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Archiv für die Kategorie: On Tour

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Nepal-Tour-Tagebuch (Teil 1): Erste Eindrücke, Infos und praktische Tipps direkt aus Nepal

28. Februar 2026/0 Kommentare/in On Tour/von Reinhard Eidelsburger
 

Ich bin endlich in Nepal angekommen und die ersten Eindrücke sind einfach überwältigend! Seit dem 18. Februar tauche ich hier in eine völlig neue Welt ein und kann es kaum erwarten, meine Erlebnisse, erste Learnings und praktische Tipps direkt aus dem Herzen des Himalayas mit euch zu teilen.

Der Einstieg in dieses Abenteuer hätte kaum intensiver sein können: Kathmandu empfing mich mit einer Reizüberflutung aus hupenden Motoren, bunten Gebetsfahnen und dem unverkennbaren Duft von Gewürzen und Abgasen. Inmitten dieses Trubels folgte der Schock – eines unserer Handys war weg. Was als kurzer Moment der Unachtsamkeit begann und sich schnell als Diebstahl herausstellte, nahm jedoch eine fast schon wunderbare Wendung, als wir es durch die Google-Funktion „Mein Gerät finden“ tatsächlich zurückerhielten. Mit dieser Erleichterung im Gepäck tauschte ich das Chaos der Hauptstadt gegen die Enge eines Local-Busses nach Besisahar. Die rüttelnde Fahrt war der perfekte Übergang, bevor ich schließlich die ersten Schritte auf dem Trail setzte. Mittlerweile liegt der Lärm der Zivilisation hinter uns, die Luft wird merklich kühler und während der Pfad sich langsam nach oben windet, spüren wir mit jedem Höhenmeter, wie die majestätische Ruhe der Berge den Stress der Ankunft ablöst.

Mit dem richtigen Team unterwegs: Freunde, die Berge und mehr als nur Guides

Eines der wichtigsten Dinge, um eine Reise wie diese zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen, ist das richtige Team. Ich habe das große Glück, mit einer erfahrenen Wandergruppe unterwegs zu sein. Aber es ist mehr als das: Die Organisatoren vor Ort sind seit Jahrzehnten enge Freunde. Das schafft eine Vertrauensbasis und eine persönliche Note, die weit über das Übliche hinausgeht. Man merkt, dass hier nicht nur eine Tour abgewickelt wird, sondern dass Leidenschaft, lokale Expertise und eine tiefe Verbundenheit zur Region im Vordergrund stehen. Das gibt mir von Anfang an ein super Gefühl und nimmt viele Sorgen ab.

Die Anreise: So findet ihr den Weg ins Himalaya

Die Reise nach Nepal ist für viele schon ein kleines Abenteuer. Bei der Flugsuche achte ich persönlich immer auf eine gute Balance zwischen Preis und geringer Umstiegsdauer, denn wer will schon ewig am Flughafen festhängen? Für uns ging es mit Turkish Airlines über einen komfortablen Umstieg in Ankara direkt nach Kathmandu. Eine gute Wahl, wie sich herausstellte! Die Flüge waren angenehm und der Umstieg reibungslos. Es lohnt sich definitiv, verschiedene Optionen zu vergleichen und auch auf die Erfahrungen anderer Reisender zu hören.

Online bleiben im Himalaya: NTC ist dein Freund in den Bergen

Auch wenn man in den Bergen die Natur genießen und abschalten will, ist es doch beruhigend, im Notfall oder für kurze Updates online sein zu können. Nach ausführlicher Recherche und Empfehlungen vor Ort haben wir uns für eine SIM-Karte von Ncell entschieden. Ob das wirklich stimmt, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, aber es ist ein wichtiger Tipp für alle, die auch auf Trekkingtouren erreichbar sein wollen. Eine lokale SIM-Karte ist hier definitiv die günstigste und zuverlässigste Variante.

Unsere geplante Route: Vor dem Trek erst mal ankommen

Bevor es richtig in die Höhe geht, nehmen wir uns ein paar Tage Zeit zur Akklimatisierung und für etwas Sightseeing in Kathmandu. Die Stadt ist ein faszinierendes Gewimmel aus Kultur, Geschichte und quirligem Leben – perfekt, um anzukommen und die ersten Eindrücke zu sammeln.

Danach startet unser eigentlicher Trek! Wir haben eine spannende Route geplant, die uns durch einige der schönsten Landschaften Nepals führen wird. Die genauen Etappen und die Dauer der Tour werde ich euch im zweiten Teil meines Tagebuchs detaillierter vorstellen, wenn alles fix ist und ich die Erlebnisse frisch im Kopf habe. Was ich aber schon verraten kann: Ich habe unsere grobe Idee bereits in Komoot digitalisiert, um später den Überblick zu behalten. Ruhetage zur Akklimatisierung sind selbstverständlich eingeplant und essenziell für ein sicheres Bergerlebnis.

Fazit: Das Abenteuer hat gerade erst begonnen!

Die ersten Tage in Nepal waren schon jetzt voller neuer Eindrücke und Vorfreude auf das, was kommt. Mit einem erfahrenen Team, einer gut geplanten (wenn auch noch nicht finalisierten) Route und der richtigen Vorbereitung fühle ich mich bestens gerüstet für die Herausforderungen und Wunder, die der Himalaya bereithält. Bleibt dran für den zweiten Teil meines Tour-Tagebuchs, in dem ich detaillierter auf die Erlebnisse auf dem Trek, die Landschaften und natürlich die gesammelten Fotos eingehen werde, sobald ich wieder zu Hause bin.

https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2026/02/pxl_20260222_0329368667247780238675223353.jpg 2000 1506 Reinhard Eidelsburger https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2015/05/Eidelsburger-Logo.png Reinhard Eidelsburger2026-02-28 10:38:342026-02-22 12:10:19Nepal-Tour-Tagebuch (Teil 1): Erste Eindrücke, Infos und praktische Tipps direkt aus Nepal

Schweden: Polarlichter über Jokkmokk – Die magische Aurora Borealis hautnah erleben

7. Februar 2026/0 Kommentare/in On Tour/von Reinhard Eidelsburger

Stell dir vor, der Himmel tanzt in Farben, die du noch nie zuvor gesehen hast. Grüne Schleier, violette Wellen und manchmal sogar rote Explosionen erhellen die dunkle Winternacht. Dieses atemberaubende Spektakel nennen wir Aurora Borealis, oder schlicht Polarlichter. Doch wie entsteht diese Magie überhaupt? Ganz einfach: Unsere Sonne schleudert ständig geladene Teilchen, den sogenannten Sonnenwind, ins All. Treffen diese Teilchen auf das Magnetfeld der Erde, werden sie zu den Polen hin abgelenkt. Dort kollidieren sie mit Gasmolekülen in unserer Atmosphäre. Bei diesen Kollisionen geben die Gasmoleküle Energie in Form von Licht ab – und genau das sehen wir als Polarlichter. Die Farben variieren je nach Art des Gases und der Höhe, in der die Kollision stattfindet. Sauerstoff erzeugt meist das typische Grün, Stickstoff sorgt für Violett- und Rottöne.

