für den ist Jokkmokk im Winter definitiv eine Reise wert!

Datenschutz im Smart Home: So schützt du deine Daten

Smart Homes versprechen Komfort, Effizienz und ein vernetztes Leben. Doch mit all den intelligenten Geräten, die unseren Alltag erleichtern, stellt sich eine immer wichtigere Frage: Was passiert mit unseren Daten? Der Schutz deiner Privatsphäre im eigenen Zuhause ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. In diesem Beitrag tauchen wir tief in die Welt des Datenschutzes im Smart Home ein und zeigen dir, wie du deine persönlichen Informationen effektiv schützen kannst.

Gibt es überhaupt personenbezogene Daten im Smart Home?

Die klare Antwort lautet: Ja, definitiv! Auch wenn du dir vielleicht nicht bewusst bist, welche Informationen deine Smart-Home-Geräte sammeln, sind sie oft weitreichender, als du denkst.

  • Bewegungsdaten: Sensoren registrieren, wann und wo du dich in deinem Zuhause bewegst. Das kann Rückschlüsse auf Anwesenheit und Gewohnheiten zulassen.
  • Sprachaufnahmen: Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant zeichnen deine Befehle auf, die oft auch persönliche Gespräche im Hintergrund beinhalten können.
  • Videodaten: Überwachungskameras, smarte Türklingeln oder Babyphones erfassen kontinuierlich Bilder und Videos, die Gesichter, Aktivitäten und Umgebungen zeigen.
  • Energieverbrauchsdaten: Intelligente Thermostate oder Steckdosen protokollieren deinen Stromverbrauch, was wiederum Rückschlüsse auf deine Lebensweise ermöglicht.
  • Gesundheitsdaten: Smarte Waagen, Fitness-Tracker oder Schlafsensoren sammeln hochsensible Gesundheitsinformationen.
  • Standortdaten: Viele Geräte benötigen Standortzugriff, um wetterbasierte Automatisierungen oder Geofencing-Funktionen zu ermöglichen.

All diese Informationen können, einzeln oder in Kombination, sehr persönliche Einblicke in dein Leben geben.

Auf was ist bei der Privatsphäre zu achten?

Deine Privatsphäre im Smart Home zu wahren, erfordert Aufmerksamkeit und proaktives Handeln. Hier sind die wichtigsten Punkte, auf die du achten solltest:

  1. Berechtigungen prüfen: Bevor du eine neue App für dein Smart-Home-Gerät installierst, wirf einen genauen Blick auf die angeforderten Berechtigungen. Benötigt die smarte Lampe wirklich Zugriff auf dein Mikrofon oder deine Kontakte?
  2. Datenschutzerklärungen lesen: Auch wenn es mühsam ist, versuche, die Datenschutzerklärungen der Hersteller zu überfliegen. Hier erfährst du, welche Daten gesammelt werden, wie sie verarbeitet und ob sie an Dritte weitergegeben werden.
  3. Standardeinstellungen anpassen: Viele Geräte sind mit den liberalsten Datenschutzeinstellungen vorkonfiguriert. Ändere diese unbedingt und deaktiviere Funktionen, die du nicht benötigst, wie zum Beispiel permanente Sprachaufzeichnungen.
  4. Standortfreigabe überdenken: Überlege, ob jedes Gerät deinen genauen Standort kennen muss. Oft reichen grobe Standortdaten oder die manuelle Eingabe deiner Adresse.
  5. Gastzugänge einschränken: Wenn du Freunden Zugang zu deinem Smart Home gewährst, stelle sicher, dass sie nur auf die wirklich notwendigen Funktionen zugreifen können und keine umfassenden Daten einsehen können.

Was sind Risiken?

Die Missachtung des Datenschutzes im Smart Home birgt verschiedene Risiken:

  • Cyberangriffe: Ungesicherte Geräte sind Einfallstore für Hacker. Sie könnten Zugriff auf deine Kameras erlangen, deine Sprachaufnahmen abhören oder sogar dein gesamtes Netzwerk kompromittieren.
  • Datendiebstahl: Deine gesammelten Daten könnten gestohlen und auf dem Schwarzmarkt verkauft werden. Diese Informationen können für Identitätsdiebstahl, gezielte Werbung oder sogar Erpressung genutzt werden.
  • Profilbildung: Unternehmen können umfassende Profile über dein Verhalten, deine Gewohnheiten und Vorlieben erstellen. Diese Profile werden dann für personalisierte Werbung oder zur Vorhersage von Konsummuster verwendet.
  • Überwachung: Im schlimmsten Fall könnten Dritte (z.B. Geheimdienste oder Kriminelle) dein Zuhause überwachen, um Informationen über dich zu sammeln.
  • Offenlegung sensibler Informationen: Gesundheitsdaten, Finanzinformationen oder intime Details deines Privatlebens könnten durch unsichere Smart-Home-Systeme unfreiwillig offengelegt werden.

Was wären Empfehlungen?

Um deine Daten im Smart Home effektiv zu schützen, empfehle ich dir folgende Maßnahmen:

  1. Sichere Passwörter verwenden: Das ist das A und O! Nutze lange, komplexe Passwörter für alle deine Smart-Home-Geräte und dein WLAN. Verwende niemals Standardpasswörter.
  2. Regelmäßige Updates: Halte die Firmware und Software deiner Smart-Home-Geräte sowie deiner Apps stets aktuell. Updates schließen oft Sicherheitslücken.
  3. Separates WLAN (VLAN) für Smart Home: Richte, wenn möglich, ein separates WLAN-Netzwerk (Virtual Local Area Network) für deine Smart-Home-Geräte ein. So können sie nicht direkt mit deinen anderen Geräten (Computer, Smartphone) im Hauptnetzwerk kommunizieren.
  4. Geräte bewusst auswählen: Informiere dich vor dem Kauf über den Hersteller und dessen Datenschutzrichtlinien. Renommierte Marken sind oft transparenter und bieten bessere Sicherheitsstandards.
  5. Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) nutzen: Aktiviere 2FA für alle Konten, die dies unterstützen. Das bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene.
  6. Nicht benötigte Funktionen deaktivieren: Schalte Mikrofone, Kameras oder Standortdienste ab, wenn du sie nicht aktiv nutzt.
  7. Cloud-Speicherung überdenken: Überlege, welche Daten du unbedingt in der Cloud speichern möchtest. Viele Geräte bieten auch lokale Speichermöglichkeiten.
  8. Verschlüsselung aktivieren: Stelle sicher, dass die Datenübertragung zwischen deinen Geräten und der Cloud verschlüsselt ist (z.B. durch HTTPS).

