Fragen zum Cloud Computing

Alle Daten sind bereits in der Cloud! Sind sie das wirklich? Ist das Cloud Computing noch der neue Megatrend und welche Fragen müssen wir uns stellen?

Amazon war in 2006 der erste Anbieter der Rechner und Speicherkapazitäten vermietet hat (Stichwort: AWS). Damit war Amazon einer der ersten Anbieter einer Public Cloud.

Als grober Einstieg gibt es drei Cloud-Szenarien für die Kunden:

  • Software as a Service (SaaS) – Monatliche Grundgebühr pro Benutzer und nur gemeinsame Nutzung der Software z.B. SalesForce, Office 365, Google-Universum
  • Platform as a Service (PaaS) – Entwicklung von eigenen Anwendung auf der Plattform des Anbieters
  • Infrastructure as a Service (IaaS) – Speichersysteme oder Datenstransporte werden angeboten und entlasten die eigene IT-Infrastruktur

Aber warum sollten wir in die Cloud gehen? Rechtfertigt es die Einsparung von Kapital und Erhöhung der Liquidität, die Schonung der Ressourcen aus der IT-Abteilung, die einfachere Implementierung von bestehenden Systemen oder die Skalierbarkeit nach Oben ohne lokale Begrenzung seine Daten in externen Systemen abzulegen?

Hier muss erst einmal genau definiert werden, wie unsere Prozesse aussehen und wie wir miteinander kommunizieren. Welche Tätigkeiten z.B. Remote Work oder Außendienst können wir in eine externe Cloud verlagern?

Welche Bereiche können oder wollen wir in die Cloud outsourcen?  Ist es in Ordnung, wenn eine Kundendatenbank für den Außendienst in der Cloud liegt? Ist es in Ordnung wenn Projektmanagement, Finance oder HR nach Außen gegeben werden?

Welche Daten darf ich überhaupt in die Cloud übergeben? Die Server der Cloudanbieter stehen in verschiedenen Ländern oder gar Kontinenten. Wie sieht es mit Geheimhaltung der Daten aus?

Können Sie nach Beantwortung der vorherigen Fragen Ihre Systeme in eine Public Cloud verlagern? Welche zentralen Systeme sehen Sie prädestiniert für einen Public Cloud Einsatz?

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