Die Faszination des ersten Abends in Jokkmokk

Am 3. Januar 2026 war es soweit: Wir waren in Jokkmokk, Schweden, und die Vorfreude auf die Polarlichter war riesig. Obwohl der KP-Wert, der die Stärke der geomagnetischen Aktivität und somit die Wahrscheinlichkeit für Polarlichter angibt, an diesem Abend eher gering war, wurden wir gleich am ersten Abend belohnt! Es war eine unglaubliche Erfahrung, die grünen Lichter am Himmel tanzen zu sehen. Wir hatten noch nicht einmal die Kamera ausgepackt, kein Stativ aufgebaut – einfach das Handy gezückt und draufgehalten. Ohne manuellen Modus oder besondere Einstellungen. Manchmal braucht man einfach nur Glück, und das hatten wir an diesem Abend in Hülle und Fülle. Auch am 5. Januar 2026 hatten wir noch einmal das Vergnügen, die Aurora Borealis in der Nähe unseres Hotels zu bestaunen.

Polarlichter fotografieren – Tipps für dein Handy und deine Kamera

Polarlichter zu sehen ist ein Erlebnis, sie festzuhalten eine Kunst für sich. Wir haben es selbst erlebt: Bei eisigen Temperaturen war es einfach zu kalt, um die große Kamera mit Stativ und all dem Zubehör aufzubauen. Doch auch mit dem Handy kannst du beeindruckende Ergebnisse erzielen, wenn du ein paar Dinge beachtest:

  • Handy-Fotografie:
    • Nachtmodus: Viele moderne Smartphones haben einen dedizierten Nachtmodus, der längere Belichtungszeiten ermöglicht. Aktiviere diesen unbedingt.
    • Stativ oder stabile Unterlage: Auch wenn es kalt ist, versuche, dein Handy so stabil wie möglich zu halten oder auf einer festen Oberfläche abzulegen. Jede Erschütterung führt zu unscharfen Bildern.
    • Manueller Modus (falls vorhanden): Wenn dein Handy einen manuellen oder Pro-Modus hat, experimentiere mit den Einstellungen. Eine Belichtungszeit von 10-30 Sekunden, ein hoher ISO-Wert (z.B. 800-3200) und ein Fokus auf Unendlich sind gute Ausgangspunkte.
    • Weitwinkel: Nutze den Weitwinkelobjektiv deines Handys, um möglichst viel vom Himmel einzufangen.
  • Kamera-Fotografie (für die Mutigen):
    • Stativ: Absolut unerlässlich! Ohne Stativ sind Langzeitbelichtungen unmöglich.
    • Weitwinkelobjektiv: Ein Objektiv mit einer Brennweite von 14-24mm ist ideal, um die Weite des Himmels einzufangen.
    • Große Blende: Eine Offenblende von f/2.8 oder größer lässt viel Licht auf den Sensor und ermöglicht kürzere Belichtungszeiten.
    • Manueller Modus: Stelle deine Kamera auf manuellen Modus ein.
    • ISO: Beginne mit ISO 800-1600 und passe ihn bei Bedarf an. Je höher der ISO, desto mehr Bildrauschen.
    • Belichtungszeit: Starte mit 15-30 Sekunden. Bei einer sehr starken Aurora kannst du auch kürzere Zeiten wählen.
    • Fokus: Stelle den Fokus manuell auf Unendlich ein. Am besten machst du das tagsüber oder fokussierst auf einen weit entfernten Stern.
    • Fernauslöser oder Selbstauslöser: Verwende einen Fernauslöser oder den 2-Sekunden-Selbstauslöser, um Erschütterungen beim Auslösen zu vermeiden.
    • Ersatzakkus: Kälte entlädt Akkus viel schneller. Hab immer genug Ersatzakkus dabei!

Unsere Sichtungen in Jokkmokk

Wir hatten das Glück, die Polarlichter direkt in der Nähe unseres Hotels in Jokkmokk, Schweden, zu sehen. Die dunkle Umgebung und die klare Winterluft boten die perfekte Kulisse für dieses Naturspektakel. Es war ein unvergesslicher Anblick, wie die Lichter über den schneebedeckten Bäumen tanzten und den Nachthimmel in ein magisches Farbenmeer tauchten.

Fazit

Die Polarlichter über Jokkmokk zu erleben, war ein absolutes Highlight unserer Schwedenreise. Es zeigt, dass man nicht immer die perfekte Ausrüstung oder die höchsten KP-Werte braucht, um von diesem Wunder der Natur verzaubert zu werden. Manchmal reicht einfach ein bisschen Glück, ein offenes Herz für die Schönheit der Welt und ein Handy, um diesen magischen Moment festzuhalten. Wenn du die Chance hast, die Aurora Borealis zu sehen, nutze sie! Es ist ein Erlebnis, das du niemals vergessen wirst.

https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2026/02/Schweden-Polarlichter-PXL_20260102_192914613.jpg 1000 1328 Reinhard Eidelsburger https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2015/05/Eidelsburger-Logo.png Reinhard Eidelsburger2026-02-07 10:35:302026-03-15 17:06:16Schweden: Polarlichter über Jokkmokk – Die magische Aurora Borealis hautnah erleben

Schweden, Jokkmokk: Unsere Abenteuer – Was wir im hohen Norden unternommen haben

24. Januar 2026/0 Kommentare/in On Tour/von Reinhard Eidelsburger

Wir waren Anfang Januar im hohen Norden Schwedens, genauer gesagt in Jokkmokk, einer Region, die uns mit ihrer unberührten Natur und ihren extremen Bedingungen gleichermaßen fasziniert und gefordert hat. Was als geplante Gruppenreise über ein Reisebüro begann, entpuppte sich als ein unvergessliches Abenteuer, das wir euch nicht vorenthalten möchten. Eines vorweg: Der Urlaub war wunderschön, aber ungewöhnlich kalt – mit Temperaturen, die uns über -30 Grad, teilweise sogar -35 Grad beschert haben. Aber hey, wir sind ja nicht aus Zucker!

Mein täglicher Lauf für den #RWJanuarStreak wurde zu einer ganz besonderen Herausforderung in dieser eisigen Landschaft. Überall, wohin das Auge reichte, erstreckten sich unberührte Schneelandschaften – ein wahrer Traum für jeden, der die Ruhe und Weite der Natur schätzt.

Die Anreise ins Winterwunderland (02.01.2026)

Unsere Reise startete mit einem Flug von München über Hannover nach Arvidsjaur, der sich aufgrund eines Defekts im Flugzeug etwas verzögerte. Doch die Vorfreude auf das Abenteuer ließ uns die kleine Verspätung schnell vergessen. Schon bald überquerten wir den Polarkreis – ein echtes Highlight mit einer kleinen Taufe und einem Zertifikat, das uns jetzt offiziell als Polarkreis-Bezwinger ausweist! Nach dem Transfer zum Hotel Jokkmokk, das uns mit Halbpension versorgte, erwartete uns gleich am ersten Abend ein magisches Spektakel: Polarlichter tanzten am Himmel! Ein perfekter Start in unseren Schweden-Trip.

Jokkmokks Charme und Sami-Kultur (03.01.2026)

Der nächste Tag begann mit einem Orientierungsspaziergang durch Jokkmokk. Ein kurzer Besuch im Ajtte Museum gab uns erste Einblicke in die faszinierende Kultur der Sami. Der Ausflug zu einer lokalen, familiengeführten Rentierfarm war ein echtes Erlebnis, bei dem wir die Lebensgrundlage dieses indigenen Volkes hautnah kennenlernen konnten. Und weil man sich bei diesen Temperaturen zwischendurch aufwärmen muss, ging es immer mal wieder in die Sauna. Den Abend krönte eine Nachtwanderung auf den Storknabben, von wo wir hofften, noch einmal Polarlichter zu sehen.