Fazit

Dein Smart Home soll dein Leben bereichern, nicht deine Privatsphäre gefährden. Mit einem bewussten Umgang und der Beachtung einiger grundlegender Sicherheitspraktiken kannst du die Vorteile der vernetzten Technik genießen,

Von der Ziellinie 2025 zur Startlinie 2026: So plane ich meine nächsten Lauf-Highlights!

Das Jahr 2025 hat sich zu Ende geneigt, und wie bei vielen Läufern ist das die perfekte Zeit, um zurückzublicken und gleichzeitig den Blick nach vorne zu richten. Für mich persönlich war 2025 ein unglaublich ereignisreiches und erfolgreiches Laufjahr. Von den pulsierenden Straßen Singapurs bis zu den majestätischen Gipfeln der Dolomiten habe ich unzählige Kilometer gesammelt, neue Bestzeiten aufgestellt und unvergessliche Momente erlebt. Jetzt ist es an der Zeit, die Lehren aus diesem Jahr zu ziehen und die Weichen für ein ebenso spannendes 2026 zu stellen. Komm mit auf meine Reise, wenn ich meine Highlights des vergangenen Jahres Revue passieren lasse und dir einen Einblick gebe, wie ich meine Laufziele für das kommende Jahr strukturiere.

Rückblick auf die Laufbilanz 2025 und meine Ziele für 2026

Eigentlich hatte ich mir für 2025 ein solides Ziel von 1.500 Kilometern gesetzt. Ein Ziel, das ambitioniert, aber gut in den Alltag integrierbar schien. Doch die Realität auf dem Asphalt und den Trails sah deutlich intensiver aus.

Hier ist die Zusammenfassung meiner Tracking-Daten:

  • Gesamtdistanz: 2.140 km (das sind satte 640 km mehr als geplant!)
  • Aktivitäten: 197 Läufe
  • Zeitaufwand: 201 Stunden reine Laufzeit

Diese Zahlen zeigen mir vor allem eines: Konstanz zahlt sich aus. Mit fast 200 Aktivitäten war ich im Schnitt jeden zweiten Tag unterwegs. Dass ich mein Ziel um über 40 % übertroffen habe, liegt sicherlich auch an der Freude an der Bewegung und der technischen Spielerei, die uns moderne Sportuhren und Analysetools bieten. Jeder Kilometer wurde akribisch dokumentiert, jede Pace analysiert.

Man könnte meinen, nach so einem Rekordjahr müsste das Ziel für 2026 direkt bei 2.500 km liegen. Aber ich bleibe realistisch und möchte die Qualität vor die Quantität stellen. Mein Ziel für das kommende Jahr lautet daher wieder: 1.500 Kilometer laufend bewegen.

Warum nicht mehr? Weil Sport für mich ein Ausgleich bleiben soll. Wenn am Ende wieder mehr auf der Uhr steht, nehme ich das gerne mit – aber der Fokus liegt auf dem Spaß an der Technik, der Natur und der eigenen Fitness, ohne den Druck, ständig Rekorde brechen zu müssen.

Meine Lauf-Highlights 2025: Eine Reise um die Welt und zu neuen Bestzeiten

2025 war ein Jahr voller unvergesslicher Lauferlebnisse, die weit über die heimischen Gefilde hinausgingen. Eines meiner größten Abenteuer war definitiv „Singapur Calling – Meine Läufe in der Löwenstadt“. Dort durfte ich nicht nur die faszinierende Stadt laufend erkunden, sondern auch an spannenden lokalen Events teilnehmen.

Ein weiteres echtes Highlight war der „25 Jahre Reschenseelauf: Ein magischer Nachtlauf rund um den glitzernden See“. Die Atmosphäre dort war einfach einzigartig und das Laufen in der Dämmerung um den Reschensee bleibt mir unvergesslich. Danach ging es weiter in die Berge zum „Seiser Alm Halbmarathon: Ein unvergessliches Lauferlebnis in den Dolomiten“. Die atemberaubende Landschaft und die Herausforderung der Höhenmeter haben diesen Lauf zu einem absoluten Traum gemacht.

Die „Road to Regensburg“ war ein zentraler Teil meines Jahres, der mit einem Marathon und einer persönlichen Bestzeit gekrönt wurde. Dazu gehörte auch der Halbmarathon in Ingolstadt als wichtiger Baustein im Training. Nicht zu vergessen ist der „34. Dachauer Frühjahrslauf 10 km“, bei dem ich ebenfalls eine persönliche Bestzeit erzielen konnte – ein tolles Gefühl!

Abseits der großen Wettkampfbühne habe ich auch viele besondere Momente erlebt: Der #RWJanuarStreak hat mir geholfen, konstant ins Jahr zu starten. Das „Running Breakfast mit Lukas Stahl in Mering“ und das „Laufen mit den Straubing Night Runners“ waren großartige Gelegenheiten, mich mit anderen Läufern auszutauschen und neue Impulse zu bekommen. Mit den Diamonds Aichach war ich bei verschiedenen Events wie dem Diamonds Cup, Ecknacher Straßenlauf, Grubet Cross und Oberbernbach Speed Cross unterwegs, was immer eine Menge Spaß und Abwechslung brachte. Und natürlich durften die obligatorischen Trailruns auf meinen Südtirol-Urlauben nicht fehlen, die mir immer wieder eine wunderbare Auszeit in der Natur bieten.

Der Blick nach vorne: Meine grobe Planung für 2026

Nach so einem intensiven Jahr 2025 ist es Zeit, neue Ziele für 2026 zu setzen. Im Mittelpunkt meiner Planung steht ein Herbstmarathon, den ich erneut in einer Zeit um die 3:20 Stunden anpeilen möchte. Das bedeutet natürlich, dass ich davor auch wieder einige Halbmarathons als Vorbereitung laufen werde.

Aber nicht nur die Asphaltstrecken reizen mich. Ich möchte mich auch wieder verstärkt den Trailruns widmen. Hier bietet sich Südtirol perfekt an, da ich dort mehrmals geplant vor Ort sein werde. Es müssen nicht immer offizielle Wettkämpfe sein; auch das Erkunden neuer Trails in dieser wunderschönen Bergwelt ist ein absolutes Highlight für mich.

Ganz oben auf meiner Wunschliste steht der Mammutmarsch in München (55 km). Eine besondere Vorbereitung dafür wird meine Wanderung im Februar / März 2026 nach Nepal auf dem ABC-Trek. Ich bin gespannt, wie sich diese Herausforderung auf meine Ausdauer und mentale Stärke auswirken wird und ob das „Höhentraining“ positive Effekte für den Mammutmarsch mit sich bringt.

