Nepal-Tour-Tagebuch (Teil 1): Erste Eindrücke, Infos und praktische Tipps direkt aus Nepal

 

Ich bin endlich in Nepal angekommen und die ersten Eindrücke sind einfach überwältigend! Seit dem 18. Februar tauche ich hier in eine völlig neue Welt ein und kann es kaum erwarten, meine Erlebnisse, erste Learnings und praktische Tipps direkt aus dem Herzen des Himalayas mit euch zu teilen.

Der Einstieg in dieses Abenteuer hätte kaum intensiver sein können: Kathmandu empfing mich mit einer Reizüberflutung aus hupenden Motoren, bunten Gebetsfahnen und dem unverkennbaren Duft von Gewürzen und Abgasen. Inmitten dieses Trubels folgte der Schock – eines unserer Handys war weg. Was als kurzer Moment der Unachtsamkeit begann und sich schnell als Diebstahl herausstellte, nahm jedoch eine fast schon wunderbare Wendung, als wir es durch die Google-Funktion „Mein Gerät finden“ tatsächlich zurückerhielten. Mit dieser Erleichterung im Gepäck tauschte ich das Chaos der Hauptstadt gegen die Enge eines Local-Busses nach Besisahar. Die rüttelnde Fahrt war der perfekte Übergang, bevor ich schließlich die ersten Schritte auf dem Trail setzte. Mittlerweile liegt der Lärm der Zivilisation hinter uns, die Luft wird merklich kühler und während der Pfad sich langsam nach oben windet, spüren wir mit jedem Höhenmeter, wie die majestätische Ruhe der Berge den Stress der Ankunft ablöst.

Mit dem richtigen Team unterwegs: Freunde, die Berge und mehr als nur Guides

Eines der wichtigsten Dinge, um eine Reise wie diese zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen, ist das richtige Team. Ich habe das große Glück, mit einer erfahrenen Wandergruppe unterwegs zu sein. Aber es ist mehr als das: Die Organisatoren vor Ort sind seit Jahrzehnten enge Freunde. Das schafft eine Vertrauensbasis und eine persönliche Note, die weit über das Übliche hinausgeht. Man merkt, dass hier nicht nur eine Tour abgewickelt wird, sondern dass Leidenschaft, lokale Expertise und eine tiefe Verbundenheit zur Region im Vordergrund stehen. Das gibt mir von Anfang an ein super Gefühl und nimmt viele Sorgen ab.

Die Anreise: So findet ihr den Weg ins Himalaya

Die Reise nach Nepal ist für viele schon ein kleines Abenteuer. Bei der Flugsuche achte ich persönlich immer auf eine gute Balance zwischen Preis und geringer Umstiegsdauer, denn wer will schon ewig am Flughafen festhängen? Für uns ging es mit Turkish Airlines über einen komfortablen Umstieg in Ankara direkt nach Kathmandu. Eine gute Wahl, wie sich herausstellte! Die Flüge waren angenehm und der Umstieg reibungslos. Es lohnt sich definitiv, verschiedene Optionen zu vergleichen und auch auf die Erfahrungen anderer Reisender zu hören.

Online bleiben im Himalaya: NTC ist dein Freund in den Bergen

Auch wenn man in den Bergen die Natur genießen und abschalten will, ist es doch beruhigend, im Notfall oder für kurze Updates online sein zu können. Nach ausführlicher Recherche und Empfehlungen vor Ort haben wir uns für eine SIM-Karte von Ncell entschieden. Ob das wirklich stimmt, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, aber es ist ein wichtiger Tipp für alle, die auch auf Trekkingtouren erreichbar sein wollen. Eine lokale SIM-Karte ist hier definitiv die günstigste und zuverlässigste Variante.

Unsere geplante Route: Vor dem Trek erst mal ankommen

Bevor es richtig in die Höhe geht, nehmen wir uns ein paar Tage Zeit zur Akklimatisierung und für etwas Sightseeing in Kathmandu. Die Stadt ist ein faszinierendes Gewimmel aus Kultur, Geschichte und quirligem Leben – perfekt, um anzukommen und die ersten Eindrücke zu sammeln.

Danach startet unser eigentlicher Trek! Wir haben eine spannende Route geplant, die uns durch einige der schönsten Landschaften Nepals führen wird. Die genauen Etappen und die Dauer der Tour werde ich euch im zweiten Teil meines Tagebuchs detaillierter vorstellen, wenn alles fix ist und ich die Erlebnisse frisch im Kopf habe. Was ich aber schon verraten kann: Ich habe unsere grobe Idee bereits in Komoot digitalisiert, um später den Überblick zu behalten. Ruhetage zur Akklimatisierung sind selbstverständlich eingeplant und essenziell für ein sicheres Bergerlebnis.

Fazit: Das Abenteuer hat gerade erst begonnen!

Die ersten Tage in Nepal waren schon jetzt voller neuer Eindrücke und Vorfreude auf das, was kommt. Mit einem erfahrenen Team, einer gut geplanten (wenn auch noch nicht finalisierten) Route und der richtigen Vorbereitung fühle ich mich bestens gerüstet für die Herausforderungen und Wunder, die der Himalaya bereithält. Bleibt dran für den zweiten Teil meines Tour-Tagebuchs, in dem ich detaillierter auf die Erlebnisse auf dem Trek, die Landschaften und natürlich die gesammelten Fotos eingehen werde, sobald ich wieder zu Hause bin.

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