Schneeschuhe, Fackeln und Sami-Weisheit (04.01.2026)

Das Winterwunderland rund um den Polarkreis zeigte sich heute von seiner schönsten Seite. Eine Schneeschuhwanderung um den See mit den „Riesenlatschen“ war ein Riesenspaß und eine gute Möglichkeit, sich warm zu halten. Ein Vortrag über die Sami vertiefte unser Verständnis für dieses Volk, das in Einklang mit den Rentieren und der Natur lebt. Am Abend lockte eine Fackelwanderung um den See. Einige Aktivitäten mussten wir aufgrund der extremen Temperaturen etwas kürzen, doch Sicherheit ging hier ganz klar vor.

Wildnis pur (05.01.2026)

Heute stand eine etwa vierstündige Wildniswanderung auf dem Programm, die uns tief in das Naturreservat und über den zugefrorenen See führte. Ein unvergessliches Erlebnis in einer völlig unberührten Landschaft.

Stromschnellen und Husky-Power (06.01.2026)

Ein absolutes Highlight war der Ausflug nach Storforsen, den größten Stromschnellen Nordeuropas. Die tosenden Wassermassen inmitten der winterlichen Landschaft boten ein faszinierendes Naturschauspiel.

Danach stand das Abenteuer schlechthin auf dem Plan: eine Huskysafari! Die athletischen Vierbeiner drehten vor lauter Freude total durch, als sie vor den Schlitten gespannt wurden. Die Fahrt durch die verschneite Landschaft war atemberaubend! In der Kota am offenen Feuer konnten wir uns anschließend bei einer Tasse heißem Tee aufwärmen.

Abschied vom hohen Norden (07.01.2026)

Nach einer erlebnisreichen Woche hieß es heute Abschied nehmen. Der zweistündige Transfer zum Flughafen führte uns zurück nach Arvidsjaur, von wo wir über Hannover wieder nach München flogen.

Fazit

Unser Aufenthalt in Jokkmokk war einfach wunderbar! Die Reise war sehr gut organisiert, und unsere deutsche Reiseleitung stand uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Zweimal hatten wir unglaubliches Glück mit den Polarlichtern – ein Anblick, den man nie vergisst. Die Temperaturen waren zwar extrem kalt, aber das gehört eben zu einem echten Winterabenteuer im hohen Norden dazu und ist schlichtweg nicht zu beeinflussen. Wer die Ruhe, die unberührte Natur und eine Portion Abenteuer sucht, für den ist Jokkmokk im Winter definitiv eine Reise wert!

https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2026/01/Jokkmokk-Schweden-Rentierfarm-PXL_20260103_125404299.MP_.jpg 1000 1333 Reinhard Eidelsburger https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2015/05/Eidelsburger-Logo.png Reinhard Eidelsburger2026-01-24 10:35:322026-01-11 12:12:25Schweden, Jokkmokk: Unsere Abenteuer – Was wir im hohen Norden unternommen haben

Zum Fuße der Annapurna: Der ABC-Trek 2026 ist gebucht und die Vorbereitung beginnt!

19. Dezember 2025/0 Kommentare/in On Tour/von Reinhard Eidelsburger

Nepal, ich komme! Mitte Februar 2026 geht es für 4 Wochen los. Der Flug von München nach Kathmandu ist schon mit Turkish Airlines gebucht und die Vorfreude ist riesig. Meine kleine Gruppe und ich haben uns entschieden: Es wird die legendäre Route zum Annapurna Base Camp (ABC) Trek!

Unsere grob geplante Route

Die Reise beginnt mit der Ankunft in Kathmandu. Nach dem internationalen Flug über Istanbul dient der erste Tag der Organisation im Hotel und der Klärung letzter Details. Anschließend folgt die längere Anfahrt per Bus und Jeep über Besisahar und Thonche, um tief in die Bergwelt vorzudringen und den eigentlichen Trek zu starten.

Der Aufstieg und die Akklimatisierung

Von den niedrigeren Lagen aus beginnt die Wanderung mit dem Gewinn der ersten Höhenmeter nach Chame. Die Route führt stetig bergauf, vorbei an (Upper) Pisang, bis zum zentralen Dorf Manang (3450m). Hier ist ein Ruhetag unverzichtbar, um den Körper auf die extreme Höhe des Passes vorzubereiten.

Anschließend wird es hochalpin: Der Weg führt über Yak Kharka hinauf zum Thorung High Camp (4600m), der Basis für die große Überquerung.

Der Triumph am Pass

Der Höhepunkt der Tour ist die Überquerung des Thorong La Pass auf 5416 Metern. Dieser Tag ist physisch der anspruchsvollste, wird aber mit unvergesslichen Ausblicken belohnt, bevor der lange Abstieg nach Muktinath (3800m) folgt.

Abstieg und Ausklang

Nach dem Pass verändern sich Landschaft und Klima. Die Route führt weiter durch das Kali Gandaki Tal, über Jomsom und Kalopani. Der wohlverdiente Lohn für die Mühen wartet in Tatopani („heißes Wasser“), wo die natürlichen Hot Springs zur Entspannung einladen. Von dort aus führt der letzte Abschnitt der Wanderung über Ghorepani in Richtung Pokhara, dem Ziel der Annapurna-Umrundung.

Die Qual der Wahl und die beste Zeit

Ich weiß, dass die beste Zeit im ersten Halbjahr der Frühling, also Februar, März oder April, sein wird. Dann sind die Tage länger und sonniger, auch wenn es in den Höhenlagen natürlich trotzdem empfindlich kalt bleibt – besonders nachts. Ich muss mich darauf einstellen, dass es in tieferen Regionen angenehm warm wird, aber oben am Base Camp noch richtiger Winter herrscht.

Die „Kaufliste“ für die Kälte

Meine allererste Packliste ist momentan eher eine Kaufliste. Die wichtigsten Basics, die richtigen Schuhe und der Schlafsack, sind glücklicherweise schon im Rucksack. Jetzt geht es an die unverzichtbare Kleidung, denn für solch eine lange und kalte Wanderung brauche ich dringend noch einiges. Mein Mantra für die Berge ist klar: das Zwiebelprinzip (Layering). Keine Baumwolle, nur Funktionsmaterial, das schnell trocknet und isoliert!

Die notwendigen Schichten

  1. Die Basisschicht: Ich brauche unbedingt ein bis zwei Sets guter Thermounterwäsche – am besten aus Merinowolle oder hochwertiger Kunstfaser. Ein Set zum Wandern, eines für das Teehaus oder die Nacht. Das ist mein wichtigster Schutz gegen Auskühlung.
  2. Die Isolationsschicht: Hier setze ich auf eine Fleecejacke und eine dünnere, leichte Daunen- oder Primaloft-Jacke. Die wärmt gut, ohne zu viel Gewicht auf die Waage zu bringen, falls ich mich auf dem Trek bewege und die Temperaturen noch moderat sind.
  3. Die Wetterschutzschicht: Absolut essenziell ist eine wind- und wasserdichte Hardshell-Jacke. Und für die eisigen Abende in den Höhenlagen brauche ich noch eine richtig dicke, warme Daunenjacke. Die kann ich zur Not auch vor Ort in Kathmandu kaufen oder mieten, falls ich meinen Rucksack schonen möchte.
  4. Hosen und Beine: Eine gute, robuste Trekkinghose – idealerweise mit Zipp-Off-Beinen für die wärmeren Tage unten – und dazu eine leichte, wasserdichte Regenhose sind Pflicht.