Weitere Events, die ich im Auge habe, sind der Andechs-Trail, die Teilnahme am Wings for Life World Run und der Herzogstadtlauf. Bei diesen steht der Spaß und das Erlebnis im Vordergrund, während ich mich gezielt auf meinen Herbstmarathon vorbereite.

Fazit

Die Planung für das kommende Laufjahr ist für mich immer eine aufregende Zeit. Es ist eine Mischung aus dem Festhalten an bewährten Konzepten, dem Setzen neuer Herausforderungen und der Vorfreude auf all die Kilometer und Erlebnisse, die vor mir liegen. 2025 hat mir gezeigt, dass mit Leidenschaft, Disziplin und der richtigen Planung vieles möglich ist – von persönlichen Bestzeiten bis hin zu unvergesslichen Läufen an den schönsten Orten der Welt. Ich bin gespannt, welche Abenteuer 2026 für mich bereithält, und freue mich darauf, dich auf dieser Reise mitzunehmen. Also, schnür die Laufschuhe und sei dabei, wenn es heißt: Von der Ziellinie 2025 zur Startlinie 2026!

openHAB im Wandel: Was die Versionen 5.1, 5.0 und 4.3.9 für dein Smart Home bringen

Dein Smart Home ist dir wichtig und du möchtest immer auf dem neuesten Stand bleiben, besonders wenn es um openHAB geht. Die rasante Entwicklung in der Welt der Hausautomatisierung bringt ständig neue Features und Verbesserungen mit sich. openHAB ist hier keine Ausnahme. In diesem Blog-Beitrag werfen wir einen detaillierten Blick auf die jüngsten Entwicklungen und Neuerungen in den Versionen 4.3.x, 5.0.x und der aktuellen 5.1.x, damit du bestens informiert bist, was dich erwartet und wie du dein Smart Home noch intelligenter gestalten kannst.

openHAB 4.3.9: Stabilität und Feinschliff für dein bestehendes System

Bevor wir über die Zukunft sprechen, ein Blick auf die Basis: Die Versionen 4.3.4 bis 4.3.9 waren entscheidend, um die 4.x-Serie stabil abzuschließen. Hier ging es um maximale Zuverlässigkeit für alle, die noch nicht auf die 5er-Version umsteigen konnten.

Hier findest du die Details zu den wichtigsten Fixes der letzten stabilen 4er-Releases:

openHAB 5.0.x: Der Sprung in die 64-Bit-Welt und neue Möglichkeiten

Die Version 5.0.x markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Entwicklung von openHAB. Der größte Unterschied ist der Wechsel zur 64-Bit-Architektur. Das bedeutet, dass openHAB nun die volle Leistungsfähigkeit moderner Hardware, insbesondere von Single-Board-Computern wie dem Raspberry Pi, nutzen kann.

Warum der Umstieg auf 64-Bit wichtig ist:

  • Bessere Performance: 64-Bit-Systeme können mehr Speicheradressen verwalten und effizienter mit Daten umgehen, was zu einer spürbaren Leistungsverbesserung führen kann, besonders bei komplexen Installationen.
  • Zukunftssicherheit: Viele moderne Software und Bibliotheken werden zunehmend für 64-Bit-Systeme optimiert. Der Umstieg sichert die Kompatibilität von openHAB mit zukünftigen Entwicklungen.
  • Erweiterte Möglichkeiten: Der Zugriff auf mehr Arbeitsspeicher ermöglicht größere und komplexere Smart-Home-Installationen.

Für dich bedeutet das, dass du, falls du noch ein 32-Bit-System nutzt, über ein Hardware-Upgrade nachdenken solltest. Ein Raspberry Pi mit 64-Bit-Unterstützung ist hier die empfohlene Wahl. Der Migrationsprozess erfordert etwas Planung und Zeit, da du dein neues System initial einrichten und deine Daten migrieren musst. Es ist jedoch ein Schritt, der sich langfristig auszahlt und dir ein leistungsfähigeres und zukunftssicheres Smart Home beschert.

Hier sind die Meilensteine der 5.0er-Reihe:

  • Release Notes 5.0.0 – Umstieg auf Java 21 und volle 64-Bit-Unterstützung für massive Performance-Gewinne
  • Release Notes 5.0.1 – Einführung verbesserter Transformation-Services und Core-Optimierungen
  • Release Notes 5.0.2 – Stabilisierung der neuen Architektur und Fixes für die Main UI
  • Release Notes 5.0.3 – Sicherheits-Updates und verbesserte Thread-Handhabung unter Java 21

openHAB 5.1.x: Die Highlights der aktuellen Version

Mittlerweile ist openHAB 5.1 offiziell veröffentlicht. Es ist das erste große Feature-Update nach dem Architekturwechsel und bringt Funktionen, die das System deutlich moderner und benutzerfreundlicher machen.

Die wichtigsten Neuerungen aus dem 5.1 Release:

  • Smartere Automatisierung mit „Scene Controller“: Szenen lassen sich nun viel einfacher verwalten und direkt aus der UI steuern, ohne komplexe Regeln schreiben zu müssen
  • Verbesserte Main UI & Widgets: Es gibt neue Standard-Widgets und die Möglichkeit, UI-Komponenten noch flexibler zu gestalten. Das Dashboard wirkt dadurch deutlich aufgeräumter
  • Neues Charting-System: Die Visualisierung von Verlaufsdaten (Persistence) wurde komplett überarbeitet. Diagramme laden schneller und bieten mehr Interaktionsmöglichkeiten
  • KI-Integration (Generative AI): Ein spannender Ausblick in die Zukunft! openHAB 5.1 bereitet den Weg für KI-gestützte Sprachbefehle und intelligentere Logiken
  • Native Matter-Unterstützung: Der neue Smart-Home-Standard Matter wird nun noch tiefer im Core unterstützt, was die Einbindung moderner Geräte massiv vereinfacht

Alle technischen Details findest du im offiziellen Blog-Post von openHAB: 👉 openHAB 5.1 Release Details. Die Relase Notes zu 5.1.0 findet ihr hier

Dein Upgrade-Pfad: Eine Empfehlung

Du stehst vor der Aufgabe, von einer älteren Version auf die neuesten Features umzusteigen. Hier ist eine empfohlene Vorgehensweise:

  1. Hardware-Upgrade: Besorge dir einen Raspberry Pi (oder ein anderes 64-Bit-System) und richte diesen mit einem 64-Bit-Betriebssystem ein
  2. openHAB 4.3.x / 5.0.x Installation: Installiere openHAB 4.3.x / 5.0.x auf deiner neuen 64-Bit-Hardware
  3. Datenmigration: Übertrage deine Konfigurationen, Regeln und Items von deinem alten System auf das neue 5.0.x-System. Dies ist der zeitaufwendigste Teil, aber entscheidend für ein reibungsloses Upgrade
  4. Upgrade auf 5.1.x: Aktualisiere nun auf 5.1.x, nun kannst du den Schritt auf die neueste Minor-Version wagen

Fazit

Die Entwicklung von openHAB zeigt klar in Richtung Professionalisierung. Während die 4.3.9 die perfekte Wahl für alle ist, die vorerst bei ihrer alten Hardware bleiben wollen, ist openHAB 5.1 der neue Goldstandard. Die Kombination aus 64-Bit-Power, nativer Matter-Unterstützung und den neuen UI-Features macht dein Smart Home spürbar schneller und smarter. Es ist Zeit, die Handbremse zu lösen und auf die neueste Version zu setzen!