Kopf, Hände und Füße

Meine Extremitäten müssen geschützt werden: Eine warme Mütze und ein Buff (so ein dünner Schlauchschal) stehen ganz oben auf der Liste, denn der Buff schützt tagsüber vor Sonne und Staub und nachts vor der Kälte. Dazu brauche ich zwei Paar Handschuhe: dünne für die niedrigeren Lagen und dicke, isolierte für die Hochlagen. Und natürlich mindestens zwei Paar gute Trekkingsocken, sowie ein Paar dicke Wollsocken, um abends in den Teehäusern warme Füße zu haben.

Tipps für die Planung vor Ort

Ich habe mich schon gefragt: Wart ihr schon einmal in Nepal? Ich bin für alle Tipps zur Vorbereitung und für die Touren vor Ort dankbar!

Ich weiß, dass wir in Kathmandu die Permits organisieren und die letzten Dinge einkaufen können. Was ich aber auf keinen Fall vergessen darf, ist das Thema Höhenkrankheit. Egal ob ABC oder EBC, ich muss mich langsam an die Höhe gewöhnen. Akklimatisierungstage einzuplanen ist kein Luxus, sondern absolute Notwendigkeit.

Ich freue mich schon jetzt darauf, in Kathmandu anzukommen und die grobe Wetterlage für den finalen Plan zu checken!

https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2025/11/Nepal-2026.jpg 1024 1024 Reinhard Eidelsburger https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2015/05/Eidelsburger-Logo.png Reinhard Eidelsburger2025-12-19 10:19:582025-11-30 14:41:07Zum Fuße der Annapurna: Der ABC-Trek 2026 ist gebucht und die Vorbereitung beginnt!

Winterzauber am Polarkreis: Unser Traum von Jokkmokk und der Aurora

28. November 2025/0 Kommentare/in On Tour/von Reinhard Eidelsburger

Anfang 2026 ist es so weit: Wir tauchen ein in die tief verschneite Wildnis Schwedisch Lapplands! Unsere Reise führt uns in den hohen Norden, nach Jokkmokk, einer der faszinierendsten und ursprünglichsten Orte oberhalb des Polarkreises.

Jokkmokk, oft als das Herz Lapplands bezeichnet, liegt direkt am Polarkreis. Die Stadt ist nicht nur berühmt für ihren über 400 Jahre alten traditionellen Wintermarkt der indigenen Samen, sondern auch ein spiritueller und kultureller Knotenpunkt dieser Region, die in der samischen Sprache Sápmi heißt. Hier, wo die Zivilisation dünn und die Natur majestätisch ist, suchen wir nach dem wohl magischsten Phänomen des Winters: dem tanzenden Polarlicht.

Der Aurora-Faktor: Tageslicht und die Dunkelheit

Jokkmokk liegt direkt am Polarkreis (66° 33’ n. Br.), was die Lichtverhältnisse im Januar zu einem einzigartigen Erlebnis macht und unsere Chancen auf die Aurora Borealis maximiert.

Die Region ist in dieser Zeit von der sogenannten Polarlicht-Zone umgeben. Die Nächte sind extrem lang und bieten ideale Voraussetzungen, um das grüne, violette und rote Himmelsleuchten zu beobachten. Die Chance, die Polarlichter zu sehen, ist in Jokkmokk daher sehr hoch.

Im Januar erleben wir die sogenannte Polarnacht, auch wenn die Sonne bereits zurückkehrt. Dies sind die Lichtverhältnisse, auf die wir uns einstellen:

  • Anfang Januar (ca. 1. Januar): Die Sonne geht noch nicht auf. Es gibt lediglich ein paar Stunden Dämmerlicht am Mittag. Die tiefste Dunkelheit herrscht fast 24 Stunden, perfekt für Polarlichtjäger!
  • Mitte Januar (ca. 15. Januar): Die Sonne kehrt zurück! Sie geht um etwa 10:45 Uhr auf und um 13:40 Uhr wieder unter. Die Tage sind zwar kurz, aber die Rückkehr der Sonne ist ein wunderschönes Erlebnis.
  • Ende Januar (ca. 31. Januar): Die Tage werden bereits deutlich länger. Die Sonne zeigt sich von etwa 09:10 Uhr bis 15:30 Uhr.

Unser 6-Tage-Abenteuer: Der Reiseverlauf (vom Anbieter)

Unsere Reise ist eine perfekte Mischung aus samischer Kultur, arktischer Natur und der Jagd nach den Nordlichtern. Es sind beim Reiseverlauf auch einige optionale Pakete mit abgebildet, und wir überlegen noch, was wir genau machen werden vor Ort.

Wir haben uns bereits für den Besuch der Rentierfarm entschieden – ein fantastisches kulturelles Erlebnis.

1. Tag – Anreise und Polarkreis-Taufe

Nach der Landung in Arvidsjaur fahren wir durch die tief verschneite Landschaft zur Polarkreisstation. Nach der symbolträchtigen Überquerung des 66. Breitengrades erhalten wir unser Zertifikat und werden standesgemäß mit der traditionellen Polarkreis-Taufe willkommen geheißen, bevor es weiter zu unserem Hotel in Jokkmokk geht.

2. Tag – Kultur, Rentiere und Aurora-Jagd

Der Tag beginnt mit einem Orientierungsspaziergang durch Jokkmokk. Wir tauchen in die samische Kultur ein: Wir besuchen das Ajtté-Museum und lassen uns im „Jokkmokks Tenn“ von der Zinn- und Silberschmiedekunst inspirieren.

Am Nachmittag steht unser erstes großes gebuchtes Highlight an: der Besuch einer familiengeführten Rentierfarm. In einer traditionellen Zeltkota erfahren wir mehr über das Leben der Samen und die Bedeutung der Rentierhaltung bei einem heißen Getränk und Snack am knisternden Feuer. Ein Abstecher ins Gehege bringt uns den majestätischen Tieren ganz nah.

Am Abend heißt es Daumendrücken! Bei guten Nordlicht-Voraussetzungen starten wir zur Polarlicht-Wanderung außerhalb der Lichter der Stadt. Sollte der Himmel bedeckt sein, gibt es einen spannenden Vortrag zur Entstehung der „Aurora Borealis“.

3. Tag – Arktische Power und Fackelromantik

Heute Morgen wartet die Motorschlittensafari (optional) auf uns – ein Adrenalinkick durch das Winterwunderland. Nach einer Einweisung geht es auf dem sogenannten „Scooter“ über zugefrorene Seen und durch verschneite Wälder, unterbrochen von Stopps an malerischen Aussichtspunkten.

Der Abend wird besinnlicher: Eine Fackelwanderung führt uns durch die völlige Dunkelheit des Polargebiets. Die flackernden Fackeln erhellen unseren Weg und lassen uns die Stille der Natur auf einzigartige Weise erleben. Im Anschluss lernen wir in einem Vortrag noch mehr über die samische Kultur.

4. Tag – Stille in der Wildnis und der Iglu-Traum

Nach dem Frühstück schnallen wir uns die Schneeschuhe an und begeben uns auf eine gemütliche Wildnis-Wanderung, die uns auf den Hausberg „Storknabben“ führt. Die absolute Stille und die Weite Lapplands, die wir von oben genießen, versprechen absolute Entspannung.

Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann den Tag mit dem optionalen Abenteuer der Glas-Iglu Übernachtung krönen: Außerhalb von Jokkmokk warten die einzigartigen „Aurora Huts“ mit Rundum-Panoramaverglasung. Ein magisches Erlebnis, bei dem man hoffentlich die Polarlichter direkt aus dem warmen Bett beobachten kann.

5. Tag – Tosende Wasser und Hundeschlitten-Freude

Der fünfte Tag steht ganz im Zeichen der Naturkräfte: Zuerst besuchen wir die Storforsen, die größten Stromschnellen Nordeuropas. Es ist faszinierend zu sehen, wie das Wasser selbst im kältesten Winter unbeirrt ins Tal rauscht.

Danach folgt das zweite große optionale Highlight: der Ausflug zur Huskyfarm. Ausgerüstet mit Thermokleidung genießen wir die Fahrt auf dem Huskyschlitten durch die weiße Winterwelt. Zur Stärkung gibt es einen warmen Mittagsimbiss in der Kota am offenen Lagerfeuer.

6. Tag – Abschied

Nach dem Frühstück geht es mit dem Bus zurück zum Flughafen in Arvidsjaur.

Fazit

Die Vorfreude auf Jokkmokk wächst ins Unermessliche! Etwas Planung ist noch notwendig, und natürlich muss noch das passende Equipment für die arktische Kälte gekauft werden, aber das Abenteuer ruft!

Wer war schon mal in Schweden oder Jokkmokk? Teilt gerne eure Tipps für die Polarnächte mit uns!

https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2025/11/Jokkmokk.png 1024 1024 Reinhard Eidelsburger https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2015/05/Eidelsburger-Logo.png Reinhard Eidelsburger2025-11-28 10:41:352025-11-16 09:55:30Winterzauber am Polarkreis: Unser Traum von Jokkmokk und der Aurora

Singapur erkunden: Unsere Must-sees in der Löwenstadt

7. November 2025/0 Kommentare/in On Tour/von Reinhard Eidelsburger

Für viele Reisende ist Singapur oft nur ein kurzer Transitpunkt auf dem Weg zu weiter entfernten Zielen. Unsere Reise in der Zeit vom 26. September bis zum 6. Oktober 2025 stellte jedoch das genaue Gegenteil dar: Dank der Möglichkeit, bei einem bekannten Freund unterzukommen, der in Singapur arbeitet, verlängerten wir unseren Aufenthalt auf stolze elf Tage. Diese ungewöhnliche Dauer ermöglichte es uns, tief in das vielfältige Leben der Stadt einzutauchen – fernab der üblichen „ein Tag auf der Durchreise“-Erfahrung. Der größte Bonus war dabei unser ortskundiger „Guide“, dessen Vorkenntnisse die gesamte Reiseplanung extrem vereinfachten und uns die Highlights jenseits der Touristenpfade zeigten.

Der Reiseverlauf: Highlights und Erlebnisse

Ankommen und erste Eindrücke (26. – 27. September)

Die Anreise über München und Doha verlief reibungslos. Den ersten vollen Tag nutzten wir, um auf Sentosa Beach „anzukommen“ und uns zu akklimatisieren. Die erste kulinarische Erfahrung machten wir standesgemäß in einem Hawker-Center – dem Herzstück der lokalen Esskultur. Am Abend erkundeten wir den Singapore River und die lebendige Clarke Quay Partymeile, bevor wir im M Social Singapore im Restaurant Beast & Butterfly zu Abend aßen.   

Metropolen-Feeling und Supertrees (28. – 29. September)

Der Sonntag startete mit einem ungewohnten, aber spannenden Frühstück: Nudeln im Hawker-Center. Höhepunkt war der Besuch des SkyPark Observation Deck auf dem ikonischen Marina Bay Sands, von wo aus sich ein spektakulärer Blick über die Stadt bot. Über die architektonisch beeindruckende Helix Bridge ging es weiter zu den Gardens by the Bay mit den futuristischen Supertrees.

Eine Besonderheit war der überall sichtbare Formel 1 Aufbau, der die Stadt in ein Rennfieber versetzte. Abends genossen wir Satay-Spieße in der berühmten Satay Street (Lau Pau Sat). Die folgenden Tage standen im Zeichen der lokalen Küche in verschiedenen Hawker-Centern, darunter ein lokales in der Nähe eines Firmengebäudes und das Billion Food-Court, sowie dem kulinarischen Kontrastprogramm im YC Dining Bar und dem Japaner Abu-En.

Natur, Kultur und Singapur bei Nacht (01. – 03. Oktober)

Der 1. Oktober brachte Abwechslung: Nach einem Nudel-Frühstück stand eine sportliche Laufrunde im Windsor Park an, inklusive des Tree Top Trails.

Kultureller Hotspot war Chinatown. Der Abend endete spektakulär mit der Lightshow um 20 Uhr am Marina Bay Sands und einem Drink in der Rooftop-Bar Southbridge, wo wir einen echten „Singapur Swing“ (Cocktail) probierten, statt des weltbekannten „Sling“.

Das Frühstück in der Toast Box am nächsten Tag leitete einen Tag mit Entspannung am Condominium Pool und einer Shoppingtour in den exklusiven Malls der Orchard Road ein. Den Abend verbrachten wir in Little India, einem weiteren Schmelztiegel der Kulturen. Der 3. Oktober war naturverbunden: Nach dem Frühstück erkundeten wir laufend den Chinese Garden / Japanese Garden in der Nähe der Unterkunft, bevor wir abends ein gemütliches Hot Pot-Essen im Uncle Fong (Great World) genossen.

Den Tag rundeten wir mit einem Besuch am Farbers Point / Peak und den beeindruckenden Henderson Waves ab.

Formel 1 und Insel-Ausflug (04. – 05. Oktober)

Am 4. Oktober tauchten wir dank des Premier Walkabout tief in die Welt der Formel 1 ein – ein einzigartiges Erlebnis vor dem eigentlichen Rennen.

Der letzte volle Tag, der 5. Oktober, führte uns auf die urwüchsige Insel Pulau Ubin. Nach einer kurzen Busfahrt erkundeten wir die Insel und erlebten einen deutlichen Kontrast zur Hochglanz-Metropole. Nachmittags ließen wir den Geschmack Singapurs mit Sate-Spießen im Hawker-Center nachklingen und verbrachten die letzten Stunden am Strand in der Nähe des Flughafens.

Abreise (06. Oktober)

Der Rückflug über Singapur – Doha – München verlief ebenfalls problemlos und brachte uns mit vielen neuen Eindrücken zurück nach Hause.