Mehr als nur schick: Wie IoT das Smart Home revolutioniert

Stell dir vor, dein Zuhause denkt mit, agiert proaktiv und macht dir das Leben so einfach wie nie zuvor. Was vor einigen Jahren noch nach Science-Fiction klang, wird dank des Internets der Dinge (IoT) und vernetzter Geräte im Smart Home immer mehr zur Realität. Von der intelligenten Heizung bis zum selbstbestellenden Kühlschrank – die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Aber was genau steckt hinter diesem Trend, und wie können diese Technologien deinen Alltag tatsächlich erleichtern? Tauchen wir ein in die faszinierende Welt des vernetzten Zuhauses!

Das Internet der Dinge (IoT) ist der Treiber dieser Entwicklung. Es beschreibt ein Netzwerk physischer Objekte – von Haushaltsgeräten über Fahrzeuge bis hin zu Wearables –, die mit Sensoren, Software und anderer Technologie ausgestattet sind, um sich mit anderen Geräten und Systemen über das Internet zu verbinden und Daten auszutauschen. Im Kontext des Smart Home bedeutet das, dass deine Geräte nicht mehr isoliert voneinander funktionieren, sondern miteinander kommunizieren und sich gegenseitig ergänzen können.

Ein klassisches Beispiel ist die intelligente Beleuchtung. Du kannst sie per Sprachbefehl steuern, Zeitpläne erstellen oder sie automatisch einschalten lassen, wenn du nach Hause kommst. Doch das ist nur der Anfang. Moderne Thermostate lernen deine Gewohnheiten und passen die Heizung intelligent an, um Energie zu sparen. Kamerasysteme überwachen dein Zuhause und benachrichtigen dich bei ungewöhnlichen Aktivitäten, egal wo du bist. Sogar dein Kühlschrank könnte in Zukunft selbstständig Milch nachbestellen, wenn sie zur Neige geht.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Mehr Komfort, erhöhte Sicherheit und potenziell geringere Energiekosten. Du kannst dein Zuhause von unterwegs steuern, den Überblick behalten und dich entspannen, weil du weißt, dass alles seinen Gang geht. Allerdings gibt es auch Herausforderungen, die es zu beachten gilt, insbesondere in Bezug auf Datenschutz und Kompatibilität der verschiedenen Systeme.

Technisches Beispiel: Dein Smart Home mit openHAB

Für alle, die tiefer in die Materie eintauchen und ihr Smart Home selbst gestalten wollen, ist eine Open-Source-Plattform wie openHAB eine hervorragende Option. openHAB ist eine hardware-neutrale Software, die es dir ermöglicht, eine Vielzahl von Smart-Home-Produkten und -Technologien unter einem Dach zu vereinen. Egal ob Z-Wave, Zigbee, Homematic, Philips Hue oder IKEA Tradfri – openHAB spricht quasi alle Sprachen.

Stell dir vor, du hast verschiedene Geräte von unterschiedlichen Herstellern: eine Philips Hue Lampe im Wohnzimmer, ein Homematic Thermostat im Schlafzimmer und eine smarte Steckdose von TP-Link in der Küche. Normalerweise müsstest du für jedes Gerät eine eigene App nutzen. Mit openHAB kannst du all diese Geräte miteinander verbinden und zentrale Regeln definieren, die ihr Zusammenspiel steuern.

Ein konkretes Szenario:

Du möchtest, dass sich die Lichter im Wohnzimmer automatisch einschalten, wenn du abends nach Hause kommst, die Heizung im Schlafzimmer auf 21 Grad hochfährt und die Kaffeemaschine in der Küche startet.

  1. Geräte in openHAB integrieren: Zuerst bindest du alle deine Geräte über die entsprechenden „Bindings“ in openHAB ein. Ein Binding ist quasi ein Treiber, der openHAB die Kommunikation mit einem bestimmten Gerät oder System ermöglicht
  2. Items definieren: Für jedes steuerbare Element (z.B. Lichtschalter, Temperaturfühler, Steckdose) erstellst du ein „Item“ in openHAB
  3. Regeln erstellen: Jetzt kommt der spannende Teil – die Automatisierung! Du definierst eine Regel in openHAB, die besagt:
    1. WENN dein Smartphone (das über ein Location-Binding in openHAB integriert ist) den Heim-Geofence betritt (openHAB weiß also, dass du zu Hause bist)
    2. UND es nach 18:00 Uhr ist
    3. DANN schalte das Licht im Wohnzimmer ein (Philips Hue Item), stelle die Temperatur im Schlafzimmer auf 21 Grad (Homematic Thermostat Item)
    4. UND schalte die smarte Steckdose in der Küche ein (TP-Link Steckdosen Item), an der deine Kaffeemaschine hängt.

Dieses Beispiel zeigt, wie du mit openHAB eine wirklich personalisierte und herstellerübergreifende Smart-Home-Automatisierung realisieren kannst. Es erfordert zwar etwas Einarbeitung, aber die Flexibilität und Kontrolle, die du gewinnst, sind enorm. Du bist nicht auf die vorgegebenen Szenarien einzelner Hersteller beschränkt, sondern kannst dein Zuhause genau so gestalten, wie du es dir wünschst.

Fazit

Das Internet der Dinge ist der Motor für ein immer intelligenter werdendes Smart Home. Die Entwicklung schreitet rasant voran und bietet uns heute schon Komfort und Möglichkeiten, die wir uns noch vor wenigen Jahren kaum vorstellen konnten. Für Technik-Enthusiasten und alle, die maximale Kontrolle wünschen, bieten Open-Source-Plattformen wie openHAB die ideale Basis, um ein wirklich individuelles und leistungsfähiges Smart Home zu schaffen. Es ist jedoch wichtig, sich mit den verschiedenen Systemen und deren Sicherheitsaspekten auseinanderzusetzen, um das Potenzial des vernetzten Zuhauses voll ausschöpfen zu können. Dein Smart Home der Zukunft ist nicht mehr nur ein Traum, sondern eine greifbare Realität, die dein Leben spürbar bereichern kann. Bleib am Ball, denn die Innovationen werden uns auch weiterhin überraschen!