Mein Fazit

Der elftägige Aufenthalt in Singapur hat sich definitiv rentiert. Die Stadt ist weit mehr als nur ein Zwischenstopp; man kann dort ohne Weiteres eine längere und erfüllende Zeit verbringen. Die Tage waren, oft zu Fuß, mit zahlreichen Schritten gut gefüllt und boten eine ausgewogene Mischung aus Sightseeing, Naturerlebnissen und kulinarischen Entdeckungen. Der größte Mehrwert der Reise war die Tatsache, einen „Guide“ vor Ort zu haben, der alle relevanten Themen, Transportwege und besten Essens-Spots kannte. Das machte die Reise nicht nur entspannter, sondern auch authentischer. Singapur ist eine Reise wert, besonders wenn man die Möglichkeit hat, es abseits des Durchreise-Stresses zu erkunden.

https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2025/11/Marina-Bay-Sands-PXL_20251001_130702127.MP_.jpg 1328 1000 Reinhard Eidelsburger https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2015/05/Eidelsburger-Logo.png Reinhard Eidelsburger2025-11-07 10:15:332025-10-12 16:31:27Singapur erkunden: Unsere Must-sees in der Löwenstadt

Metal im Woid 2025 (Part X): Das Jubiläum des Infernos

17. Oktober 2025/0 Kommentare/in On Tour/von Reinhard Eidelsburger

Das zehnte Metal im Woid Festival ist Geschichte, aber die Erinnerungen brennen noch lichterloh. Vom 18. bis 20. September 2025 verwandelte sich das Schrobenhausener Hinterland in ein episches Schlachtfeld der Bässe und Riffs. Das Jubiläum wurde gebührend gefeiert: Statt der üblichen zwei Tage gab es diesmal das volle Programm über ein ganzes Wochenende.

Schon beim Eintreffen war klar: Die Metal Maniacs Schrobenhausen haben mal wieder ganze Arbeit geleistet. Das kleine, aber feine Festival im Süden Deutschlands strahlte wie immer eine unglaubliche familiäre Atmosphäre aus. Ob man im Zelt campierte oder nach einem kurzen Heimweg einfach wieder anreiste, die Anreise war unkompliziert und das Gefühl, Teil einer eingeschworenen Gemeinschaft zu sein, stellte sich sofort ein.

Und das Wetter? Es war einfach nur perfekt. Die Sonne strahlte über dem Festivalgelände, die Nächte waren klar – die idealen Bedingungen, um ohne Matsch und Regenjacken die Musik in vollen Zügen zu genießen. Es ist erstaunlich, wie ein so kleines Festival eine so professionelle Organisation auf die Beine stellt. Das Essen und die Getränke waren wieder einmal top, die Auswahl mehr als zufriedenstellend und die Preise fair.

Auch die Bands ließen keine Wünsche offen. Die Running Order versprach für jeden Geschmack etwas, egal ob man auf Black, Death, Thrash oder klassischen Heavy Metal stand. Natürlich gab es, wie bei Live-Veranstaltungen üblich, ein paar kleinere Ausfälle oder Verschiebungen. Aber die Veranstalter reagierten schnell und transparent, versuchten, die Lücken zu schließen und die Fans auf dem Laufenden zu halten. Diese Hingabe und das Bestreben, das Beste aus jeder Situation zu machen, zeichnet die Metal Maniacs aus und macht das Festival so einzigartig.

Hier ein kleiner Auszug aus der Running Order:

Donnerstag, 18. September

  • Inferno (CZ): Als Headliner am ersten Abend haben die Tschechen mit ihrem Black Metal das Festival gebührend eröffnet. Eine intensive und düstere Performance, die das Publikum in ihren Bann gezogen hat.
  • Lucifer’s Child (GR): Die griechische Black-Metal-Band sorgte für eine energiegeladene und mitreißende Show.
  • Bosparans Fall (DE): Mit ihrem Blackened Thrash Metal brachten die Jungs aus Deutschland die Menge zum Beben.

Freitag, 19. September

  • Pestilence (NL): Einer der absoluten Höhepunkte des Festivals war der Auftritt der niederländischen Death-Metal-Legenden.
  • Illdisposed (DK): Die Dänen lieferten mit ihrem Death Metal eine knallharte Show ab, die keine Nackenmuskeln unbewegt ließ.
  • Amystery (DE): Für die Melodic-Death-Metal-Fans gab es die Gelegenheit, diese vielversprechende deutsche Band live zu erleben.

Samstag, 20. September

  • Brainstorm (DE): Als Samstags-Headliner haben die deutschen Power-Metaller das Festival mit einem krachenden Finale gekrönt.
  • Hellripper (GB): Schneller, dreckiger Blackened Thrash Metal aus Großbritannien, der perfekt zum wilden Treiben am letzten Tag passte.
  • Causam (CH): Die Schweizer zeigten, dass auch sie wissen, wie man eine Bühne rockt, und rundeten das Festival mit ihrem Auftritt ab.

Es war eine gelungene Mischung aus großen Namen der Szene und aufstrebenden Bands. 

Das zehnjährige Jubiläum war ein voller Erfolg und ein krönender Abschluss der Dekade. Es war ein friedliches Inferno, das einmal mehr bewiesen hat, dass es nicht auf die Größe ankommt, sondern auf die Leidenschaft und die Liebe zur Musik. Wir sehen uns nächstes Jahr!

https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2025/10/Metal-im-Woid-PXL_20250919_153358300.jpg 1000 1328 Reinhard Eidelsburger https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2015/05/Eidelsburger-Logo.png Reinhard Eidelsburger2025-10-17 10:19:122025-09-21 14:06:44Metal im Woid 2025 (Part X): Das Jubiläum des Infernos

Von der Sächsischen Schweiz bis zur Ostsee: Ein Reisebericht zwischen Felsen und Fußballfieber

26. September 2025/0 Kommentare/in 1860, On Tour/von Reinhard Eidelsburger

Zwei so unterschiedliche Welten, vereint in einer Reise: die zerklüfteten Sandstein-Felsen der Sächsischen Schweiz und die raue Küste der Ostsee. Was auf den ersten Blick unvereinbar scheint, war die perfekte Kombination für ein langes Wochenende voller Abenteuer und Emotionen. Die Idee war einfach: Zuerst tief durchatmen und die Seele beim Wandern in atemberaubender Natur baumeln lassen, um dann die pure Leidenschaft und Gänsehaut-Atmosphäre beim Fußballspiel zwischen Hansa Rostock und 1860 München zu erleben. Komm mit auf diese Reise, bei der ich euch die Highlights, Anekdoten und unvergesslichen Momente der vergangenen Tage schildere.

Teil 1: Felsen, Täler und Wanderwege in der Sächsischen und Böhmischen Schweiz

Die ersten vier Tage standen ganz im Zeichen der Natur und des Wanderns. Von Freitag bis Montag haben wir uns voll und ganz auf die Schönheit des Elbsandsteingebirges konzentriert – und es hat uns nicht enttäuscht!

Die majestätische Basteibrücke und die geheimnisvollen Schwedenlöcher Unser erstes Ziel war die berühmte Basteibrücke. Früh morgens ging es los, um den größten Touristenansturm zu vermeiden, und das war eine goldrichtige Entscheidung! Der Weg durch die Schwedenlöcher war ein echtes Highlight. Der enge, felsige Pfad führte uns vorbei an moosbewachsenen Steinen, durch schmale Felsspalten und über abenteuerliche Holztreppen. Es fühlte sich an wie eine Entdeckungsreise in eine andere, längst vergangene Welt. An der Basteibrücke angekommen, wurden wir mit einem schlichtweg atemberaubenden Panoramablick über die Elbe und die umliegende Felsenwelt belohnt. Ein Moment purer Erhabenheit, der alle Anstrengung vergessen ließ.

Das Prebischtor: Ein Naturwunder in der Böhmischen Schweiz Am Sonntag wagten wir den Sprung über die Grenze in die tschechische Böhmische Schweiz, um das größte natürliche Sandsteintor Europas zu bestaunen: das Prebischtor. Die Wanderung dorthin war anspruchsvoll, führte uns aber durch malerische Wälder und belohnte uns immer wieder mit fantastischen Ausblicken. Die schiere Größe und einzigartige Schönheit des Tores sind einfach überwältigend. Es ist ein Ort, der einen demütig macht und die unbändige Kraft der Natur spüren lässt.

Teil 2: Von Sandstein zu Sandstrand: Willkommen an der Ostsee!

Nach den intensiven Wandertagen ging es für uns weiter gen Norden, an die Küste Mecklenburg-Vorpommerns. Ein Tapetenwechsel, der nicht größer sein könnte – von den bürgenhaften Felsen zum weiten Horizont des Meeres.

Strandmomente in Börgerende-Rethwisch Unsere erste Anlaufstelle an der Küste war der charmante Ort Börgerende-Rethwisch. Der Strand dort ist ein Traum für alle, die Ruhe und Weite suchen. Spaziergänge am Meer, das Rauschen der Wellen und die frische Seeluft waren die perfekte Erholung nach den anstrengenden Wanderungen. Wir genossen die jodhaltige Luft und ließen einfach die Seele baumeln, während Möwen kreischend über uns hinwegzogen und der Wind uns um die Nase wehte.

Sightseeing in Rostock und Warnemünde Am Spieltag selbst hatten wir noch Zeit, die Hansestadt Rostock und das Seebad Warnemünde zu erkunden. Rostock beeindruckt mit seiner historischen Altstadt, dem alten Stadthafen und den vielen Backsteingebäuden, die von der Hansezeit erzählen. Ein kurzer Spaziergang durch die Kröpeliner Straße und am Hafen entlang, wo man die großen Kreuzfahrtschiffe bewundern kann, vermittelt eine ganz besondere maritime Atmosphäre. Später ging es weiter nach Warnemünde. Der dortige Leuchtturm und der breite Sandstrand sind einfach ikonisch. Wir haben Fischbrötchen genossen und das Treiben am Alten Strom beobachtet, bevor die Vorfreude auf das Spiel immer größer wurde.

Teil 3: Ein Hauch von Abschied – Fußball im Ostseestadion am 17.09.2025

Und dann war es so weit. Der Höhepunkt unserer Reise stand an: das Fußballspiel. Als Sechzger-Fan war die Vorfreude auf das Spiel gegen Hansa Rostock riesig, auch wenn die Bilanz der letzten Jahre in Rostock wenig Anlass zur Hoffnung gab. Es war außerdem ein ganz besonderer Tag, da es das letzte Spiel unter den alten Flutlichtmasten war. Eine Ära ging zu Ende und die Stimmung war einzigartig und unvergesslich. Das Stadion bebte, die Fans beider Lager gaben alles, und die Atmosphäre war elektrisierend. Leider mussten wir als 1860-Fans einmal mehr mitansehen, wie unser Team in Rostock verlor. Endstand 2:1 für Hansa. Trotz der Niederlage war es ein emotionales und unvergessliches Erlebnis. Das Gefühl, Teil dieser Gemeinschaft zu sein und die Leidenschaft im Stadion zu spüren, ist unbeschreiblich.

Fazit: Die perfekte Mischung

Die Reise war die perfekte Kombination aus den schönsten Facetten des Reisens. Wir haben die beeindruckende Ruhe und Schönheit der Natur im Elbsandsteingebirge erlebt, die entspannte maritime Atmosphäre an der Ostsee genossen und zum Abschluss die pure, mitreißende Emotion eines Fußballspiels gespürt. Es war eine Reise, die gezeigt hat, dass Gegensätze sich nicht ausschließen, sondern sich perfekt ergänzen können. Natur, Sightseeing und die Leidenschaft für den Fußball – die perfekte Mischung für ein unvergessliches langes Wochenende.

https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2025/09/Saeschsische-Schweiz-PXL_20250913_143513253.PANO_.jpg 1000 2531 Reinhard Eidelsburger https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2015/05/Eidelsburger-Logo.png Reinhard Eidelsburger2025-09-26 10:01:342025-09-21 13:54:13Von der Sächsischen Schweiz bis zur Ostsee: Ein Reisebericht zwischen Felsen und Fußballfieber

Dreitägige Hochtour durchs Zillertal: Von grünen Almwiesen bis zum Schönbichler Horn

19. September 2025/0 Kommentare/in On Tour, Sport/von Reinhard Eidelsburger

Das Zillertal, ein Wanderparadies, lockte uns für ein dreitägiges Abenteuer. Unsere Tour startete am 22. August 2025 am Gasthof Breitlahner bei Ginzling. Die An- und Abreise mit dem Auto verlief problemlos, was uns einen entspannten Auftakt ermöglichte. Was als gut organisierte Wanderung begann, sollte uns am Schönbichler Horn an unsere Grenzen bringen und uns mit einer Mischung aus Anstrengung und alpiner Schönheit belohnen.

Tag 1: Entspanntes Ankommen auf der Alpenrosenhütte

Nach der Anreise begann unsere Tour am Nachmittag mit einer sanften, zweistündigen Runde vom Gasthaus Breitlahner zur Alpenrosenhütte. Auf den knapp 8 Kilometern überwanden wir rund 600 Höhenmeter. Es war der perfekte Start, um in der Bergwelt anzukommen und die Beine aufzuwärmen. Der Weg führte durch malerische Almwiesen und Wälder, und die Hütte empfing uns mit dem gemütlichen Charme, den man von einer Berghütte erwartet. Nach einem guten Abendessen, dem obligatorischen Wanderbier und einem Zirbenschnaps fielen wir müde, aber glücklich in unsere Zweibettzimmer.

Tag 2: Anspruchsvolle Gipfeleroberung am Schönbichler Horn

Der zweite Tag hatte es in sich. Auf dem Weg zur Berliner Hütte kreuzten sich unsere Wege mit den Trail-Läufern des Zillertaler Steinbockmarschs, was für eine besondere Atmosphäre sorgte.

Unsere Route führte uns weiter zum Schönbichler Horn, dem Höhepunkt der Tour. Mit 3.133 Metern war dies nicht nur der höchste Punkt, sondern auch der anspruchsvollste Abschnitt. Die letzten 100 Höhenmeter der als „schwarz“ eingestuften Tour zehrten extrem an unseren Kräften. Oben angekommen, wurden wir jedoch nicht mit einer Aussicht belohnt. Dichter Nebel hüllte den Gipfel ein, die Sicht war gleich null und es fing sogar noch an zu schneien. Ein kleiner Dämpfer nach so viel Anstrengung.

Nach der Gipfeleroberung ging es weiter zum Furtschaglhaus. Mit einer reinen Gehzeit von etwa sechs Stunden und 1.250 Höhenmetern auf knapp 11 Kilometern war dieser Tag definitiv fordernd. Die Erschöpfung des Tages war schnell vergessen, als wir uns am Abend wieder mit gutem Essen, ein paar Bier und einem Zirbenschnaps stärkten, bevor wir ins Lager fielen.