Zum Fuße der Annapurna: Der ABC-Trek 2026 ist gebucht und die Vorbereitung beginnt!

Nepal, ich komme! Mitte Februar 2026 geht es für 4 Wochen los. Der Flug von München nach Kathmandu ist schon mit Turkish Airlines gebucht und die Vorfreude ist riesig. Meine kleine Gruppe und ich haben uns entschieden: Es wird die legendäre Route zum Annapurna Base Camp (ABC) Trek!

Unsere grob geplante Route

Die Reise beginnt mit der Ankunft in Kathmandu. Nach dem internationalen Flug über Istanbul dient der erste Tag der Organisation im Hotel und der Klärung letzter Details. Anschließend folgt die längere Anfahrt per Bus und Jeep über Besisahar und Thonche, um tief in die Bergwelt vorzudringen und den eigentlichen Trek zu starten.

Der Aufstieg und die Akklimatisierung

Von den niedrigeren Lagen aus beginnt die Wanderung mit dem Gewinn der ersten Höhenmeter nach Chame. Die Route führt stetig bergauf, vorbei an (Upper) Pisang, bis zum zentralen Dorf Manang (3450m). Hier ist ein Ruhetag unverzichtbar, um den Körper auf die extreme Höhe des Passes vorzubereiten.

Anschließend wird es hochalpin: Der Weg führt über Yak Kharka hinauf zum Thorung High Camp (4600m), der Basis für die große Überquerung.

Der Triumph am Pass

Der Höhepunkt der Tour ist die Überquerung des Thorong La Pass auf 5416 Metern. Dieser Tag ist physisch der anspruchsvollste, wird aber mit unvergesslichen Ausblicken belohnt, bevor der lange Abstieg nach Muktinath (3800m) folgt.

Abstieg und Ausklang

Nach dem Pass verändern sich Landschaft und Klima. Die Route führt weiter durch das Kali Gandaki Tal, über Jomsom und Kalopani. Der wohlverdiente Lohn für die Mühen wartet in Tatopani („heißes Wasser“), wo die natürlichen Hot Springs zur Entspannung einladen. Von dort aus führt der letzte Abschnitt der Wanderung über Ghorepani in Richtung Pokhara, dem Ziel der Annapurna-Umrundung.

Die Qual der Wahl und die beste Zeit

Ich weiß, dass die beste Zeit im ersten Halbjahr der Frühling, also Februar, März oder April, sein wird. Dann sind die Tage länger und sonniger, auch wenn es in den Höhenlagen natürlich trotzdem empfindlich kalt bleibt – besonders nachts. Ich muss mich darauf einstellen, dass es in tieferen Regionen angenehm warm wird, aber oben am Base Camp noch richtiger Winter herrscht.

Die „Kaufliste“ für die Kälte

Meine allererste Packliste ist momentan eher eine Kaufliste. Die wichtigsten Basics, die richtigen Schuhe und der Schlafsack, sind glücklicherweise schon im Rucksack. Jetzt geht es an die unverzichtbare Kleidung, denn für solch eine lange und kalte Wanderung brauche ich dringend noch einiges. Mein Mantra für die Berge ist klar: das Zwiebelprinzip (Layering). Keine Baumwolle, nur Funktionsmaterial, das schnell trocknet und isoliert!

Die notwendigen Schichten

  1. Die Basisschicht: Ich brauche unbedingt ein bis zwei Sets guter Thermounterwäsche – am besten aus Merinowolle oder hochwertiger Kunstfaser. Ein Set zum Wandern, eines für das Teehaus oder die Nacht. Das ist mein wichtigster Schutz gegen Auskühlung.
  2. Die Isolationsschicht: Hier setze ich auf eine Fleecejacke und eine dünnere, leichte Daunen- oder Primaloft-Jacke. Die wärmt gut, ohne zu viel Gewicht auf die Waage zu bringen, falls ich mich auf dem Trek bewege und die Temperaturen noch moderat sind.
  3. Die Wetterschutzschicht: Absolut essenziell ist eine wind- und wasserdichte Hardshell-Jacke. Und für die eisigen Abende in den Höhenlagen brauche ich noch eine richtig dicke, warme Daunenjacke. Die kann ich zur Not auch vor Ort in Kathmandu kaufen oder mieten, falls ich meinen Rucksack schonen möchte.
  4. Hosen und Beine: Eine gute, robuste Trekkinghose – idealerweise mit Zipp-Off-Beinen für die wärmeren Tage unten – und dazu eine leichte, wasserdichte Regenhose sind Pflicht.

Kopf, Hände und Füße

Meine Extremitäten müssen geschützt werden: Eine warme Mütze und ein Buff (so ein dünner Schlauchschal) stehen ganz oben auf der Liste, denn der Buff schützt tagsüber vor Sonne und Staub und nachts vor der Kälte. Dazu brauche ich zwei Paar Handschuhe: dünne für die niedrigeren Lagen und dicke, isolierte für die Hochlagen. Und natürlich mindestens zwei Paar gute Trekkingsocken, sowie ein Paar dicke Wollsocken, um abends in den Teehäusern warme Füße zu haben.

Tipps für die Planung vor Ort

Ich habe mich schon gefragt: Wart ihr schon einmal in Nepal? Ich bin für alle Tipps zur Vorbereitung und für die Touren vor Ort dankbar!

Ich weiß, dass wir in Kathmandu die Permits organisieren und die letzten Dinge einkaufen können. Was ich aber auf keinen Fall vergessen darf, ist das Thema Höhenkrankheit. Egal ob ABC oder EBC, ich muss mich langsam an die Höhe gewöhnen. Akklimatisierungstage einzuplanen ist kein Luxus, sondern absolute Notwendigkeit.

Ich freue mich schon jetzt darauf, in Kathmandu anzukommen und die grobe Wetterlage für den finalen Plan zu checken!

Die perfekte Vorbereitung auf einen Marathon – Trainingsplan und Tipps

Herzlichen Glückwunsch zu deiner Entscheidung, einen Marathon zu laufen! Egal, ob es dein erster ist oder du eine neue Bestzeit anpeilst: Die Vorbereitung ist der halbe Erfolg. Aber „Vorbereitung“ heißt nicht nur Kilometer sammeln. Es bedeutet Struktur, Disziplin und einen klaren Plan.

Du kennst mich – und jeder, der mich kennt, weiß: Strukturiertes Training mit einem Trainingsplan ist für mich persönlich das A und O! Ein vorgegebenes Programm wird bei mir immer durchgezogen. Ich bin davon überzeugt, dass ein durchdachter Plan der Schlüssel ist, um das Ziel gesund, verletzungsfrei und erfolgreich zu erreichen. Lass uns anschauen, wie du deine Vorbereitung perfektionierst.

1. Dein Plan muss zu deinen Zielen passen

Einfach einen generischen Plan aus dem Internet zu nehmen, ist nur der erste Schritt. Der wichtigste Punkt ist: Dein Plan muss an deine eigenen Ziele angepasst werden!

  • Ambitionierte Zeitziele: Wenn du eine bestimmte Zeit (z.B. Sub 3:30) anpeilst, benötigst du zwangsläufig mehr Trainingsumfang (Kilometer pro Woche), Tempotraining (Intervalle, Tempodauerläufe) und eine längere Vorbereitungszeit (oft 16 Wochen und mehr). Der Fokus liegt hier stark auf der Wettkampfspezifik.
  • Ankommen als Ziel: Geht es dir primär darum, die Distanz zu bewältigen, ist dein Plan entspannter. Die wöchentlichen Umfänge sind geringer und der Fokus liegt auf den langen Läufen.

Der Trainingsplan ist ein Werkzeug – nutze es, um deine Ziele zu erreichen.

2. Kilometerumfang und die Magie des langen Laufs

Um auf die nötigen Umfänge zu kommen, sind die Kilometer pro Woche ein wichtiger Fokus. Dein Körper muss sich daran gewöhnen, Fett als Energiequelle zu nutzen (Stoffwechselökonomie) und die Muskulatur muss ermüdungsresistenter werden.

Der wichtigste Baustein im Trainingsplan ist aber der lange Lauf (Long Run).

  • Er lehrt deinen Körper, mit begrenzten Kohlenhydratspeichern umzugehen
  • Er simuliert die mentale Belastung des Marathons
  • Die Länge dieser Läufe steigt progressiv, oft bis zu 30–35 Kilometer

Wichtig: Der letzte super-lange Lauf sollte spätestens zwei bis drei Wochen vor dem Rennen stattfinden, um dem Körper ausreichend Erholung zu geben (Tapering).

3. Gesund bleiben – Pausieren ist Pflicht

Der größte Fehler, den ambitionierte Läufer machen, ist, Trainingseinheiten nachholen zu wollen, wenn sie krank waren.

🛑 Regel: Wenn es Krankheiten und Verletzungen gibt – unbedingt pausieren! Versuche nicht, die ausgefallenen Einheiten nachzuholen.

Dein Körper benötigt diese Zeit zur Regeneration und Heilung. Ihn in einem angeschlagenen Zustand weiter zu belasten, führt oft direkt in eine längere Zwangspause oder eine chronische Verletzung. Ein ausgefallenes Training macht dich nicht schlechter, eine Verletzung hingegen kostet dich den gesamten Wettkampf.

4. Die Umgebung berücksichtigen: Training bei Hitze und Kälte

Gerade in der Vorbereitung auf Frühjahrs- oder Herbstmarathons musst du die Temperaturen beachten.

  • Wettkampf-Simulation: Läufst du einen Hitzelauf (z.B. im Sommer), musst du auch die langen Läufe bei ähnlichen Temperaturen absolvieren, um deinen Körper an die Thermoregulation zu gewöhnen. Auch der Einsatz von Gels und die Flüssigkeitsaufnahme müssen unter diesen Bedingungen trainiert werden.
  • Kaltes Wetter: Im Winter ist das Risiko, sich zu verkühlen, höher. Achte auf das Zwiebelprinzip bei der Kleidung. Deine Pace bei Kälte wird oft schneller sein als bei Hitze – dies musst du im Wettkampf entsprechend korrigieren.

5. Der Faktor Motivation: Gemeinsam ist man schneller

Alleine die langen, monotonen Kilometer abzuspulen, ist oft eine mentale Herausforderung. In der Gruppe oder im Team macht es natürlich immer mehr Spaß!

Das Laufen in einer Gruppe bietet:

  • Zuspruch und Ablenkung: Die Zeit vergeht schneller, und man schiebt sich gegenseitig an
  • Konstante Pace: Gerade bei langen, langsamen Läufen hilft die Gruppe, das Tempo konstant zu halten und nicht zu schnell zu starten
  • Verbindlichkeit: Die Verabredung zum gemeinsamen Lauf sorgt dafür, dass man auch bei schlechtem Wetter die Sportschuhe schnürt

Fazit

Die perfekte Marathonvorbereitung ist kein Geheimnis, sondern die konsequente Umsetzung eines intelligenten Plans. Sei diszipliniert, was das Training angeht, aber sei noch disziplinierter, was die Erholung betrifft. Wähle deinen Plan basierend auf deinem Ziel, respektiere die lange Distanz durch regelmäßige Long Runs und sei mutig genug, bei Krankheit eine Pause einzulegen. Wenn du diese Struktur beibehältst, wirst du nicht nur an der Startlinie stehen, sondern auch die Ziellinie überqueren – stark, gesund und mit einem Lächeln.

Wir sehen uns auf der Strecke!

Smart Meter Gateway (SMGW) in openHAB einbinden – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Vision des smarten Zuhauses lebt von der zentralen Steuerung aller Komponenten. Der Smart Meter Gateway (SMGW) – das Herzstück der modernen digitalen Stromzähler – scheint die perfekte Datenquelle für den Energieverbrauch und die Einspeisung zu sein. Nach langer Wartezeit und einigen Hürden ist es mir endlich gelungen, meinen PPC SMGW erfolgreich in mein openHAB Smart Home zu integrieren.

Dieser Beitrag ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du deinen SMGW – in meinem Fall ein PPC-Gerät – über das openHAB SMGW Binding anbindest und die aktuellen Zählerstände ausliest.

Ein langer Weg zur digitalen Steuerung

Meine Versuche, auf die Daten meines SMGW zuzugreifen, reichen zurück bis in den August 2023. Die größte Hürde war dabei stets die Bereitstellung der Zugangsdaten durch den zuständigen Betreiber. Erst im Sommer 2025 hatte das Warten ein Ende, und ich erhielt die notwendigen Daten!

Mein Ziel war klar: Über den SMGW (aktuell der einzige Zähler vom Betreiber im Haus) wollte ich den aktuellen Energieverbrauch / die Einspeisung feststellen. Damit hätte ich die zentralste Quelle für die Steuerung aller Verbraucher im Haus – so die Theorie.