Tag 3: Sonnige Talfahrt und süßer Abschluss

Der letzte Tag versprach Entspannung. Vom Furtschaglhaus aus ging es 1.200 Höhenmeter bergab Richtung Gasthaus Breitlahner. Wie so oft, zeigte sich das Wetter am Abreisetag von seiner besten Seite. Der anfängliche Nebel wich schnell blauem Himmel, und am Schlegeis-Stausee empfing uns strahlender Sonnenschein.

Die schwindenden Kräfte kehrten zurück, und wir genossen die letzten Kilometer des Abstiegs in vollen Zügen. Zum krönenden Abschluss gab es auf der Klausenalm einen wohlverdienten Kaiserschmarrn – die perfekte Belohnung für eine anspruchsvolle Tour.

Zukünftige Tourenziele

Unsere Tour hat uns nicht nur die beeindruckende Landschaft des Zillertals gezeigt, sondern auch viele neue Ideen für zukünftige Wanderungen gegeben. Die Liste der lohnenswerten Ziele ist lang:

  • Die Olpererhütte lockt mit ihrem berühmten Instagram-Foto auf der Hängebrücke, ein Must-Do für alle Social-Media-Fans und eine großartige Aussicht auf den Schlegeis-Stausee.
  • Für entspannte Tage gibt es zahlreiche Touren mit geringen Höhenmetern rund um den Schlegeis-Speicher, ideal für eine gemütliche Wanderung ohne große Anstrengung.
  • Das Schönbichler Horn wartet auf eine zweite Chance bei klarem Wetter, um uns endlich die wohlverdiente Gipfelaussicht zu schenken.
  • Und die Berliner Hütte, die wir diesmal nur gestreift haben, steht für eine längere Übernachtung fest auf unserer Liste. Sie ist eine der ältesten Hütten der Zillertaler Alpen und strahlt einen ganz besonderen Charme aus.

Fazit

Unsere dreitägige Wanderung durch das Zillertal war ein echtes Erlebnis. Sie zeigte uns, wie schnell die alpine Welt ihr Gesicht ändern kann, von gemütlichen Almwegen bis zu fordernden Hochgebirgsrouten. Auch wenn die Aussicht am Schönbichler Horn verwehrt blieb, machte das die Tour nicht weniger unvergesslich. Die Gastfreundschaft auf den Hütten, die intensive Naturerfahrung und das Erfolgserlebnis, die Herausforderungen gemeistert zu haben, überwiegen bei Weitem. Es war ein perfekter Mix aus sportlicher Anstrengung und Genuss, der Lust auf mehr macht.

https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2025/09/Zillertal-Schoenbichler-Horn-PXL_20250823_114601896.jpg 1333 1000 Reinhard Eidelsburger https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2015/05/Eidelsburger-Logo.png Reinhard Eidelsburger2025-09-19 10:53:342025-08-25 13:16:42Dreitägige Hochtour durchs Zillertal: Von grünen Almwiesen bis zum Schönbichler Horn

Abenteuer am Hohenglücksteig: Eine Tour für Einsteiger und Erfahrene

5. September 2025/0 Kommentare/in On Tour, Sport/von Reinhard Eidelsburger

Du suchst nach einer spannenden Klettersteig-Tour, die sowohl Anfänger begeistert als auch Kletter-Veteranen fordert? Dann ist der Hohenglücksteig in der Hersbrucker Schweiz genau das Richtige für dich. Nur rund 175 km von uns zu Hause entfernt, bietet diese Region das perfekte Ziel für einen Wochenendausflug in die Natur.

Ankunft und erste Eindrücke

Unser Ausgangspunkt war der Wanderparkplatz in Pommelsbrunn. Von hier aus starteten wir in das Kletterparadies. Mit einer Gruppe von fünf Personen – drei erfahrenen Kletterern und zwei Einsteigern – waren wir gespannt, was uns erwarten würde. Bei idealen 22 Grad und Sonnenschein war das Wetter perfekt für unser Vorhaben. Der Weg durch den schattigen Mischwald hielt die Temperaturen angenehm und sorgte für eine erfrischende Atmosphäre.

Das Klettergebiet Hersbrucker Schweiz

Die Hersbrucker Schweiz ist ein wahres Eldorado für Kletterbegeisterte. Die Region ist Teil des Frankenjuras, eines der bekanntesten Klettergebiete Deutschlands. Neben dem Hohenglücksteig gibt es zahlreiche weitere Felsformationen und Klettersteige, die für alle Schwierigkeitsgrade etwas bereithalten.

Besonders reizvoll ist die gute Erreichbarkeit und die wunderschöne Natur. Kletterer finden hier eine Vielzahl an Routen, die oft gut abgesichert und mit detaillierten Informationen über Schwierigkeitsgrade versehen sind. Das Gebiet ist nicht nur für Klettersteige, sondern auch für das traditionelle Sportklettern bekannt. Du hast die Wahl zwischen kurzen, knackigen Routen und ausgedehnten Kletter-Variationen.

Die Vielfalt an Steigen macht das Gebiet attraktiv für Kletterer aller Erfahrungsstufen. Es lohnt sich, vor der Tour die genauen Topos (Routenbeschreibungen) zu studieren und sich über die aktuellen Verhältnisse zu informieren.

Der Klettersteig: Eine Herausforderung mit Belohnung

Der Hohenglücksteig ist bekannt für seine anspruchsvollen Passagen und die vielseitige Landschaft. Wir teilten unsere Tour in mehrere Etappen auf:

  • Teil 1: Mit Schwierigkeiten von C/D (und einer optionalen E-Variante) war dieser Abschnitt sofort ein echter Test für unser Können.
  • Teil 2: Die zweite Sektion mit Schwierigkeitsgrad C war ebenfalls fordernd, aber gut machbar.
  • Teil 3: Der letzte Teil mit Schwierigkeitsgrad D erschien uns nach den ersten beiden Abschnitten als zu anspruchsvoll. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, entschieden wir uns, diesen Teil auszulassen.

Zusätzlich zum Hohenglücksteig haben wir auch Teile des Noris-Steigs erkundet. Das gesamte Gebiet ist ideal zum Wandern und Klettern und beeindruckt mit seiner felsigen Struktur. Die Mischung aus erfahrenen und neuen Kletterern in unserer Gruppe hat gut funktioniert. So konnten die Erfahrenen die Einsteiger anleiten und motivieren.

Kulinarischer Abschluss in Hirschbach

Nach der Anstrengung kam die Belohnung. Wir fuhren ins nahegelegene Hirschbach und ließen den Tag beim Goldenen Hirsch bei einem wohlverdienten Essen ausklingen. Eine perfekte Möglichkeit, die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen.

Mein Fazit

Als erster Klettersteig ist der Hohenglücksteig herausfordernder als erwartet. Für komplette Neulinge empfiehlt es sich, die Schwierigkeitsgrade genau zu prüfen und vielleicht mit einem leichteren Steig zu starten. Für unsere gemischte Gruppe war es jedoch eine gute Wahl, die viel Spaß und Nervenkitzel bot.

https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2025/09/Hohengluecksteig-20250816_104957.jpg 1333 1000 Reinhard Eidelsburger https://www.eidelsburger.de/wp-content/uploads/2015/05/Eidelsburger-Logo.png Reinhard Eidelsburger2025-09-05 10:58:372025-08-17 13:10:38Abenteuer am Hohenglücksteig: Eine Tour für Einsteiger und Erfahrene
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