Schritt 1: Zugriff mit TRuDI und Netzwerk-Vorbereitung

Bevor openHAB auf den SMGW zugreifen kann, muss der lokale Zugriff sichergestellt sein.

1.1 Physikalische Verbindung

Zuerst muss der SMGW per HAN-RJ45-Kabel mit deinem lokalen Netzwerk verbunden werden.

1.2 Zugriff mit TRuDI testen

Stelle sicher, dass der Zugriff von der TRuDI Software (Technische Richtlinie und Demonstration) auf deinen SMGW funktioniert.

  • Software installieren und mit den dir zugesandten Zugangsdaten verbinden: Benutzername, Passwort, Port und Identifikationsnummer

1.3 Netzwerk-Konfiguration prüfen

Du kannst den Verbindungstest zum SMGW auch über eine URL im Browser vornehmen (ersetze die IP-Adresse ggf. durch die deines SMGW):

  • https://192.168.2.100/cgi-bin/hanservice.cgi

Schritt 2: Integration des SMGW in dein eigenes LAN

Der SMGW muss sich im gleichen Netzwerksegment befinden wie dein openHAB-Server. Ich nutze meinen Raspberry Pi, auf dem openHAB läuft, auch für die Integration in das HAN (Home Area Network).

Hinweis: Der PPC SMGW verwendet standardmäßig die IP-Adresse 192.168.2.100. Dein openHAB-Server muss sich in diesem Subnetz befinden, damit die Kommunikation klappt.

Konfiguration auf dem Raspberry Pi/Linux-Host

Mit diesen Befehlen kannst du eine zusätzliche IP-Adresse aus dem 192.168.2.x-Bereich zu deiner Netzwerkschnittstelle (z.B. eth0) hinzufügen.

Schnittstellen anzeigen:

ip link show

IP-Adresse hinzufügen (Beispiel):

sudo ip addr add 192.168.2.106/24 dev eth0

Adresse prüfen:

ip addr

Bei mir hat die Adresse 192.168.2.106 funktioniert.

IP-Adresse entfernen (optional / zum Aufräumen):

sudo ip addr del 192.168.2.106/24 dev eth0

Schritt 3: Das PPC SMGW Binding in openHAB installieren

Das nötige Binding findest du direkt im openHAB Add-on Store:

  1. Öffne die openHAB Weboberfläche
  2. Gehe zu Settings -> Add-ons
  3. Wähle den Reiter Bindings und suche nach „SMGW Binding“ oder „PPC SMGW“
  4. Installiere das Binding

Schritt 4: Das SMGW Thing definieren (smgw.things)

Obwohl die openHAB-Dokumentation hauptsächlich die Web-Konfiguration beschreibt, zeige ich hier die textuelle Konfiguration in der Datei smgw.things, da ich diese bevorzuge.

Erstelle ein Thing mit deinen Zugangsdaten, um den SMGW in openHAB zu integrieren:

smgw:smgw:smartMeterGateway [hostname="192.168.2.100", username="DEIN_BENUTZERNAME", password="DEIN_PASSWORT"]

Wichtig: Ersetze DEIN_BENUTZERNAME und DEIN_PASSWORT durch die vom Betreiber erhaltenen Zugangsdaten. Die hostname 192.168.2.100 ist die Standard-IP des PPC SMGW.

Schritt 5: Die SMGW Items erstellen (smgw.items)

Als Nächstes werden in den Items die gewünschten Kanäle angesprochen. Laut Dokumentation gibt es aktuell zwei wesentliche Kanäle, die du in die Datei smgw.items einträgst:

// Meter Reading, meter (Number:Energy)
Number:Energy smgwMeterReading "SMGW - Meter Reading" {channel="smgw:smgw:smartMeterGateway:meter"}

//Timestamp, timestamp (DateTime)
DateTime smgwTimestamp "SMGW - Timestamp" {channel="smgw:smgw:smartMeterGateway:timestamp"}
  • smgwMeterReading liefert dir den Gesamtzählerstand als Einheit Number:Energy.
  • smgwTimestamp zeigt den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung.

Schritt 6: Die Visualisierung in der Sitemap (Haus.sitemap)

Um die ausgelesenen Werte in deinen openHAB Apps (z.B. der klassischen UI oder der Android / iOS App) zu sehen, musst du sie in deiner Sitemap hinzufügen (z.B. in der Datei Haus.sitemap).

Text label="PPC SMGW" icon="poweroutlet" {
Text item=smgwMeterReading label="Gesamtverbrauch" icon="energy"
Text item=smgwTimestamp label="Aktualisiert [%1$td.%1$tm.%1$tY %1$tH:%1$tM:%1$tS]" icon="time"
}

Die Formatierung [%1$td.%1$tm.%1$tY %1$tH:%1$tM:%1$tS] sorgt dafür, dass der Zeitstempel lesbar dargestellt wird.

Fazit und der Blick nach vorne

Die Anbindung des PPC SMGW an openHAB ist technisch machbar und bietet Zugriff auf den Gesamtzählerstand.

Die Ernüchterung: Leider liefert das SMGW über das Binding nicht den laufenden, aktuellen Verbrauch / Leistung, sondern nur den Gesamtverbrauch / Zählerstand. Das SMGW scheint in dieser Hinsicht noch nicht so „smart“ zu sein, wie erhofft.

Für die echte dynamische Steuerung deiner Verbraucher, die auf aktuellen Leistungsdaten basiert (z.B. Watt), ist die reine SMGW-Anbindung über dieses Binding aktuell nicht ausreichend. Andere Lösungen, wie zum Beispiel meine Shelly-Zähler, können den laufenden Verbrauch ohne Probleme bereitstellen.

Meine Schlussfolgerung: Um alle meine Werte zuverlässig und aktuell auslesen zu können, muss ich wahrscheinlich hinter den SMGW noch einen weiteren, eigenen Zähler mit passendem Power-Monitoring-Binding installieren. Trotzdem ist die Anbindung des SMGW als Quelle für den offiziellen Gesamtverbrauch ein wichtiger Schritt zur Vollständigkeit deines Smart Home Systems.

Winterzauber am Polarkreis: Unser Traum von Jokkmokk und der Aurora

Anfang 2026 ist es so weit: Wir tauchen ein in die tief verschneite Wildnis Schwedisch Lapplands! Unsere Reise führt uns in den hohen Norden, nach Jokkmokk, einer der faszinierendsten und ursprünglichsten Orte oberhalb des Polarkreises.

Jokkmokk, oft als das Herz Lapplands bezeichnet, liegt direkt am Polarkreis. Die Stadt ist nicht nur berühmt für ihren über 400 Jahre alten traditionellen Wintermarkt der indigenen Samen, sondern auch ein spiritueller und kultureller Knotenpunkt dieser Region, die in der samischen Sprache Sápmi heißt. Hier, wo die Zivilisation dünn und die Natur majestätisch ist, suchen wir nach dem wohl magischsten Phänomen des Winters: dem tanzenden Polarlicht.

Der Aurora-Faktor: Tageslicht und die Dunkelheit

Jokkmokk liegt direkt am Polarkreis (66° 33’ n. Br.), was die Lichtverhältnisse im Januar zu einem einzigartigen Erlebnis macht und unsere Chancen auf die Aurora Borealis maximiert.

Die Region ist in dieser Zeit von der sogenannten Polarlicht-Zone umgeben. Die Nächte sind extrem lang und bieten ideale Voraussetzungen, um das grüne, violette und rote Himmelsleuchten zu beobachten. Die Chance, die Polarlichter zu sehen, ist in Jokkmokk daher sehr hoch.

Im Januar erleben wir die sogenannte Polarnacht, auch wenn die Sonne bereits zurückkehrt. Dies sind die Lichtverhältnisse, auf die wir uns einstellen:

  • Anfang Januar (ca. 1. Januar): Die Sonne geht noch nicht auf. Es gibt lediglich ein paar Stunden Dämmerlicht am Mittag. Die tiefste Dunkelheit herrscht fast 24 Stunden, perfekt für Polarlichtjäger!
  • Mitte Januar (ca. 15. Januar): Die Sonne kehrt zurück! Sie geht um etwa 10:45 Uhr auf und um 13:40 Uhr wieder unter. Die Tage sind zwar kurz, aber die Rückkehr der Sonne ist ein wunderschönes Erlebnis.
  • Ende Januar (ca. 31. Januar): Die Tage werden bereits deutlich länger. Die Sonne zeigt sich von etwa 09:10 Uhr bis 15:30 Uhr.

Unser 6-Tage-Abenteuer: Der Reiseverlauf (vom Anbieter)

Unsere Reise ist eine perfekte Mischung aus samischer Kultur, arktischer Natur und der Jagd nach den Nordlichtern. Es sind beim Reiseverlauf auch einige optionale Pakete mit abgebildet, und wir überlegen noch, was wir genau machen werden vor Ort.

Wir haben uns bereits für den Besuch der Rentierfarm entschieden – ein fantastisches kulturelles Erlebnis.

1. Tag – Anreise und Polarkreis-Taufe

Nach der Landung in Arvidsjaur fahren wir durch die tief verschneite Landschaft zur Polarkreisstation. Nach der symbolträchtigen Überquerung des 66. Breitengrades erhalten wir unser Zertifikat und werden standesgemäß mit der traditionellen Polarkreis-Taufe willkommen geheißen, bevor es weiter zu unserem Hotel in Jokkmokk geht.

2. Tag – Kultur, Rentiere und Aurora-Jagd

Der Tag beginnt mit einem Orientierungsspaziergang durch Jokkmokk. Wir tauchen in die samische Kultur ein: Wir besuchen das Ajtté-Museum und lassen uns im „Jokkmokks Tenn“ von der Zinn- und Silberschmiedekunst inspirieren.

Am Nachmittag steht unser erstes großes gebuchtes Highlight an: der Besuch einer familiengeführten Rentierfarm. In einer traditionellen Zeltkota erfahren wir mehr über das Leben der Samen und die Bedeutung der Rentierhaltung bei einem heißen Getränk und Snack am knisternden Feuer. Ein Abstecher ins Gehege bringt uns den majestätischen Tieren ganz nah.

Am Abend heißt es Daumendrücken! Bei guten Nordlicht-Voraussetzungen starten wir zur Polarlicht-Wanderung außerhalb der Lichter der Stadt. Sollte der Himmel bedeckt sein, gibt es einen spannenden Vortrag zur Entstehung der „Aurora Borealis“.

3. Tag – Arktische Power und Fackelromantik

Heute Morgen wartet die Motorschlittensafari (optional) auf uns – ein Adrenalinkick durch das Winterwunderland. Nach einer Einweisung geht es auf dem sogenannten „Scooter“ über zugefrorene Seen und durch verschneite Wälder, unterbrochen von Stopps an malerischen Aussichtspunkten.

Der Abend wird besinnlicher: Eine Fackelwanderung führt uns durch die völlige Dunkelheit des Polargebiets. Die flackernden Fackeln erhellen unseren Weg und lassen uns die Stille der Natur auf einzigartige Weise erleben. Im Anschluss lernen wir in einem Vortrag noch mehr über die samische Kultur.

4. Tag – Stille in der Wildnis und der Iglu-Traum

Nach dem Frühstück schnallen wir uns die Schneeschuhe an und begeben uns auf eine gemütliche Wildnis-Wanderung, die uns auf den Hausberg „Storknabben“ führt. Die absolute Stille und die Weite Lapplands, die wir von oben genießen, versprechen absolute Entspannung.

Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann den Tag mit dem optionalen Abenteuer der Glas-Iglu Übernachtung krönen: Außerhalb von Jokkmokk warten die einzigartigen „Aurora Huts“ mit Rundum-Panoramaverglasung. Ein magisches Erlebnis, bei dem man hoffentlich die Polarlichter direkt aus dem warmen Bett beobachten kann.

5. Tag – Tosende Wasser und Hundeschlitten-Freude

Der fünfte Tag steht ganz im Zeichen der Naturkräfte: Zuerst besuchen wir die Storforsen, die größten Stromschnellen Nordeuropas. Es ist faszinierend zu sehen, wie das Wasser selbst im kältesten Winter unbeirrt ins Tal rauscht.

Danach folgt das zweite große optionale Highlight: der Ausflug zur Huskyfarm. Ausgerüstet mit Thermokleidung genießen wir die Fahrt auf dem Huskyschlitten durch die weiße Winterwelt. Zur Stärkung gibt es einen warmen Mittagsimbiss in der Kota am offenen Lagerfeuer.

6. Tag – Abschied

Nach dem Frühstück geht es mit dem Bus zurück zum Flughafen in Arvidsjaur.

Fazit

Die Vorfreude auf Jokkmokk wächst ins Unermessliche! Etwas Planung ist noch notwendig, und natürlich muss noch das passende Equipment für die arktische Kälte gekauft werden, aber das Abenteuer ruft!

Wer war schon mal in Schweden oder Jokkmokk? Teilt gerne eure Tipps für die Polarnächte mit uns!